Trailerschau 16|2016

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 16, 2016.

Billy Lynn’s Long Halftime Walk: Ang Lees High-Framerate-Experiment gilt bereits als aussichtsreicher Anwärter für hohe Preisehren. Nach dem Erfindungsreichtum von „Life of Pi“ kaum eine Überraschung. Hier seziert er Wahrnehmungen und Realitäten des (Irak-)Krieges in den Erinnerungen eines jungen Soldaten (Joe Alwyn). Mit dabei: Kristen Stewart, Vin Diesel, Garrett Hedlund und mehr. Kinostart: 10. November.

The Light Between Oceans: Ein intensiver Trailer und ein eindrucksvoller Schnauzbart für Derek Cianfrances hoch gehandeltes Melodram um einen Leuchtturmwärter und seine Frau (Michael Fassbender, Alicia Vikander), die nach einer Fehlgeburt ein Kind aus dem Ocean bergen. Die Geschichte lässt skeptisch stimmen, doch die Bilder sind gewaltig, und die Schauspielkunst allein dürfte einen Besuch lohnen. Kinostart: 8. September.

Café Society: Woody Allens Neuester eröffnete gerade Cannes und entführt, wie passend, in die Welt der Schönen und Reichen und Hollywoodstars, in vielen Fällen synonym. Als wandelnde Neurosen im Dialogschnellfeuer halten diesmal her: Kristen Stewart, Jesse Eisenberg, Blake Lively, Steve Carell und Corey Stoll. Die gewisse Energie scheint da zu sein, die bekanntermaßen gute von mäßigen Allens separiert, und Eisenberg ist hier wohl besser aufgehoben als in manch anderen Filmen.

The Accountant: Ben Affleck gibt einen Autisten mit besonderer Begabung, die er für dubiose Zwecke nutzt. Eine etwas seltsame Besetzung in diesem Thrillerdrama von „Jane Got a Gun“-Regisseur Gavin O’Connor, in dem außerdem Anna Kendrick und J.K. Simmons zu sehen sein werden. Die Prämisse aber ist spannend. Kinostart: 20. Oktober.

No Stranger Than Love: Die wunderbar enthusiastische Alison Brie („Community“) wird hier in eine surreale Ménage à trois verwickelt, als ihr Freund (Colin Hanks) seltsamerweise in einem Loch im Boden ihres Zimmers verschwindet. Herrliche Idee, die mir selbst die merkwürdige Trailer-Narration nicht kaputt reden kann. Eine etwas andere RomCom, die Steve Adams und Debütant Nick Wernham da zusamengebastelt haben. Ich bin durch und durch angetan.

Hunt for the Wilderpeople: Ein jugendlicher Deliquent und ein kauziger Alter (Sam Neill, immer noch am Leben?) seilen sich in der Neuseeländischen Wildnis ab, und das ganze Land ist ihnen auf den Fersen. Eigenwillige Komödie von Taika Waititi („What We Do In the Shadows“), die eine Menge Spaß verspricht.

Sun Choke: Düsteres psychologisches Horrordrama um eine junge Frau (Sarah Hagan) am Rande eines psychotischen Zusammenbruchs. Kein Gute-Laune-Film, sicher auch nichts, was man in der ein oder anderen Form nicht schon einmal cleverer gesehen hätte, aber gleichzeitig auch nicht unspannend.

Assassin’s Creed: Sind Michael Fassbender und Marion Cotillard, die mit Regisseur Justin Kurzel zuletzt für „Macbeth“ zusammenarbeiteten, wirklich an einem Punkt in ihren Karrieren, an dem einem eine Videospiel-Verfilmung der ratsame nächste Schritt erscheint? Zumindest Cotillard wirkt hoffnungslos verloren, und auch die Action scheint jenseits von Anleihen bei Snyder und den Wachowskis nicht viel herzugeben. Nicht aussichtsreich, und darüber hinaus mit einem seltsamen Starttermin: 5. Januar 2017.

Urge: Pierce Brosnan gibt in diesem halbseidenen Thriller einen Nachtclub-Besitzer, der eine Gruppe Party-Hedonisten mit einer ganz besonderen Droge vertraut macht. Das Regiedebüt von Aaron Kaufman wirkt doch sehr möchtegern-stylisch.

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