Linked 25|2016

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 49, 2016.

  • Filmdienst: In Anlehnung an Siegfried Kracauer sucht Rüdiger Suchsland im aktuellen Hollywood-Kino Spuren der politischen Umwerfungen in den USA, von „The Dark Knight“ zu Donald Trump: „die Erzählung vom superheroischen Übermenschen [bedeutet] die Regression des Normalmenschen, der sich zu klein und machtlos fühlt, um heldenhaft in den Gang der Dinge einzugreifen“.
  • Tor.com: „(Almost) Every SFF Adaptation Coming to TV and Movie Theaters!“
  • Information is Beautiful prüft Szene für Szene nach, wie historisch akkurat jüngere Hollywood-Filme sind. Klarer Gewinner: „Selma“. (via The Guardian)
  • Slate führt ein sehr lesenswertes Interview mit Zadie Smith.
  • Vice bringt seine Fiction-Ausgabe 2016 heraus, mit massig Kurzgeschichten.
  • Ich verstehe nicht wirklich, warum sich neuerdings so viele etablierte Künstler für Werbefilmchen prostituieren zur Verfügung stellen, aber Wes Andersons neuer Kurzfilm „Come Together“ mit Adrien Brody, gedreht für H&M, ist schon nett. Auch witzig (witchig?): „The VVitch“ als Wes-Anderson-Film, made by Cinefix.
  • Cinemabreak: Schönes Experiment: „Pulp Fiction“ ohne Dialoge und Gewalt. (via)

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Filmblick November 2016

Im November 2016 gesehen:

Doctor Strange (Scott Derrickson, US 2016) – 7/10

A Bit of Fry and Laurie: Season 1 (Roger Ordish, UK 1987-89) – 7/10

Veep: Season 1 (Armando Iannucci ua., US 2012) – 7/10

Harry Potter and the Philosopher’s Stone (Chris Kolumbus, UK/US 2001) – 6/10

Arrival (Denis Villeneuve, US 2016) – 9/10

Harry Potter and the Chamber of Secrets (Chris Kolumbus, UK/US/DE 2002) – 7/10

Harry Potter and the Prisoner of Azkaban (Alfonso Cuarón, UK/US 2004) – 8/10

Fantastic Beasts and Where to Find Them (David Yates, UK/US 2016) – 7/10

Come Together (Kurzfilm, Wes Anderson, ? 2016) – 6/10

Gilmore Girls: A Year in the Life (Amy Sherman-Palladino ua., US 2016) – 8/10

November 2016: 6 Filme (3 Kinobesuche), 1 Kurzfilm, 3 Serienstaffeln

Trailerschau 35|2016

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 47, 2016.

Silence: Martin Scorseses Film über die Reise dreier missionierender Jesuitenpriester (Andrew Garfield, Adam Driver und Liam Neeson) im fernen Osten hatte ich eigentlich schon im letzten Jahr auf meinem Oscar-Zettel stehen. Man darf hoffen, dass sich die Release-Verzögerungen gelohnt haben. Der Trailer jedenfalls macht Eindruck, nicht nur (aber vor allem) der ausgefallenen Frisuren wegen. Kinostart: 2. März 2017.

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Linked 24|2016

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 46, 2016.

  • Miss Booleana präsentiert die Auswertung ihrer Blogparade der 100 besten Filme des Jahrhunderts. Platz 1: „Donnie Darko“. Meine Liste ist gut repräsentiert.
  • David O. Russell dreht einen experimentellen Kurzfilm für Prada.
  • Buzzfeed: „The Arctic Lizard“ – Etgar Keret stellt sich in einer satirischen Kurzgeschichte Präsident Donald Trumps dritte Amtszeit vor.
  • The Guardian: China Miéville über 500 Jahre Thomas Morus‘ „Utopia“.
  • Literary Review nominiert wie jedes Jahr für den Bad Sex in Fiction Award. („Several readers nominated [Donald Trump’s] ‘locker-room talk’, but this had to be discounted on the grounds that the award only covers fiction.“) Zitate beim Guardian.
  • edp film: Georg Seeßlen über die großen neuen (und alten) Musikserien.

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Arrival (2016)

„Are you dreaming in their language?“

Was passiert
arrivalAls, vertielt über den ganzen Globus, mysteriöse Strukturen auf der Erde auftauchen, wird die Linguistin Louise Banks vom US-Militär dazu berufen, einen ersten Kontakt mit den außerirdischen Kreaturen herzustellen. Die Sprache der Wesen, so stellt sich heraus, ist ein Mysterium für sich, und birgt noch größere Geheimnisse. Während Banks von traurigen Erinnerungen geplagt wird, brütet Banks mit ihrem Team über dem rätselhaften Code, um herauszubekommen, was die Besucher aus dem All auf der Erde suchen – eine Frage, die sich mit dem Eingreifen anderer irdischer Mächte als Rennen gegen die Zeit erweisen soll.

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Trailerschau 34|2016

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 46, 2016.

Jackie: Ein regelrecht hypnotischer Trailer für Natalie Portmans Auftritt als Präsidentenwitwe nach der Ermordung JFKs. In den Nebenrollen für Paplo Larraíns Film: John Hurt, Peter Sarsgaard, Billy Crudup und Greta Gerwig. Kinostart: 26. Januar 2017.

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Frightened Rabbit | I Wish I Was Sober

„Fallout and the damage done / I can’t un-sing the things I’ve sung“

Die Herren von Frightened Rabbit stehen nicht nur seit Jahren für wunderschöne Indiehymnen, sondern schaffen es meistens auch, diese mit sehr gelungenen Videos zu unterlegen – so wie hier. „I Wish I Was Sober“ stammt aus dem aktuellen Album „Painting Of A Panic Attack“.

Trailerschau 33|2016

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 45, 2016.

Ghost in the Shell: Der erste Teaser für Rupert Sanders‘ kontrovers diskutierte Manga-Adaption mit Scarlett Johansson, Juliette Binoche und Takeshi Kitano ist so ungewöhnlich und bizarr, dass es schon wieder grandios ist. Macht Hoffnung, hier keinen 08/15-Hollywoodstreifen vorgesetzt zu bekommen. (Auch wenn Sanders‘ zuletzt für den 08/15-Hollywoodstreifen, „Snow White and the Huntsman“, verantwortlich zeichnete.) Kinostart: 30. März 2017.

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Linked 23|2016

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 45, 2016.

  • Film Comment unterhält sich mit dem großen Park Chan-wook.
  • Vultures Oscar-Podcast „The Awards Show Show“ ist wieder on air, und Kyle Buchanan und John Horn sprechen diesmal mit den Machern von „Zootopia“.
  • The New York Times über den schwarzen Penis als letztes Tabu der (US-)Popkultur: „This is what’s been playing out in our culture all along: a curiosity about black sexuality, tempered by both guilt over its demonization and a conscious wish to see it degraded. It’s as old as America, and as old as our movies.“
  • The Guardian: Zadie Smith denkt nach über das Schreiben und Tanzen.
  • Literary Hub bringt ein schönes Essay über Tod in Neil Gaimans „The Sandman“.
  • The New Yorker: „Are We Not Men?“, eine neue Kurzgeschichte von T.C. Boyle.
  • The Guardian zitiert ausgiebig aus Haruki Murakamis Dankesrede für den Hans-Christian-Andersen-Literaturpreis.
  • Literary Hub: Paul Holdengraber führt ein schönes Gespräch mit Junot Diaz.