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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 43, 2015.

  • io9 hat faszinierende alte Star-Wars-Plakate gesammelt.
  • Channel Criswell: Videoessay über Hayao Miyazaki und die Essenz der Menschlichkeit.
  • The Awl: Elmo Keep über The Walking Dead, Game of Thrones und Peak Apocalypse. „Even after the end of capitalism the ideal hero remains the perfect expression of the neoliberal object: every man for himself.“
  • Empire: A-List Directors, interviewed by Sam Mendes.
  • ZDF: Diesmal wieder eine exzellente Anstalt zu „Flüchtlingskrise“ und US-Interventionen.
  • The Atlantic: Cultural appropriation – how to do it right.
  • Eurozine bringt ein Interview mit Jürgen Habermas.

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 40, 2015.

  • Die Zeit: In einem lesenswerten, etwas sprunghaften Essay denkt Philipp Theisohn über das Buch in Weltraum und Science Fiction nach.
  • Via Tor.com: Der imposante Größenvergleich zwischen Science-Fiction-Raumschiffen von Dirk Löchel in seiner finalen Version.
  • Kurzfilmempfehlungen: „GLOW“ von Douglas Jessup, „Blood Pulls a Gun“ von Ben Briand (die zufällig beide in ranzigen Motels spielen – ein Setting, das mir offenbar liegt).
  • The Atlantic über „The Rise of Buffy Studies„.
  • 3sat: Marc-Uwe Kling, Michael Krebs und Julius Fischer rocken gemeinsam beim 3satfestival. Außerdem: Kling und co. bei der Lesedüne, u.a. mit neuen Känguru-Stories.
  • Via Spex: Instrumentalkönner Nils Frahm und Ólafur Arnalds veröffentlichen eine gemeinsame EP und haben zu diesem Anlass eine Session in Albumlänge aufgenommen. Wunderschön!
  • Hellmuth Karasek ist verstorben. Hier seine Rezension des IKEA-Katalogs.
  • Vsauce sendet Messages for the Future.

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 35, 2015.

  • James Sweeney zeichnet verantwortlich für diesen wunderbaren Kurzfilm, „Normal Doors“.
  • Musikvideos sind von vorgestern, FKA twigs verpackt gleich ihre komplette neue EP „M3LL155X“ in einen surrealen Kurzfilm.
  • The Atlantic über das Vermächtnis des Rassisten H.P. Lovecraft.
  • Literary Hub: Vladimir NabokovsLolita: From Transgressive Lit to Pop Iconography“.
  • The Guardian porträtiert Jonathan Franzen.
  • Weird Fiction Review: „When Raspberries Bloom in August“, eine fruchtige Kurzgeschichte von Haralambi Markov.
  • Hugo Awards 2015: Auszeichnungen.
  • GQ spricht mit Stephen Colbert über Religion und seine neue Show.
  • The Guardian bringt ein herrliches Essay von Mohsin Hamid über den Tod. „You see from your nook that humanity is afflicted by a great mass murderer about whom we are encouraged not to speak. The name of that murderer is Death. […] You feel it is strange that humanity does not come together to face this killer, like a silver-flashing baitball of 7 billion fish aware of being hunted by a titanic and ravenous shark. Instead, humanity scatters.“
  • Medienkorrespondenz: Lutz Hachmeisters Absage an die digitale Gesellschaft.
  • Orbital Mechanics: Eine sehenswerte Visualisierung aller atomaren Detonationen seit 1945.

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 32, 2015.

  • CLS Videos: Ein Tribut an Kino-Villains.
  • Filmumentaries: Schon älter, aber gut: Star Wars Begins – The Complete Filmumentary. (via Mental Floss)
  • Dan Meth bastelt Pop Culture Charts. (via Tor.com)
  • Los Angeles Review of Books über David Foster Wallaces gespaltenes Verhältnis zu Blurbs, und The Atlantic fragt: „Could the Internet Age see another DFW?“
  • Blavity präsentiert afrofuturistische Kunst. (via Tor.com)
  • Vulture: Brian Feldman wühlt sich durch 17 Jahre The Daily Show with Jon Stewart. In dem Zusammenhang: Hier ist Jons „Bullshit is everywhere“-Rede aus der letzten Sendung, die den Geist der Daily Show wunderbar zusammenfasst: „The best defence against bullshit is vigilance. So if you smell something, say something.“
  • The New Yorker wiederveröffentlicht eine Reportage von 1946 über den Abwurf der Atombombe über Hiroshima und seine Folgen.
  • Literary Hub veröffentlicht eine Serie von Essays über rassistisch motivierte Morde in den USA.

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 21, 2015.

  • Tor.com: „Elephants and Corpses“, eine Kurzgeschichte von Kameron Hurley.
  • Literary Hub empfiehlt Poesie von Morgan Parker: „All They Want Is My Money My Pussy My Blood“
  • The Puritan bringt ein Essay zu „Haruki Murakami’s Art of the Literary Erection„.
  • The New York Review of Books: Daniel Mendelsohn lässt in seinem lesenswerten Review von Spike Jonzes „Her“ und Alex Garlands „Ex Machina“ die literarische und cineastische Ideengeschichte des Roboters Revue passieren.
  • Movie Mezzanine: „The Marvel-Industrial Complex“ – in seinem Essay fragt James Rocchi über das Marvel Cinematic Universe: „If these movies are the biggest thing in American pop culture, what does that say—openly, obliquely, or accidentally—about American culture itself?“ Größeren Fokus auf die Marvel-Filme selbst legt Kevin Lincoln in Grantland.
  • Coldplay lässt zum Red Nose Day Peter Dinklage verstorbene Game-of-Thrones-Charaktere besingen. Teaser unten. (via Vulture)
  • Negativ: Rüdiger Suchsland meint, man sollte die Gründe für kaum deutsche Filme in Cannes eher bei den Filmschaffenden als bei der Filmförderung suchen.
  • The Quietus untersucht Pop’s Endlessly Problematic Relationship With Politics„.
  • Die Quellen sprechen: Eine dokumentarische Höredition ausgewählter Dokumente über die Shoah. (via Deutschlandradio Kultur)

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Linked [37]

  • Literary Hub: Großartiges poetisches Essay von Kenneth Goldsmith über heutiges und zukünftiges Schreiben: „What if the poetic has left the poem in the same way that Elvis has left the building?“
  • io9: Guide to the Discworld.
  • The New Yorker bringt ein kurzes Porträt von Science-Fiction-Altmeister Gene Wolfe.
  • BBC Radio 4 setzt „Fight Club“ von Chuck Palahniuk als Hörspiel um.
  • BOMB: „The Affliction“, eine Kurzgeschichte von Joyce Carol Oates.
  • Midnight Breakfast bringt eine Kurzgeschichte von Dolan Morgan, „The New Middle Class“.
  • Electric Literature: „Everything Gets Lost“, ein Essay von Gabriel Heller.
  • New York Magazine fasst, auf Age of Ultron vorbereitend, „All the Marvel Movies in 7 Minutes“ zusammen.
  • Red Letter Media: „All Trailers are the Same!!!“

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Linked [35]

  • Literary Hub: „How we came to love the multi-volume novel.“
  • Open Culture entdeckt Haruki Murakamis Werbe-Kurzgeschichten.
  • BBC Radio 4 unterhält sich mit Ursula K. Le Guin.
  • Electric Literature: „You are a Sacred Space“, ein Comic über Depression von Yumi Sakugawa.
  • Pitchfork: Mark Hogan fragt sich angesichts der aktuellen Entwicklungen der Musikindustrie, „music is now priceless. Or is that worthless?“, und spickt den Artikel mit interessanten Zahlen und Fakten.
  • Die Zeit: Georg Seeßlen spielt das Verhältnis von Menschen und Robotern im Film durch.
  • The Guardian: Teju Cole schreibt über Palästina: „The reality is that, as a Palestinian Arab […] you also have to be a Jewish Israeli and have the force of the Israeli state as your guarantor. You have to be what you are not, what it is not possible for you to be, in order not to be slowly strangled by the laws arrayed against you.“
  • The Walrus: Atom Egoyan schreibt über den Völkermord an den Armeniern durch das Osmanische Reich. In Tablet analysiert Peter Balakian, weshalb Israel sich bis heute weigert, den Völkermord als solchen anzuerkennen.
  • Aeon: Stefan Klein und Stephen Cave denken darüber nach, was unsere Nachkommen in 100 Jahren als unsere größten moralischen Verfehlungen ansehen könnten.
  • Literary Hub: Interessantes Essay über das Dasein als Hikikomori.
  • Digitalcourage präsentiert die Preisträger der Big Brother Awards 2015.

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Linked [34]

  • WDR 3 bringt ein Hörspiel über Hunter S. Thompson.
  • The New Yorker: Elif Batuman macht sich Gedanken über „Reading Racist Literature„.
  • Literary Hub: „The Sense in Turning Away“ – spannendes Photo-Essay von Teju Cole.
  • Die Welt: Marlene Streeruwitz ergänzt ihre Geschichte-in-der-Geschichte „Nachkommen.“/“Die Reise einer jungen Anarchistin in Griechenland“ um eine Fortsetzung: „Es ist seltsam, sich vorzustellen, dass die Verhandlungen in dieser Weltbank da in Washington unter Strauss-Kahn stattgefunden haben. […] Irgendwie geht es immer darum, wer fickt und wer gefickt wird.“
  • Tor.com führt ein lesenswertes Interview über Fantasy-Worldbuilding mit Kameron Hurley und Ken Liu.
  • Grantland: Claire L. Evans denkt anlässlich „Ex Machina“ über „the Emotional Intelligence of Computers“ nach.
  • The Baffler: David Graeber betrachtet das Paradox der Krawatte.
  • Do Not Track: Interaktive Doku-Reihe, die aufzeigt, was Das Internet™ mittels Cookies und Tracker alles über uns weiß.

Linked [26]

  • Hundertvierzehn fasst ein Symposium zum Thema „Das Ende der Literaturkritik?“ zusammen.
  • The Mary Sue bringt einen „Brief Guide to Indie Comics„.
  • The New Yorker veröffentlicht „Kino“, eine wunderbare neue Kurzgeschichte von Haruki Murakami.
  • Zac’s Haunted House ist ein Online-Roman von Dennis Cooper, der ausschließlich aus animierten GIFs besteht.
  • Perlentaucher: Daniele Dell’Agli fragt, welcher Islam eigentlich zu Deutschland gehört.
  • Berfrois: Das spannende Essay „Time Shifts“ von Colin Dickey beschäftigt sich mit unseren Begriffen von und für Zeit und ihren Veränderungen über, haha, die Zeit: „Time and tide may wait for no man, but the calendar always revolves around the calendar-makers.“

Linked [20]

  • Rosemary Valero-O’Connell mit einem kurzen, aber großartigen Webcomic: „If Only Once, If Only For A Little While“
  • Tor.com: „Kia and Gio“, schöne Kurzgeschichte von Daniel José Older, wie immer grandios illustriert.
  • Crossed Genres bringt eine ebenso schöne Kurzgeschichte von Rachael K. Jones, „Makeisha in Time“.
  • The Wall Street Journal veröffentlicht ein Essay von Dr. John McWhorter über die Entwicklung von Sprache und das zu erwartende oder bereits geschehende Verschwinden vieler der momentan lebenden 6.000 menschlichen Sprachen: „That any language has all irregular verbs, eight tones or female tables is ultimately a matter of accident, not design.“
  • The New York Times: Leon Wieseltier liefert einen lesenswerten Denkanstoß gegen den Posthumanismus: „The processing of information is not the highest aim to which the human spirit can aspire, and neither is competitiveness in a global economy. The character of our society cannot be determined by engineers.“ (Er irrt natürlich, wenn er schreibt: „The burden of proof falls on the revolutionaries“, weil er seinen ideologischen Anspruch mit Sentimentalität verwechselt und Ideologie natürlich keinem Letztbeweis genügen kann.)