Trailerschau [37]: Sense8, Ricky & the Flash, I Believe in Unicorns

Sense8: Netflix bringt ab Juni die Wachowski-Geschwister ins Serien-Fach, mit einem Mystery-Drama um eine Gruppe von Menschen, die eine mentale Verbindung zueinander entwickeln. Spannende Idee, wenn auch etwas shyamalanistisch anmutend; dennoch bin ich sehr interessiert. Dabei unter anderem: Naveen Andrews („Lost“), Freema Agyeman („Doctor Who“) und Daryl Hannah.

I Believe in Unicorns: Nun, wer nicht? Visuell überzeugender Trailer für dieses Coming-Of-Age-Drama von Leah Meyerhoff um ein Mädchen, das sich vor dem Erwachsenwerden in eine Fantasiewelt flüchtet. Potentiell superb.

Ricky and the Flash: Der lang erwartete Trailer, der sicherstellen dürfte, dass wir Meryl Streep bei den nächsten Oscars nicht nur bei den besten Nebendarstellerinnen („Suffragette“) erwarten dürfen, sondern auch im Hauptfach. Der Film über eine Musikerin, die ihre Familie für die Karriere aufgab und nun nach Hause zurückkehrt, ist nicht nur wie geschaffen als Streep-Vehikel, mit Jonathan Demme hinter der Kamera und einem Diablo-Cody-Skript darf man auch sonst gespannt sein. Sicherer Hit. Kinostart: 27. Auguts.

Omoide no Mânî (When Marnie Was Here): Ghibli-Film. Muss ich noch mehr sagen?

The Ocean of Helena Lee: Altkluge Teenager können einem so viel über das Leben erzählen. Wunderschöne Perspektive, die mich ein wenig an den wunderbaren Roman „Die Eleganz des Igels“ und dessen nicht ganz so wunderbare, aber immer noch schöne Verfilmung erinnert. Unbedingt im Auge behalten!

Absolutely Anything: Simon Pegg wird von ein paar exzentrischen Aliens zum Allmächtigen gemacht; sollte er seine Kräfte zum Guten nutzen, werden sie die Erde nicht in die Luft jagen – eine so vorhersehbare wie grundsympathische Prämisse, und Simon Pegg ist mir allemal lieber als Bruce Almighty. Natürlich werden solche Filme immer irgendwie an ihrer Prämisse scheitern, schließlich könnte man damit wortwörtlich jede nur erdenkliche Pointe in den Film quetschen, was Terry Jones wohl auch zu versuchen scheint. Ach ja, es ist ein Monty-Python-Projekt. Vergas ich, das zu erwähnen? Zudem scheint Robin Williams in der Zwischenzeit als Hund wiedergeboren zu sein, und so sehr ich Tierhumor begründet verabscheue: Ganz amüsant dürfte das auf jeden Fall werden.

Glass Chin: Corey Stoll spielt einen Ex-Boxer, der unschuldig in ein Verbrechen hereingezogen wird. Nicht revolutionär, aber spannend.

Second Coming: Ein paar Sekunden Einblick in dieses Familiendrama mit Idris Elba lässt noch keine Rückschlüsse auf den Film zu.

Nightingale: David Oyelowo als Kriegsveteran mit psychischen Problemen in diesem HBO-Drama.

Flytrap: Leider nur ein eher nichtssagender Teaser für diesen Film, den IMDB kryptisch als „Comedy | Drama | Sci-Fi | Thriller“ kategorisiert, zusammen mit einer Beschreibung, die eher wenig Rückschlüsse zulässt. Mal schauen.

Unexpected: Cobie Smulders, deren Name ich immer noch nachschlagen muss, als High-School-Lehrerin, die mit einer unerwarteten Schwangerschaft konfrontiert wird. Der Trailer verspricht eine einfühlsame Indie-Comedy mit ausreichend feministischer Perspektive, um genießbar zu sein.

The Quiet Hour: Nach einer Invasion von Außerirdischen versucht ein Mädchen, ihren Bruder und die abgelegene Farm ihrer Eltern zu verteidigen. Ich kann ungefähr absehen, wohin die Reise geht. Mit halbwegs intensiver Umsetzung und gutem Schauspiel könnte das Konzept trotzdem einigermaßen aufgehen.

Hungry Hearts: Der neuerdings omnipräsente Adam Driver als junger Vater, dessen psychisch angeknackste Frau das Leben ihres gemeinsamen Sohnes in Gefahr bringt. Dem Anschein nach ein eindringliches Psychodrama, dessen Konzept vielleicht nicht unbedingt über Spielfilmlänge trägt – zumindest erwarte ich eher ermüdende Einführung.

A Dozen Summers: Sorry, keinen Schimmer, worum es da gehen soll. Schaut aber einigermaßen witzig aus.

The Cuban Herd: Doku über einen kubanischen Dissidenten, der regimekritische Kunst produziert.

Don’t care: Where Hope Grows: Nicht mal den Trailer gesehen, nachdem ich die Synopsis gelesen habe – „A self-destructive former pro ball player is given a serious lesson in living life with courage when he befriends a grocery store clerk with Down syndrome.“ You get the idea. | The Brink: HBO-Comedy, in der Jack Black den Dritten Weltkrieg verhindern soll, oder so. Lieber noch mal „Hot Shots“ schauen. | Return to Sender lässt vermuten, dass Rosamund Pike jetzt für immer und ewig auf Amy-Dunne-Rollen festgenagelt ist. Mein Beileid.

Care even fucking less: Vacation. Hey, it’s the Grisworlds! Again! … Fuck you.

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