Trailerschau 10|2016

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 11, 2016.

X-Men: Apocalypse: Für mich sieht Bryan Singers neuster Mutantenreigen immer noch etwas zu sehr nach „X-Men: Age of Ultron“ aus, J-Law als Mystique ist eher so meh, und man hätte ruhig etwas mehr Oscar Isaac unter dem CGI-Makeup erkennen können. (Warum müssen wir eigentlich einen Latino als ägyptischen Gott casten?) Aber: Nette Action, Fassbender und McAvoy sind McKellen und Stewart absolut ebenbürtig, mehr Quicksilver, sie haben endlich Storm neu besetzt, zur Abwechslung mal ein X-Men-Film ohne Wolverine – nebenbei, sind wir jetzt eigentlich in einer anderen Timeline, oder was? Kinostart: 19. Mai.

Green Room: Ein diabolischer Patrick Stewart terrorisiert unter der Regie von Jeremy Saulnier eine Punk-Band (Imogen Poots, Anton Yelchin). Dieser sehr grüne Indie-Thriller aus dem Hause A24 ist Qualitätsware. Kinostart: 2. Juni.

Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children: Tim Burton hat schon wieder einen neuen Film in der Schleife. Dieser hier scheint mir auf der Harry-Potter-Welle zu reiten: Eva Green als die titelgebende Miss Peregrine führt eine Schule für Kidner mit besonderen Begabungen (daher der dumme deutsche Titel „Die Insel der besonderen Kinder“), auf die es auch Asa Butterfield verschlägt, der die Kinder vor Samuel L. Jackson beschützen muss. Burton scheint hier glücklicherweise ein bisschen reservierter zu agieren als in seinen letzten paar Filmen. Kinostart: 3. November.

Central Intelligence: Als Schulfreund von Super-Spion The Rock wird Kevin Hart zum Agenten wider Willen. Diese Action-Komödie von „Dodgeball“-Regisseur Rawson Marshall Thurber (ist das ein echter Name?) ist sicher nicht meine Art Film, sollte dank zwei charismatischer Leads aber ordentlich unterhalten. Kinostart: 16. Juni. (Schon ein deutscher Kinostart, aber noch kein furchtbarer deutscher Titel? Vielleicht lernen sie ja doch dazu.)

The Legend of Tarzan: Ich musste laut über diesen Trailer lachen (und ich wüsste nicht, wann ich zuletzt alleine lachend vor meinem Rechner gesessen hätte), und das ist kein gutes Zeichen für einen düsteren, möchtegern-dramatischen Tarzan. Allerdings könnte es ganz unterhaltsam sein, sich diesen David-Yates-Schmu mit Margot Robbie, Alexander Skarsgård und Christoph Waltz als „Planet of the Apes“-Sequel/Prequel/whatever vorzustellen. Na ja, irgendwie muss man sich ja wachhalten. Kinostart: 28. Juli.

Ben-Hur: Irgendein Studio hat dem chronischen Unsinn-Filmer Timur Bekmambetov also eine Neuverfilmung von Ben Hur aufgehalst, diesmal mit Jack Huston und Morgan Freeman. Wie viele dieser billigen Historien-Actioner müssen noch floppen, damit Hollywood diesen Trend zu Grabe trägt und das nächste Genre ausgräbt? Immerhin besser als Bibel-Filme.

Now You See Me 2 sieht zunehmend furchtbar aus. Ich habe keinen Schimmer, was in diesem Trailer vor sich geht. Jon M. Chu führt Regie, Lizzy Caplan, Woody Harrelson und ein paar andere große Namen spielen Zaubertricks. Kinostart: 18. August.

Memoria: Vladimir de Fontenay und Nina Ljeti führen durch das nicht so turbulente Leben gelangweilter reicher Kids. Sam Dillon, Thomas Mann und der ungekrönte König der Palo-Alto-Soap-Dramen, James Franco, schlurfen durch einen der langweiligsten und hässlichsten Trailer der letzten Jahre. Eine Laufzeit von 70 Minuten ist da noch das Beste, was es zu sagen gibt.

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