Trailerschau [34]: Batman v Superman, Star Wars, Suffragette

Batman v Superman: Dawn of Justice: Spannende Trailer-Woche! Ben Affleck und Henry Cavill geben ein erstes Stelldichein Richtung Justice League, und trotz „The plot is unknown“ (Zusammenfassung IMDB) sieht das prinzipiell vielversprechend aus – was den Umgang mit Superman angeht, scheint Zack Snyder tatsächlich das ein oder andere aus „Watchmen“ gelernt zu haben, und der neue Batman-Anzug gefällt mir optisch sehr gut. Nichtsdestoweniger ist natürlich immer noch davon auszugehen, dass man Affleck lieber hinter die Kamera und jemand mit mehr Creep-Qualitäten – James Purefoy? Nicolai Coster-Waldau? Mads Mikkelsen? So many possibilities – in das schwarze Cape hätte stecken sollen. Kinostart: 26. März 2016.

Star Wars: Episode VII – The Force Awakens: Ein neuer Teaser für diesen kleinen Independent-Science-Fiction-Streifen, von dem ihr vielleicht gehört habt (aber wahrscheinlich nicht). Natürlich überdreht die Hype-Machine momentan wieder mal ein bisschen. Was man sagen kann, ist, dass das Star-Wars-Feeling zumindest da ist: Alles sieht aus wie die ursprüngliche Trilogie, auf aktuellen technischen Stand gebracht; keine bonbonbunten Bilder wie aus den Prequels, kein „every single shot has so many things going on“, und Harrison Ford wirkt, als hätte er ausnahmsweise mal wieder ein wenig Spaß beim Schauspielen (wobei ich mich darauf noch nicht verlasse.) Kinostart: 17. Dezember.

Suffragette: Leider nur ein Teaser für den ersten großen Oscar-Anwärter für 2016, Sarah Gavrons Drama über die frühe Frauenbewegung, das im Awards-Rennen natürlich massiv von Hillary Clintons Präsidentschaftskampagne profitieren wird, was nicht heißen soll, dass „Suffragette“ nicht unbedingt einer der spannendsten Filme des Jahres zu werden verspricht, nicht zuletzt aufgrund der Besetzung um Helena Bonham Carter, Meryl Streep, Brendan Gleeson und vor allem Carey Mulligan. Kinostart: 8. Oktober.

Love & Mercy: Endlich ein richtiger – und viel versprechender – Trailer für Bill Pohlads Drama über Beach Boy Brian Wilson, doppelt dargestellt von Paul Dano und John Cusack. Kinostart: 11. Juni.

Ant-Man: Der Marvel-Film, den wir alle noch hinter uns bringen müssen, bevor Phase 3 anfängt und wir endlich zum Civil War kommen. Ja, das wäre sicherlich etwas anders, wenn Edgar Wright das Projekt nicht verlassen hätte. So ist halt das übliche Marvel-Formular mit Paul Rudd (der halt kein Robert Downey Jr. ist) zu erwarten, und die Trailer-Dialoge sind allenfalls mäßig. Dafür ist Corey Stoll als Villain dabei, plus Freckles. Kinostart: 23. Juli.

A Better Place: Sehr spannendes Mystery-Drama um einen Teenager mit der Fähigkeit, jeden Schaden, der ihm zugefügt wird, auf die dem Angreifer nächststehende Person umzuleiten – was sich schräg anhört, zumindest der zweiten Hälfte des Trailers zufolge aber eher auf düster gespielt wird, was vielleicht nicht die beste Idee ist, denn das Szenario hätte eine großartige Satire abgeben können. So, wie es ist, bleibt nur zu hoffen; ich bin zumindest vorsichtig optimistisch gestimmt.

Aloft: Jennifer Connelly spielt eine Mutter, die nach zwanzig Jahren ihren Sohn (Cilian Murphy, der zunehmend zu Creepy Jared Leto wird) wiedertrifft. So vage das im puncto Story noch bleibt, so eindrucksvoll sind die Bilder. Kein Gute-Laune-Film, nichtsdestoweniger bin ich sehr neugierig.

Dope: Wohoo, endlich der erste richtige Trailer, und ich muss sagen, dass mir das immer noch gefällt. Shameik Moore als Geek, der nur die High School überstehen will und versehentlich zum Drogendealer wird – schaut gut aus.

Spike Island: Aufstrebende Musiker machen sich auf den Weg, um ihre großen Idole zu sehen. Das Resultat ist ein bunter britischer Rock’n’Roll-Film, der womöglich das Rad nicht neu erfinden wird, aber durchaus eine unterhaltsame Erfahrung und vielleicht ein bisschen mehr verspricht. Natürlich wird Emilia Clarke als Star angeworben, obwohl sie vermutlich gerade mal eine Viertelstunde zu sehen sein wird, was ein wenig irritiert.

Dirty Weekend: Der Trailer vermittelt noch kein wirkliches Gefühl für diese Tragikomödie, aber zumindest Matthew Broderick macht einen ausnehmend sehenswerten Eindruck.

Hunting Elephants: Drei ältere Herrschaften, inklusive Sir Patrick Stewart, planen einen Bankraub. Sieht recht vergnüglich aus.

Cas & Dylan: Mal wieder eine Selbsterkenntnis-Road-Trip-Comedy, diesmal mit Richard Dreyfuss als todkranker Arzt, der eine 22-jährige Aussteigerin aufgabelt. Für Dreyfuss allein könnte sich ein Blick lohnen, Tatiana Maslany beeindruckt mich leider noch nicht nachhaltig.

Just About Famous: Doku über Promi-Imitator*innen. Ich wäre auch gerne George-W-Bush-Double.

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