Trailerschau 06|2016

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 06, 2016.

High-Rise: Robert Laing (Tom Hiddleston) muss feststellen, dass in seinem hypermodernistischen Appartementblock nicht alles so ist, wie es scheint. Futuristisches Actiondrama von Ben Wheatley nach dem Roman von J.G. Ballard. Prognose: Auch der zweite Trailer macht klar, dass wir es hier mit einem der spannendsten Filme des Jahres zu tun haben. Ich freue mich ungemein und werde die Zeit bis dahin vielleicht sogar nutzen, um mal einen Blick in die Romanvorlage zu werfen. Kinostart: 30. Juli.

Equals: Futuristische Lovestory mit Kristen Stewart und Nicholas Hoult in einer Welt, die keine Emotionen mehr kennt. Regie führt Drake Doremus. Prognose: Ich freue mich immer über Filme, die einfallsreich mit Farben arbeiten. Die Geschichte dahinter kennt man zwar in der ein oder anderen Form aus dem Genre, der Trailer lässt aber hoffen, dass „Equals“ dann doch noch etwas Neues zu erzählen hat.

House of Cards – Season 4: Schaut noch jemand „House of Cards“? Mir wurden die Underwood’schen Eskapaden mit der Zeit zu beliebig. Wer immer noch Freude daran hat, wird sie auch mit Season 4 nicht verlieren.

Ava’s Possessions: Jordan Galland gewinnt dem genre der Horrorkomödie mit Selbsthilfegruppen für ehemalig Besessene (u.a. Louisa Krause) doch noch eine neue Note ab. Prognose: Je mehr der Film sein satirisches Element einsetzt und darauf verzichtet, wirklich gruselig sein zu wollen, desto besser. Das Potential ist vorhanden.

Backgammon: Lucian und Miranda verbringen ein Wochenende in einem abgelegenen Haus und werden vielleicht, vielleicht aber auch nicht von Mirandas Ex-Freund heimgesucht. Redseliges Beziehungsdrama von Regiedebütant Francisco Orvañanos, mit Brittany Allen und Noah Silver. Prognose: Der erste Eindruck – schöne, reiche, junge Leute reden zu viel über ihre Beziehungen – macht nicht unbedingt Mut, von daher erwarte ich einen schleppenden Anfang, der sich allerdings in etwas durchaus Eigensinniges entwickeln könnte.

Identicals: Science-Fiction-Thriller von Simon Pummell um einen Killer (Lachlan Nieboer) auf der Suche nach der eigenen Identität. Prognose: Nicht so abgehoben innovativ, wie er wohl gerne wäre, aber das Konzept verspricht, unterhaltsam zu werden, und der Trailer wartet immerhin mit ein paar spannenden Visuals auf.

Roadies – Season 1: Anderthalb Dekaden nach „Almost Famous“ nimmt sich Musikjunkie Cameron Crowe noch einmal das Biz vor, diesmal aus Perspektive der Leute hinter der Bühne. Mit u.a. Carla Gugino, Imogen Poots und Luke Wilson hat er zumindest einen ordentlichen Cast dabei. Prognose: Kritikerdarling Crowe, ahem, tut vielleicht nicht schlecht daran, mal das Medium zu wechseln, auch wenn ich nicht sagen kann, dass mich der Trailer sonderlich packt.

Julieta: Sollte hier jemand (im Unterschied zu mir) des Spanischen mächtig sein, hier der Trailer zum neuen Film von Pedro Almodóvar.

A Country Called Home: Imogen Poots reist in ihre Heimat zurück, um ihren entfremdeten Vater zu beerdigen. Roadtrip-Drama von Anna Axster. Prognose: Nichts wirklich Neues, könnte aber in der Lage sein, die richtigen emotionalen Töne zu treffen.

Batman v Superman: Dawn of Justice: Finaler Trailer? Versprochen? Prognose: Dieser sieht sogar recht gut aus; man kann nur hoffen, dass der Fokus auf Bruce Wayne auch im Film durchscheint. Niemand mag Superman, erst recht nicht, wenn er Großstädte bombardiert, statt Kinder und Katzen aus brennenden Häusern zu retten. Kinostart: 24. März.

Jason Bourne: Der einzige wirklich nennenswerte Super-Bowl-Trailer gehört Matt Damons viertem Auftritt als Geheimagent mit Gedächtnislücken, erneut von Paul Greengrass. Prognose: Die Arroganz der Tagline „You Know His Name“ erscheint amüsant und durchaus bemerkenswert, der Teaser selbst leider weniger. Nach dem verunglückten Versuch, das Franchise mit Jeremy Renner fortzuspinnen, kommt hier das ursprüngliche Team wieder zusammen. Neue Impulse verspreche ich mir davon eher nicht. Kinostart: 11. August.

Criminal: Die CIA pflanzt einem notorischen Kriminellen (Kevin Costner) die Erinnerungen eines verstorbenen Geheimagenten (Ryan Reynolds) ein, um … irgendwas zu erreichen? Wirres Thrillerdrama von Ariel Vromen. Prognose: Das Drehbuch möchte hardcore sein und gleichzeitig Gefühle liefern. Kein Wunder, dass das Resultat reichlich abgehoben wirkt, um es vorsichtig auszudrücken. Kinostart: 14. April.

Paradox: SciFi-Action von Michael Hurst um ein verunglücktes Zeitreise-Experiment, mit Zoë Bell und Malik Yoba. Prognose: Mogelpackung. Der Trailer macht den Eindruck, als hätte das Budget für zwei Szenen mit SFX gereicht, und um Geld zu sparen, habe man den Rest des Films zum lahmen Whodunnit umgeschrieben und mit halbgarer Action aufgepumpt. Mit Zeitreise scheint das wenig zu tun zu haben.

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