Trailerschau [46]: Steve Jobs, Ten Thousand Saints, Safelight

Steve Jobs: Danny Boyle und Aaron Sorkin eröffnen das große Michael-Fassbender-Jahr mit ihrer Biographie des unlängst verstorbenen Apple-Mitbegründers. Prognose: Obwohl mein Interesse an der Person Steve Jobs gegen null tendiert, muss ich honorieren, dass hier Könner am Werk sind. Kinostart: 12. November.

Ten Thousand Saints: Ein rebellischer Teenager folgt seinem unorthodoxen Vater in den 1980er New Yorker Strudel aus Chaos und Subkulturen. Shari Springer Berman und Robert Pulcini („American Splendor“) dirigieren Jungstars Hailee Steinfeld und Asa Butterfield sowie einen inspirierten Ethan Hawke durch dieses Generetionenporträt. Prognose: Super!

Secret in Their Eyes: Ein Rachefeldzug stellt ein FBI-Team auf die Probe. Thrillerdrama mit Julia Roberts, Chiwetel Ejiofor, Nicole Kidman. Prognose: Sehr viel wird daran hängen, wie tief der Film sich in schmutzige Gewässer begeben wird. Nicht hoffnungslos.

Safelight: Außenseiter-Romanze von Tony Aloupis mit Juno Temple und Evan Peters. Prognose: Süß, nüchtern, sehenswert.

London Has Fallen: Terroristen wollen ein Staatsbegräbnis in London nutzen, um die politische Weltelite dahinzumeucheln. Zweiter Auftritt von von Gerard Butler als Morgan Freemans Schutzengel in dieser überflüssigen Fortsetzung von „Olympus Has Fallen“, diesmal nicht von Antoine Fuqua. Prognose: Wahrscheinlich immer noch besser als der Emmerich-Blödsinn mit Channing Tatum und Jamie Foxx.

Creed: Thema überflüssige Fortsetzungen: Rocky VII (?) mit nicht allzu viel Rocky Balboa (Stallone für einen ganzen Film auszunüchtern war wohl nicht drin), dafür Michael B. Jordan als demographisch klug platzierter Nachwuchsboxer. Seltsames Zweitwerk von „Fruitvale Station“-Regisseur Ryan Coogler. Prognose: Whatever.

Snowden: Der Vollständigkeit halber den ersten, absolut nicht zufriedenstellenden Teaser für Oliver Stones Snowden-Drama mit Joseph Gordon-Lewitt. Kinostart: 7. Januar 2016.

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2 Gedanken zu „Trailerschau [46]: Steve Jobs, Ten Thousand Saints, Safelight

  1. Hatte eigentlich gar nicht vor mir den Steve Jobs Film zu geben, da ich finde, dass er eine zu Unrecht vergötterte Figur ist. Entwickler der ersten großen Programmiersprachen haben IT wirklich vorangetrieben (Ritchie) und als sie gestorben sind, haben viele getrauert. Aber jemand wie Jobs, der v.A. Marketing betreibt und andere antreibt wird beweint und als Gott erklärt … ätzend. Aber wenn ich mir den Trailer so anschaue, sieht es so aus, als ob das ein kritisches Bopic wäre. Sollte es mir nochmal überlegen und vielleicht doch in den Film gehen …

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    • Ich stimme dir absolut zu und gehe gerade deshalb davon aus, dass Sorkin mit seinem Skript in eine ähnliche Richtung gehen wird wie mit „The Social Network“ den ich zu meinen Lieblingsfilmen zähle, auch aufgrund des völligen Mangels an liebenswerten Charakteren. 😉

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