Trailerschau [33]: Me and Earl and the Dying Girl, True Detective

Me and Earl and the Dying Girl: Ermagerd. Interessant! Rachel hat Leukämie, und Greg (u.a. Nick Offerman) wird von seinen Eltern dazu gezwungen, sie aufzumuntern, was dazu führt, dass er und sein „Co-Worker“ Earl einen Film für sie drehen. So weit sieht das null nach Normalplan und so was von nach dem besseren „The Fault in Our Stars“ aus, auch wenn ich kein sonderlich revolutionäres Ende erwarte. Nichtsdestoweniger, der erste Eindruck macht mindestens neugierig, die mir bisher nicht vertraute Olivia Cooke schaut aus, als sollte man sie im Auge behalten, und ich habe beim zweiten Durchgang des Trailers immer noch laut gelacht. Vormerken!

True Detective – Season 2: Haben wahrscheinlich alle schon gesehen: Der erste Teaser für die zweite Staffel von HBOs Star-Vehikel, diesmal mit Colin Farrell, Vince Vaughn, Rachel McAdams und – Taylor Kitsch, ernsthaft? Na gut. Ich habe mir die Harrelson/McConaughey-Season noch nicht gegeben, aber gerade Farrell ist nicht gänzlich reizlos. Aussagekraft des Teasers tendiert natürlich, abgesehen von Farrells Pornstache, gegen null.

Orange is the New Black – Season 3: Noch etwas, das bisher an mir vorbeigegangen ist – unverdient, vermutlich, obwohl der Trailer für die dritte Staffel mich nicht reizt, aber das wird wohl eher an mangelnder Vertrautheit liegen. Darum nur soviel: „Sorry not sorry“ ist ausnahmsweise mal eine gute Tagline.

Remember: Atom Egoyan schickt Christopher Plummer als Shoah-Überlebenden auf einen Rachefeldzug, symbolgeladen und eindringlich. Könnte ausgesprochen stark werden.

I’ll See You in My Dreams: Klassisches Matinee-Movie mit Blythe Danner als gealterte Witwe, die in ihren Siebzigern beginnt, sich noch einmal ins Datingleben zu stürzen. Typischer Fall von „Cast gut, Film gut“, würde ich mal sagen – eine weniger aufgedrehte Version von „The Best Exotic Marigold Hotel“.

Lily & Kat: Zwei beste Freundinnen verleben ein paar letzte Tage gemeinsam, ehe die eine von ihnen New York verlässt. Das macht ein wenig den Eindruck von „Girls“ ohne Humor, und ich vermute, der Film wird deutlichw eniger kurzweilig und ansprechend sein als der Trailer, der mir gut gefallen hat.

Parisiennes: Japanische Autorin reist nach Frankreich, um für ihren Roman zu recherchieren. Um Standardfloskeln aus Filmbeschreibungen zu zitieren, „[i]nstead, she finds herself on a mythical journey of self-discovery and renewal.“ Leider ist der Trailer so sehr auf Arthouse gebürstet, dass er nicht den geringsten Einblick in den tatsächlichen Film ermöglicht. (Insbesondere ist der Film in der IMDB u.a. als Comedy gelistet, was ich jetzt noch nicht so vertreten sehe.) Mal mitnehmen und auf einen aussagekräftigeren zweiten Trailer hoffen, denn abgeschreckt bin ich jedenfalls nicht.

Bessie: HBO-Drama über das Leben der Blues-Sängerin Bessie Smith, hier verkörpert von Queen Latifah. Sowohl von ihr als auch Mo’Nique wird man eine starke Performance erwarten dürfen. Die Musik (und damit das Thema) ist leider nicht meine(s). Warum man einen Film über Blues allerdings mit Rap unterlegt, erschließt sich nicht recht – muss das sein, um junge PoC für ihre Geschichte zu begeistern? Reicht da nicht das HBO-Label? Hm.

Closer to the Moon: Vera Farminga und Mark Strong als ehemalige jüdisch-rumänische Widerständler, die einen Bankraub durchziehen, indem sie ihn als Dreharbeiten für einen Film kaschieren. Lustig, dass Strong inzwischen offenbar ausnahmslos für Good Guys gecasted wird. Bemerkenswert auch, dass Filme neuerdings nach „incredible true stories“ gedreht werden. Normale wahre Geschichten sind wohl nicht mehr gut genug.

Bravetown: Teen-Drama w/ Romance, das auf den ersten Blick etwas überfrachtet wirkt. Außerdem wirkt mir Hauptdarsteller Lucas Till („X-Men: First Class“) wie ein ziemliches Charisma-Vakuum. Ansonsten vielversprechend.

Animals: Arthouse-y Lovestory um ein drogenabhängiges Pärchen. Sieht gut aus, muss ich mir aber nicht geben.

Don’t care: Just Before I Go: Ich hatte einen „Elizabethtown“-Abklatsch erwartet, aber Courteney Cox‘ Regiedebüt Seann William Scott scheint dann doch deutlich flacher. | Der Vollständigkeit halber: The Human Centipede 3.

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