Linked 05|2017

Popkultur im Netz: Kalenderwoche 11, 2017.

  • The New Yorker bringt eine Kurzgeschichte von Zadie Smith, „Crazy They Call Me“, und „The I.O.U.“, eine bislang unbekannte Geschichte von F. Scott Fitzgerald., mit dem das Magazin seine „imperfect romance“ mit dem Autor beschließt.
  • The Nation über – mal wieder – Dystopien als Narrativ für die Ära Trump.
  • „Unendliches Spiel“ – der WDR hat aus David Foster Wallaces „Infinite Jest“ mal eben ein 80-stündiges, frei verfügbares Hörspiel gebastelt. (Via Nerdcore)
  • Bei den Oscars holt „Moonlight“ sich nach Startschwierigkeiten den Preis für den besten Film ab. Ich habe mit 16/24 Richtigen meinen üblichen Tippschnitt erreicht.
  • epd Film: Anlässlich des Kinostarts von „Der junge Karl Marx“ begibt sich Georg Seesslen auf Spurensuche nach der Linken im Film: „Vielleicht gibt es so etwas wie einen retromanischen Furor. Leichter als die Hoffnung auf ein glückliches Gelingen vermag das Kino den Zorn über das Scheitern der Revolte zu vermitteln.“
  • Empire: Anlässlich seines neuen Films „Baby Driver“ unterhält sich Edgar Wright mit Actiongott Walter Hill über dessen 1978er Kultthriller „The Driver“.
  • Blow Up klettert auf Dächer im Film.

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Linked 17|2016

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 28, 2016.

  • The Geek’s Guide to the Galaxy unterhält sich mit „Ex Machina“-Regisseur Alex Garland, u.a. über seine kommende Adaption von Jeff Vandermeers „Annihilation„.
  • Zizekian Studies: Slavoj Žižek erklärt en Detail die Grundzüge seiner Filmanalyse.
  • Literary Hub: Ann & Jeff Vandermeer machen sich Gedanken zu einer besseren Definition von Science Fiction.
  • The Millions: D.F. Wallaces „Infinite Jest“ im Zeitalter des Binge Watching.
  • Herald & Post spricht mit Alan Moore über seinen neusten Roman, „Jerusalem“.
  • Public Books: Lowry Pei macht sich Gedanken über Haruki Murakamis jüngst erstmals auf Englisch veröffentlichte Debütromane, „Hear the Wind Sing“ und „Pinball, 1973“ (von mir noch nicht gelesen), im Kontext seines Werkes.
  • The Late Show with Stephen Colbert holt passend zur Trump-o-mania nicht nur „Stephen Colbert“, sondern auch Jon Stewart aus dem Ruhestand. Approved.
  • NZZ sammelt Verbindungen von Popkultur und Transgender.

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Linked 13|2016

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 20, 2016.

  • Screen Junkies: Ein Honest Trailer zu „Deadpool“, mit Deadpool, weil meta.
  • Fandor Keyframe über Kameratechnik und Subjektivität in Scorceses „Taxi Driver„.
  • EL Comics: „It always happens at midnight“: „Midnight Radio„, eine wunderbare Comic-Kurzgeschichte von Ehud Lavski und Yael Nathan. (Via Tor.com)
  • George R.R. Martin veröffentlicht ein neues Sample-Kapitel aus dem immer noch unvollendeten „The Winds of Winter“, sechster Teil von „A Song of Ice and Fire“.
  • Electric Literature: Warum David Foster Wallaces „This is Water“ schlecht für Literatur ist: „Wallace’s idea of a literary rebel risks nothing except ridicule, another way of saying a rebel who risks nothing at all. […] Rebels who wage their mighty non-rebellion in the service of  ’single-entendre principles.‘ By this account, I, too, am a literary rebel, sitting here on my single-entendre couch.“
  • Bloomberg Politics: „Jeff Daniels goesWill McAvoy‚ on Trump.“ (Via Nerdcore)
  • Huffington Post sammelt Eindrücke des Afrofuturismus.
  • Aeon über die Vorläufer künstlicher Intelligenz in griechischer Mythologie.

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Linked [51]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 32, 2015.

  • CLS Videos: Ein Tribut an Kino-Villains.
  • Filmumentaries: Schon älter, aber gut: Star Wars Begins – The Complete Filmumentary. (via Mental Floss)
  • Dan Meth bastelt Pop Culture Charts. (via Tor.com)
  • Los Angeles Review of Books über David Foster Wallaces gespaltenes Verhältnis zu Blurbs, und The Atlantic fragt: „Could the Internet Age see another DFW?“
  • Blavity präsentiert afrofuturistische Kunst. (via Tor.com)
  • Vulture: Brian Feldman wühlt sich durch 17 Jahre The Daily Show with Jon Stewart. In dem Zusammenhang: Hier ist Jons „Bullshit is everywhere“-Rede aus der letzten Sendung, die den Geist der Daily Show wunderbar zusammenfasst: „The best defence against bullshit is vigilance. So if you smell something, say something.“
  • The New Yorker wiederveröffentlicht eine Reportage von 1946 über den Abwurf der Atombombe über Hiroshima und seine Folgen.
  • Literary Hub veröffentlicht eine Serie von Essays über rassistisch motivierte Morde in den USA.

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Linked [50]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 32, 2015.

  • Fandor: Kurzes Videoessay über die Darstellung des männlichen Körpers in „The Terminator“.
  • The New Yorker über Samuel Delany und die Evolution von Science-Fiction-Literatur.
  • Literary Hub bringt anlässlich des Kinostarts von „The End of the Tour“ einen Auszug aus David Lipskys „Although of Course You End Up Becoming Yourself“ über David Foster Wallace.
  • The New Yorker: Eine Kurzgeschichte von Michael Cunningham als Neuerfindung des Märchens: „Adoption agencies are reluctant about doctors and lawyers if they’re single and over forty. So go ahead. Apply to adopt an infant as a two-hundred-year-old gnome.“
  • Literary Hub: Metta Sámas Poesie, ein Ausdruck von Wut, Entfremdung und (Selbst-)Ermächtigung angesichts der Rassismen in den USA und der Morde an Trayvon Martin, Michael Brown und anderen. Sehr empfehlenswert.
  • Flavorwire stellt eine Studie über den Wandel von Sex in Literatur vor.
  • The Guardian: Gestern hatte Jon Stewart seinen letzten Auftritt als Moderator von The Daily Show. Einige seiner besten Momente.
  • Zizekian Studies: Eine sehenswerte Vorlesung von Slavoj Žižek über Macht und Ideologie. Einen interessanten Kontrast bietet The Point’s Abhandlung der Werke von Francis Fukuyama.
  • Netzpolitik.org: Der Beitrag über den Ausbau der Überwachungs-Infrastruktur des Verfassungsschutzes, dessentwegen gerade gegen Netzpolitik ermittelt wird.

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Linked [45]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 27, 2015.

  • Brainpicker lässt Neil Gaiman erzählen: „How Stories last“. (On a related matter: Gaiman und Bryan Fuller zeigen Concept Art zur „American Gods“-TV-Adaption.)
  • Dorkly: „Harry Potter“ – aus der Perspektive von You Know Who.
  • Die Zeit: Fabian Wolff nimmt die neue Staffel von True Detective zum Anlass, nachzuhaken, ob TV-Serien wirklich die neue Literatur sind.
  • The New York Times: Junot Díaz über Angst.
  • Vulture: Anlässlich „The End of the Tour“ blickt Christian Lorentzen auf „The Rewriting of David Foster Wallace zurück.
  • Aeon: J.R.R. Tolkiens „The Lord of the Rings“ und das Cosplay-Kalifat ISIS.
  • BBC Radio 4 animiert große Ideen der Philosophiegeschichte in unter zwei Minuten, wiedergegeben von Stephen Fry – z.B. Sartres Existenzialismus oder die Noblen Wahrheiten Buddhas. (via Aeon)
  • Motherboard fragt Noam Chomsky und Lawrence Krauss: Sollten wir Menschen oder Roboter ins Weltall schicken?

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Trailerschau [41]: The End of the Tour, A Walk in the Woods

The End of the Tour: Ich warte seit Monaten auf diesen Trailer. Jason Segel spielt den 2008 verstorbenen David Foster Wallace, Jesse Eisenberg seinen Interviewpartner David Lipsky, auf dessen Buch der Film zurückgeht. Der Trailer suggeriert genau die Art philosophierender Stimmungsschwankungen, die man erwarten dürfte. Ich bin gespannt.

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