House of Cards 2×06 – Chapter 19

„Stubbornness is far costlier than obedience.“

Was passiert
House of Cards Season 2Der von Frank initiierte Konflikt mit China zieht eine Energiekrise nach sich. Raymond Tusk, der sein Geschäftsinteresse bedroht sieht, versucht Frank auf seine Seite zu ziehen. Frank jedoch hat andere Pläne und sieht eine günstige Situation, das Vertrauen des Präsidenten in Tusk zu unterminieren. Jackie und Remy besprechen die Strategie gegenüber Tusk und sind dabei etwas zu sehr dem Wein zugeneigt. Lucas droht ein Prozess wegen Cyberterrorismus, daher versucht er, Tom und Janine für seine Sache zu gwinnen. Für Doug ist die Angelegenheit noch nicht ausgestanden, er hat weiterhin ein Auge auf Rachel.

Was Sache ist
Nach den schwächeren letzten Folgen bekommt House of Cards wieder Aufwind, was leider nicht daran liegt, dass die strukturellen Probleme der Staffel, vor allem das Fehlen eines überzeugenden Gegenparts zu Frank Underwood, gelöst wären – der Anonymous-Subplot macht keine Anzeichen, irgendwohin zu führen, und Raymond Tusk ist nun wirklich keine sonderlich imposante Figur. Dafür bringt die Episode allerdings ein bisschen Bewegung in die Charakterkonstellation und damit etwas frischen Wind. Neben dem bisher stark unter seinem Potential bleibenden Doug Stamper, der sich in der ersten Staffel deutlich mehr in Szene setzen konnte und dessen Beziehung zu Rachel endlich an Dynamik gewinnt, zählt hier vor allem der One Night Stand von Jackie und Remy, der potentiell eine Menge Optionen eröffnet, auch wenn er momentan noch keine Auswirkungen zeigt. Ohnehin dürfen beide ruhig öfter in Aktion treten. Diesmal taucht dafür Claire kaum auf, lediglich, um Christina, Peter Russos Freundin, wieder einzuführen – mal schauen, zu welchem Zweck, aber auch sie stellt nicht wirklich eine interessante Figur da; bis zu ihrem Auftauchen hatte ich sie so ziemlich verdrängt. Wieder einmal ein Fall von blassen Nebenfiguren. Spannend gemacht: Die Stadionszene, bei der ich drastischeres erwartet habe als einen Stromausfall, der natürlich für die Story durchaus treibend war, auch wenn ich Tusk kaum unterstellen würde, dass er eine weitere Verschlechterung seiner Beziehung zu Walker riskieren würde, nur um sich auf eher kleinliche Art an Frank zu rächen. Wobei der Rationalismus des Kapitalisten an sich ja nie überschätzt werden sollte.

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