House of Cards 2×10 – Chapter 23

„I always loathed the necessity of sleep. Like death, it puts even the most powerful men on their backs.“

Was passiert
House of Cards Season 2Claire wird das Ziel eines Beinahe-Anschlags eines Abtreibungsgegners, woraufhin Edward Meechum als ihr Bodyguard eingesetzt wird. Von öffentlichen Auftritten muss Claire absehen, was die Arbeit an ihrem Gesetz erschwert, zumal Jacky droht, sich ihr in den Weg zu stellen. Daraufhin konfrontiert Frank sie mit Remy, der seinerseits unter Druck von Tusk steht: Franks Team hat Informationen über ihn und Feng an die Presse weitergegeben. Doch nun droht auch das Weiße Haus in die Sache verwickelt zu werden, und Frank beginnt, sich bei den nötigen strategischen Entscheidungen mehr auf Seth Grayson zu verlassen als auf Stamper.

Was Sache ist
Bei dem Thema, in dem ich die Staffel hinter mich bringe, kann ich wohl schwerlich noch großen Enthusiasmus heucheln. Dabei war die Folge, übrigens gedreht von Robin Wright, durchaus in Ordnung; das Tempo beginnt, sich endlich ein wenig zu erhöhen, und es scheint, als würden die einzelnen Handlungsstränge sich mit dieser Episode anstellen, auf das Finale zuzulaufen: Der Konflikt zwischen Frank und Tusk eskaliert zusehends, Tusk beauftragt Remy, Jacky in den Griff zu bekommen, während Frank von ihrer Affäre erfährt, und Doug merkt, dass er seine Position als Franks wichtigster Vertrauter eingebüßt hat, was ihn zu einer Entscheidung in Bezug auf Rachel bringt. Dazu wird der Hacker-Subplot wieder aufgegriffen; mit welcher Absicht, ist noch nicht zu erkennen. Außerdem interessiert sich seit Längerem mal wieder eine Folge für die Beziehung zwischen Claire und Frank, die beide mit den Einschränkungen seit Franks Ernennung zum Vizepräsidenten nicht recht glücklich sind. Das hat die Staffel bisher eher vernachlässigt, was umso verwunderlicher ist, wenn man bemerkt, wie unangefochten beide die Serie inzwischen dominieren; Tusk jedenfalls ist nach wie vor kaum ein interessanter Gegenspieler, und Remys Zwickmühle erscheint doch etwas konventionell: Job oder Beziehung? Die beiläufige Art, mit der Frank Jacky auf Linie gebracht hat, hat gefallen, auch wenn zu vermuten steht, dass sie das nicht ohne Weiteres schlucken wird. Gespannter bin ich weiterhin auf die Auflösung des Stamper/Rachel-Plots, der das Potential hat, richtig unter die Haut zu gehen – ich halte Doug für eine der spannedsten Figuren der Serie und freue mich über die Entwicklung der letzten paar Folgen.

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