Trailerschau [32]: Reality, Straight Outta Compton, The Harvest

Hedi Schneider steckt fest: Schon gesehen – deutsche Komödie über Depression mit zwei tollen Hauptdarsteller*innen und einer sehr ungewöhnlichen Perspektive. Kinostart: 7. Mai.

Reality: „This movie does not exist“ – irgendwas mit Surrealismus von Quentin Dupieux, verantwortlich für „Rubber“. Erst mal nicht uninteressant.

Straight Outta Compton: Mit „Fuck tha Police“ vertonten N.W.A. Ende der Achtziger das Lebensgefühl von millionen People of Color in den USA. Dieses Biopic über die Gruppe um Dr. Dre und Ice Cube ist sicher eine interessantere Nummer als der Eminem-Film; ich vermute einen soliden, aber allenfalls für Hip-Hop-Enthusiasten über die Maßen reizvollen Film.

The Harvest: Mädchen freundet sich mit körperlich beeinträchtigtem Jungen an und vermutet, dass dessen Eltern (Samantha Morton und Michael Shannon) etwas verbergen. Das verspricht schon einmal, einigermaßen verstörend zu werden – sicher nicht meine Art von Film, auf der anderen Seite ist es immer noch Michael Shannon, der immer für eine großartige Performance gut ist.

Going Clear: Scientology and the Prison of Belief: Teaser Trailer für Alex Gibneys HBO-Doku über die Science-Fiction-Sekte. Wird vermutlich keinen Oscar gewinnen, harr harr. Dürfte aber sehenswert sein.

Aurora: Ein Supercomputer stuft in naher Zukunft die Menschheit als größte Gefahr für den Planeten ein, was ich sehr nachvollziehbar finde, und steht damit der obligatorischen Teenie-Romanze im Wege. Für Menschen, für die der letzte „Hunger Games“-Band in nicht genug Filme aufgeteilt wurde.

Broken Horses: Thomas Jane, Anton Yelchin u.a. werden irgendwie in einen Konflikt im mexikanischen Grenzgebiet verwickelt, und James Cameron und Alfonso Cuaron finden das jut. Mehr kann ich dazu auch noch nicht sagen.

The Last Time You Had Fun: Vier mehr oder weniger arrivierte Thirty-Somethings versuchen, mal wieder Spaß zu haben. Gelacht habe ich noch nicht, zu hoffen wäre aber vor allem, dass die tiefgründige Selbsterkenntnis ausbleibt.

Mad Max: Fury Road: Hatte ich hier scheinbar noch nicht: „Mastermind“ George Miller rebootet seinen eigenen „Mad Max“, mit Tom Hardy als Mel Gibson und gerade genügend Dada-Action, um diesen Blödsinn aus der Don’t-care-Kategorie herauszuhalten. Kinostart: 14. Mai 2015.

Don’t care: The Gift: Jason Bateman und Rebecca Hall werden von einem alten Schulkameraden terrorisiert. Quasi-Horrorthriller, sichtlich öde. | Masterminds: Zack Galifianakis, Kristen Wiig und Owen Wilson rauben eine Bank aus. Soll wohl lustig sein. | Spy: Ich kapiere nicht, warum Melissa McCarthy auf einmal der große Comedy-Star ist. Sie funktioniert in Star’s Hollow, aber sicher nicht in einer Hauptrolle.

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