Trailerschau [70]

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 51, 2015.

Fantastic Beasts and Where to Find Them: Ein noch eher unspektakulärer erster Einblick in J.K. Rowlings und David Yates‘ Rückkehr in vertraute Gefilde, nur eben etwas anders. In der Hauptrolle: Eddie Redmayne als New Yorker Zauberer und Abenteurer Newt Scamander. Prognose: Yates hat sich bereits bewiesen, und Rowling sollte sich in ihrer Welt gut genug zurecht finden, um aus ihrem Fragment ein überzeugendes Skript zu, haha, zaubern. Nicht, dass es Millionen Potter-Fans auf solche Details ankäme. Kinostart: 17. November 2016.

Star Trek Beyond: Justin Lin dirigiert die Crew der Enterprise (Chris Pine, Zachary Quinto, Zoe Saldana, Karl Urban und Simon Pegg) durch dieses inoffizielle „The Fast and the Furious“-Sequel, „Star Trek Beyond Restraint and Common Sense“. Prognose: Leider scheinen sie das gesamte Budget für die letzten zwanzig Minuten verballert zu haben. Da hilft auch nicht, dass Pegg am Drehbuch mitgewerkelt hat, leider neben fünfhundert anderen Gestalten (u.a. Roberto Orci, Qualitätsmarke par excellence). Dem Trailer nach zu urteilen größerer Müll als „Into Darkness“. Vielleicht Star Trek doch lieber wieder ins TV verlagern? Mit Plots und so? Kinostart: 21. Juli 2016.

Whiskey Tango Foxtrott: Tina Fey und Margot Robbie unterwegs als Journalistinnen in Afghanistan. Komödie von Glenn Ficarra und John Requa. Prognose: Der Trailer lässt kein allzu bergiges Niveau erwarten; nicht, dass Tina Fey unbedingt welches braucht, um zu unterhalten. Die Intelligenz eines „A Perfect Day“ dürfte wohl nicht zu erwarten sein.

Misconduct: Shintaro Shimosawas Regiedebüt hetzt einen jungen Anwalt (Josh Duhamel) in eine Verschwörung. Mit dabei: Anthony Hopkins, Al Pacino, Malin Akerman. Prognose: Das Genre tendiert dazu, einigermaßen angestrengte (und anstrengende) Resultate hervorzubringen. Viel zu kritisieren gibt es erst einmal nicht, viel positiv hervorzuheben auch nicht unbedingt. Abwarten.

Terminus: Abgehobene Endzeit-Mystery um einen Mann (Jai Koutrae), der nach einem beinahe tötlichen Unfall zum potentiellen Heilsbringer im Angesicht einer nuklearen Kathastrophe wird. Prognose: Abgefahren genug, um unfreiwillige Komik anzudrohen.

Independence Day: Resurgence: „Oh my God. I’m in an Independence Day sequel.“ Roland Emmerichs neueste Zweihundert-Millionen-Dollar-Müllhalde. Prognose: Einzig positiv an der Geschichte: Will Smith ist zu Hause geblieben. Kinostart: Who cares.

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