2015: Filme

Mäßige 43 Kinobesuche im unlängst vergangenen Jahr: Bin ich damit qualifiziert zu behaupten, dass 2015 ein eher durchwachsenes Kinojahr abgegeben hat? Ein einziger verdienter Fünf-von-Fünf-er unter viel Mittelmaß. Das soll nicht heißen, dass ich notwendigerweise alles Sehenswerte auch gesehen hätte. (Zu den größten Versäumnissen würde ich „Tokyo Tribe“ und Gaspar Noes „Love“ zählen.) Blockbuster-Kino in jedem Fall hat ein reichlich unterirdisches Jahr erwischt, das kann auch kein zufriedenstellender Ausflug in eine weit-weit entfernte Galaxis kaschieren. (For the record: „Mad Max: Fury Road“ gehört wirklich, wirklich in keinen ernsthaften Filmjahresrückblick.) Als ziemlich selektiver Kinogänger fühle ich mich im Übrigen nicht unbedingt kompetent, den Totalausfall des Jahres zu krönen („Bruder vor Luder“ immer noch nicht gesehen. Hach), aber Eli Roths neuester Auswurf „Knock Knock“ ist sicher kein unverdienter Kandidat. Hier die Top 10, unkommentiert, weil größtenteils bereits besprochen.

Das brandneue Testament

10. Le tout nouveau testament / Das brandneue Testament
(Jaco Van Dormael, 2015)

Inherent Vice

9. Inherent Vice
(Paul Thomas Anderson, 2014)

MacBeth

8. Macbeth
(Justin Kurzel, 2015)

Erinnerungen an Marnie

7. Omoide no Mânî / Erinnerungen an Marnie
(Hiromasa Yonebayashi, 2015)

Frank

6. Frank
(Lenny Abrahamson, 2014)

Whiplash

5. Whiplash
(Damien Chazelle, 2014)

Youth

4. Youth
(Paolo Sorrentino, 2015)

Still the Water

3. Futatsume no mado / Still the Water
(Naomi Kawase, 2014)

Victoria

2. Victoria
(Sebastian Schipper, 2015)

Birdman

1. Birdman, or: (The Unexpected Virtue of Ignorance)
(Alejandro González Iñárritu, 2014)

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2 Gedanken zu „2015: Filme

  1. Hm … dann habe ich wohl keinen ernstzunehmenden Filmjahresrückblick. Was genau stört dich denn an Mad Max: Fury Road? Und ist das nicht subjektiv genauso wie die Frage was ein guter Filmrückblick ist?
    Ansonsten: schöne Liste.

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    • Ich bin natürlich übertrieben polemisch. Nicht alles allzu ernst nehmen, was ich so von mir gebe. :p

      Selbstverständlich ist jeder Rückblick subjektiv, und „Fury Road“ ist sicher nicht der schlechteste Blockbuster des Jahres. Ich habe allerdings kaum eine Liste gesehen, in der er nicht einen der oberen Plätze belegt, und verstehe es nicht im Geringsten. Meine Reaktion direkt nach dem Film war, dass ich mir auch einfach den Trailer sechzig Mal hintereinander hätte anschauen können, das Filmerlebnis hätte dieselbe Substanz gehabt.

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