Trailerschau [67]

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 48, 2015.

Captain America: Civil War: Vergessen wir „Age of Ultron“ und tun einfach so, als wäre das hier der zweite „Avengers“-Film. Denn selbst Marvel scheint gerafft zu haben, dass das Unterhaltsamste am ersten Teil nicht der blöde MacGuffin-Plot war, sondern Thor vs. Iron Man. Diesmal lassen Anthony und Joe Russo Cap (Chris Evans) gegen Tony Stark und co. antreten, um Bucky (Sebastian Stan) zu beschützen. Prognose: „The Winter Solider“ war der bislang beste Film des MCU. Es besteht also aller Grund, optimistisch zu sein, zumal „Civil War“ weder mit esotherischen Nebenplots um Infinity Stones noch dem Problem absenter Avengers zu kämpfen hat. Sehr wahrscheinlich ein Highlight der nächsten Blockbuster-Saison. Kinostart: 5. Mai 2016.

The Big Short: Zweiter Trailer für Adam McKays Finanzkrisen-Ensembledrama mit Christian Bale, Steve Carell, Ryan Gosling, Brad Pitt, Marisa Tomei und Melissa Leo. Prognose: Die thematische Messlatte ist Chandors „Margin Call“ und damit schon kaum zu erreichen. Trotzdem sollte es sich lohnen, „The Big Short“ näher im Blick zu behalten, nicht nur aufgrund des breiten, im Trailer vielleicht etwas zu sehr ausgebreiteten Casts. Comedy-Veteran McKay macht noch Sorgen, könnte allerdings eine gewisse Leichtfüßigkeit beisteuern, die derartigen Filmen in der Regel gut tut. Kinostart: 7. Januar 2016.

Zootopia: „Zootopia“ heißt jetzt „Zoomania“. Because fuck you. Disney-Tierdings von Byron Howard, Rich Moore und Jared Bush. Prognose: Unerwarteterweise ein wirklich witziger Trailer. Könnte was werden. Kinostart: 3. März.

Dixieland: Außenseiterdrama um zwei verlorene Seelen (Chris Zylka, Riley Keough) auf der Suche nach dem besseren Leben. Regie und Skript von Debütant Hank Bedford. Prognose: Ein schöner Trailer, der gewisse Längen des Films erahnen lässt, wie das bei derartigen Filmen häufig der Fall ist. Die Story ist nicht neu, bringt aber dynamisches Potential in den Mix, das dann halt nur noch umgesetzt werden müsste.

Krisha: In Trey Edward Shults‘ emotionaler Rallye kehrt eine Frau (Krisha Fairchild) nach zehn Jahren spurloser Abwesenheit zu ihrer Familie zurück. Prognose: Familienfilm zum Wohlfühlen. Nicht. Gerade deshalb ein Debütfilm, der seine Marke setzen wird – zumal unter dem A24-Banner. Thematisch aber nicht ganz mein Fall.

Legends of Tomorrow – Season 1: DC-Action um einen zeitreisenden Agenten (Arthur Darvill), der ein Team von Superhelden um sich versammelt, um auf diversen Zeitebenen die Welt zu retten. Prognose: Das nimmt sich erst mal recht uninspiriert und billig heraus. Der Plot um Superbösewichte und Weltrettungen verspricht wenig Neues, und Zeitreiseshows erinnern ja eher an die 90er.

Norm of the North: Animationsunsinn von Trevor Wall. Prognose: Herz am rechten Fleck, aber sowohl Story als auch Umsetzung sind Schwachsinnskrawall für die „Madagaskar“-Crowd. So züchtet man ein Publikum auf Adam_Sandler-Niveau heran. Kinostart: 3. Februar 2016.

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