Trailerschau 10|2017

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 18, 2017.

The Dark Tower: „I don’t kill with my gun. I kill with my heart.“ Überfälliger erster Trailer für Nikolaj Arcels Fantasy-Abenteuer nach Stephen King, in dem Idris Elba und Matthew McConaughey sich um die Zukunft zweier Welten duellieren. Einer der spannenderen Blockbuster, die uns dieses Jahr erwarten. Kinostart: 10. August.

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Linked 07|2017

Popkultur im Netz: Kalenderwoche 18, 2017.

  • Debatte in Electric Literature/Literary Hub: Lincoln Michel argumentiert gegen Worldbuilding in Literatur; Emily Temple entgegnet: „A completely straightforward work of realism for one person might read as a fantastical story for another. See also: Orientalism.“
  • Weird Fiction Review bringt gleich zwei neue Texte von Jeff VanderMeer: „The City“ und „Exhibit H“. Bei Electric Literature diskutiert VanderMeer mit Cory Doctorow über Entwicklungen im Science-Fiction-Genre und den Klimawandel.
  • IndieWire bedauert, dass Netflix gute Filme in seinem Programm begräbt. Indes spricht The Ringer mit Indie-Regisseuren darüber, was der Erfolg von Streaming-Diensten für ihr Fach bedeutet – sowohl im positiven als auch negativen Sinn.

Trailerschau 9|2017

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 17, 2017.

Cloak & Dagger: Season 1: Schon wieder eine Superheldenserie? Ja, aber Marvels YA-Comic um zwei Teenager (Aubrey Joseph, Olivia Holt) mit sehr verschiedenem sozialem Hintergrund, die sich dank ihrer Superfähigkeiten näher kommen, wird in Geek-Kreisen sehr geschätzt und die Serie bereits sehnlichst erwartet. Könnte auch soapig werden, der Trailer macht aber einen guten ersten Eindruck.

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Trailerschau 8|2017

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 15, 2017.

Star Wars: The Last Jedi: Möchte er nun die Jedi beenden oder Rey ausbilden? Wir werden sehen. Die Regie von Episode VIII (und, sehr schön, auch das Drehbuch) übernimmt der sehr begabte Rian Johnson, was Erwartungen weckt, dass „The Last Jedi“ den besten Teil der neuen Trilogie abgeben könnte. Mit dabei der altbekannte Cast: Daisy Ridley, John Boyega, Oscar Isaac, Adam Driver, Mark Hamill und Carrie Fisher in letzter Leinwandrolle. Kinostart: 14. Dezember.

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Trailerschau 7|2017

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 13, 2017.

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri: Für mich der sehnlichst erwartete Film des Jahres: Frances McDormand spielt eine hart zupackende Mutter, die sich aufgrund der schleppenden Ermittlungen im Mordfall ihrer Tochter mit der lokalen Polizei (Woody Harrelson, Sam Rockwell) anlegt. Regie führt Martin McDonagh („In Bruges“), genau der richtige Mann für Mord, Verbrechen und bitterbösen Humor. Wer ein Problem mit blumiger Sprache hat, sollte sich vom Kino allerdings fernhalten. Wird großartig.

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Linked 06|2017

Popkultur im Netz: Kalenderwoche 13, 2017.

  • Channel Criswell macht sich anhand „Komm und sieh“ Gedanken, wie Filme durch audiovisuelle Mittel Zugang zum subjektiven Empfinden ihrer Charaktere erlangen.
  • Texas Monthly porträtiert einen inzwischen weniger scheuen Terrence Malick.
  • Words Without Borders befragt drei Übersetzer zum grandiosen „Arrival“.
  • Literary Hub über die gerechtfertigte Paranoia des Art Spiegelman und die Relevanz seiner Comics für die Ära Donald Trump: „there’s a quote from Philip K. Dick that says something like, ‚reality is what won’t go away when you choose not to believe in it.‘ It’s crazy that Philip K. Dick should be the real avatar of science fiction now, instead of the more nostalgically tinted Ray Bradbury, or the more technologically focused Isaac Asimov of my youth.“
  • Tor.com: Elise Ringo argumentiert (nicht ganz überzeugend), dass J.R.R. Tolkien in seinen Mittelerde-Schriften über eine schwarz-weiße Moralität hinausgeht.
  • The Guardian rekapituliert die Geschichte feministischer Science Fiction.
  • Vice erläutert die Schwierigkeiten mit Blowjobs in Literatur.
  • Signature über die Bedeutung von Musik in Romanen von Kunzru und Murakami.

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Trailerschau 6|2017

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 11, 2017.

American Gods: Season 1: Abgefahrener Einblick in die meisterwartete Serie des Jahres, in den kompetenten Händen Bryan Fullers und nach Neil Gaimans grandiosem Roman: Ex-Häftling Shadow Moon (Ricky Whittle) wird von einem seltsamen Herrn (Ian McShane) angeheuert, der Shadow in einen wahrhaft göttlichen Konflikt hineinzieht. Ich freue mich!

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Linked 05|2017

Popkultur im Netz: Kalenderwoche 11, 2017.

  • The New Yorker bringt eine Kurzgeschichte von Zadie Smith, „Crazy They Call Me“, und „The I.O.U.“, eine bislang unbekannte Geschichte von F. Scott Fitzgerald., mit dem das Magazin seine „imperfect romance“ mit dem Autor beschließt.
  • The Nation über – mal wieder – Dystopien als Narrativ für die Ära Trump.
  • „Unendliches Spiel“ – der WDR hat aus David Foster Wallaces „Infinite Jest“ mal eben ein 80-stündiges, frei verfügbares Hörspiel gebastelt. (Via Nerdcore)
  • Bei den Oscars holt „Moonlight“ sich nach Startschwierigkeiten den Preis für den besten Film ab. Ich habe mit 16/24 Richtigen meinen üblichen Tippschnitt erreicht.
  • epd Film: Anlässlich des Kinostarts von „Der junge Karl Marx“ begibt sich Georg Seesslen auf Spurensuche nach der Linken im Film: „Vielleicht gibt es so etwas wie einen retromanischen Furor. Leichter als die Hoffnung auf ein glückliches Gelingen vermag das Kino den Zorn über das Scheitern der Revolte zu vermitteln.“
  • Empire: Anlässlich seines neuen Films „Baby Driver“ unterhält sich Edgar Wright mit Actiongott Walter Hill über dessen 1978er Kultthriller „The Driver“.
  • Blow Up klettert auf Dächer im Film.

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Trailerschau 5|2017

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 9, 2017.

My Entire High School Sinking Into the Sea: Witzige, detailverliebte Animation von Dash Shaw, mit starlastigem Voice-Cast. Der Inhalt ist selbsterklärend. Lief im Rahmen der Berlinale und wird es dann hoffentlich auch irgendwann regulär ins Kino schaffen.

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Academy Awards 2017: Prognose

Ob man Thinkpieces, die Awards-Zeremonien als politisches Event umzudenken versuchen, allzu ernst nehmen sollte, sei mal dahingestellt. Ob bei der 89. Oscar-Verleihung am kommenden Sonntagabend nun „La La Land“ oder „Moonlight“ große Erfolge feiert, ist wohl kaum ein Indikator für die aktuelle Weltlage, egal was Meryl Streep dazu zu sagen hat. Für mich bleibt es nicht mehr oder weniger als gute Unterhaltung, deshalb im folgenden die obligatorische Prognose. Die 16/24 aus dem letzten Jahr waren doch eher durchwachsen und sollten zu toppen sein, zumal das Rennen in vielen Kategorien in diesem Jahr doch etwas einseitiger ausgefallen ist. Da ich zum Zeitpunkt des Verfassens erst vier der neun Best-Picture-Nominierten gesehen habe, spare ich mir allerdings die „Was hätte sein sollen“-Anmerkungen und beschränke mich auf die wahrscheinlichsten Gewinner. (Ein Blogosphären-Tippspiel gibt es hier.)

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