Trailerschau 15|2016

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 17, 2016.

Captain Fantastic: Der immer famose Viggo Mortensen gibt im neuen Film von Matt Ross, der nichts mit irgendwelchen Superhelden-Franchises zu tun hat, einen Hippie-Familienvater, der vor eine Herausforderung gestellt wird, als er mit seinen Kindern sein selbst geschaffenes Paradies verlassen muss. Lebensnah und einzigartig. Kinostart: 14. Juli.

Snowden: Ich bin noch nicht zu 100% überzeugt von diesem Projekt (zumal Nicholas Cage aus unerfindlichen Gründen darin herumgeistert), aber JGL gibt einen exzellenten Edward Snowden, ich nehme Zachary Quinto allemal Glenn Greenwald ab (dazu: Melissa Leo, Tom Wilkinson et al), und Oliver Stone verdient allemal die Aufmerksamkeit. Könnte trotz allem was werden. Kinostart: 22. September.

X-Men: Apocalypse: Dieser Trailer lässt endlich Muskeln spielen. Oscar Isaac ist als ägyptischer Gott auf Weltvernichtungstour, der altbekannte Cast um James McAvoy, J-Law und Michael Fassbender schlägt sich auf die jeweiligen Seiten. Spektakel, commence. Kinostart: 19. Mai.

Approaching the Unknown: Mark Strong ist allein auf dem Weg Richtung Mars in diesem Regiedebüt von Mark Elijah Rosenberg – eine Belastung nicht nur für das Material, auch für die Psyche. Spannender kleiner Space-Exploration-Thriller, dessen Trailer ich noch nicht ganz zu deuten vermag. Bleibt auf dem Schirm.

Southside with You: Richard Tannes recht merkwürdiges Projekt, das erste Date der Obamas (Parker Sawyers, Tika Sumpter) als Spielfilm zu verarbeiten, sagt sicher einiges darüber aus, wie Politik heute medial wahrgenommen wird. Es dürfte durchaus interessant sein zu sehen, inwieweit der Film sich als Metakommentar auf ihre Zeit im Weißen Haus versteht oder, wie der Trailer suggeriert, tatsächlich die Geschichte für sich selbst stehen lässt – was ich für den vernünftigeren Zugang halte.

Honeyglue: Ansehnliches Indiedrama von James Bird um eine konservative junge Frau (Adriana Mather), deren Leben auf den Kopf gestellt wird – erst von einer Krebsdiagnose, dann von einem genderfluiden Künstler (Zach Villa), der ihr neuen Lebensmut einflöst. Könnte etwas weniger dröge verlaufen, als diese Filme es meistens tun. Dass die beiden Hauptcharaktere Morgan und Jordan heißen, halte ich als „30 Rock“-Fan aber für eher ungeschickt.

Batman: The Killing Joke: Animierte Adaption von Alan Moores legendärem Comic – in Spielfilmlänge? Dafür dürfte die Vorlage doch etwas kurz sein. Regie führt Sam Liu, Mark Hamill gibt wieder mal den Joker.

Time to Choose: Klimawandel-Doku von Charles Ferguson, die zwar verspricht, sich nicht nur mit der Situation, sondern auch ihren Lösungen auseinandersetzen – aber, wie es aussieht, kaum radikal genug. Eher für die Al-Gore-Fraktion als für jene, die das zugrunde liegende System infrage stellen.

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