Trailerschau [45]: Heroes Reborn, The Suicide Theory, Mr. Robot

Heroes Reborn – Season 1: Leider wieder nur ein Teaser für NBCs wiederaufgewärmtes Fantasydrama mit Masi Oka, Greg Grunberg, Jack Coleman und mehr. Prognose: Man übertreibt es klugerweise nicht mit dem Hype; ich wittere eine solide Fortsetzung des alten Erfolgsrezepts.

The Suicide Theory: Ein verzweifelter Mann überlebt jeden Versuch, sich sein Leben zu nehmen – und heuert deshalb einen Auftragskiller an, der seine eigenen Probleme mit sich herumträgt. Ungewöhnliche Konstellation für dieses Thrillerdrama von Dru Brown. Prognose: Trotz No-Names und Independent-Budget ausgesprochen interessant. Unbedingt vormerken!

Mr. Robot – Season 1: Ein introvertierter Hacker wird von einem mysteriösen Anarchisten (Christian Slater) eingespannt, um ein geheimes Konglomerat, das hinter den Kulissen die Welt beherrscht, zu Fall zu bringen. Verschwörungsthriller/Drama von Sam Esmail auf USA Network. Prognose: Solange die Handlung nicht in Antisemitismus abgleitet, spannende Idee, auch wenn ich fürchte, dass sie in den USA nicht viele Fans finden wird.

Sleeping With other People: Allison Brie und Jason Sudeikis als Sexsüchtige, die sich wieder Erwarten anfreunden. Komödie von Leslye Headland. Prognose: Vor allem dank Brie ein hoher Charme-Faktor, der über den formelhaften Ansatz hinwegsehen lässt. Sympathisch!

A LEGO Brickumentary: Nach dem LEGO-Movie-Erfolg führt Jason Bateman nun als Spielfigur durch diese Dokumentation über Kief Davidson und Daniel Junge. Prognose: Liebe FIFA, so macht man Marketing.

Messages from Hiroshima: George Takei führt durch diese Dokumentation von Masaaki Tanabe über die Folgen des Atombombenabwurfs über Hiroshima. Prognose: Sicher sehenswert.

Jack Strong: Polnischer Kalter-Kriegs-Thriller von Wladyslaw Pasikowski über einen Spion, der Patrick Wilson mit Informationen über die Sovjets versorgt. Prognose: Ordentlicher Trailer, aber nicht herausragend.

Tian jiang xiong shi (Dragon Blade): Jackie Chan verbündet sich mit John Cusack, um den römischen Kriegsherr Tiberius (Adrien Brody) daran zu hindern, die Kontrolle über die Seidenstraße zu gewinnen. Wohl nicht übermäßig historisches Action-Spektakel von Daniel Lee. Prognose: Auf realistisch getrimmter „300“-Nachklapp, in dem Jackie Chan fehl am Platze wirkt.

He Named Me Malala: Dokumentation von Davis Guggenheim über Friedensnobelpreis-Gewinnerin Malala Yousafzai und ihren Einsatz für sozial benachteiligte Kinder in Ländern des globalen Südens. Prognose: Offenkundig nicht auf Erkennnisgewinn ausgelegt, eher auf Heartstrings-Zupfen. Die andere Route wäre womöglich weniger massentauglich, aber interessanter gewesen.

Daddy’s Home: Will Ferrell als liebenswerter, wenn auch einigermaßen überforderter Stiefvater gerät in Panik, als der Ex-Mann seiner Frau (Mark Wahlberg) seine Familie zurückgewinnen will. Auf physischen Humor gedrillte Komödie von Sean Anders und John Morris. Prognose: Flach, aber dank Ferrell sogar halbwegs charmant. Kinostart: 24. Dezember.

Jackie & Ryan: Katherine Heigl als alleinerziehende Mutter, die um das Sorgerecht für ihre Tochter kämpft, trifft Ben Barnes als Wandermusiker. Drama von Ami Canaan Mann. Prognose: Seicht und vorhersehbar, schon weil der Trailer den gesamten Film vorwegnimmt.

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