2015: Filme

Mäßige 43 Kinobesuche im unlängst vergangenen Jahr: Bin ich damit qualifiziert zu behaupten, dass 2015 ein eher durchwachsenes Kinojahr abgegeben hat? Ein einziger verdienter Fünf-von-Fünf-er unter viel Mittelmaß. Das soll nicht heißen, dass ich notwendigerweise alles Sehenswerte auch gesehen hätte. (Zu den größten Versäumnissen würde ich „Tokyo Tribe“ und Gaspar Noes „Love“ zählen.) Blockbuster-Kino in jedem Fall hat ein reichlich unterirdisches Jahr erwischt, das kann auch kein zufriedenstellender Ausflug in eine weit-weit entfernte Galaxis kaschieren. (For the record: „Mad Max: Fury Road“ gehört wirklich, wirklich in keinen ernsthaften Filmjahresrückblick.) Als ziemlich selektiver Kinogänger fühle ich mich im Übrigen nicht unbedingt kompetent, den Totalausfall des Jahres zu krönen („Bruder vor Luder“ immer noch nicht gesehen. Hach), aber Eli Roths neuester Auswurf „Knock Knock“ ist sicher kein unverdienter Kandidat. Hier die Top 10, unkommentiert, weil größtenteils bereits besprochen.

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Filmblick September 2015

True Detective: Season 1 (Nic Pizzolatto, USA 2014) – 9/10

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring (Peter Jackson, NZ/USA 2001) – 10/10

The Lord of the Rings: The Two Towers (Peter Jackson, NZ/USA 2002) – 10/10

The Lord of the Rings: The Return of the King (Peter Jackson, NZ/USA 2003) – 9/10

Super (James Gunn, USA 2010) – 7/10

Smart People (Noam Murro, USA 2008) – 6/10

Knight of Cups (Terrence Mallick, USA 2015) – 6/10

How I Met Your Mother: Season 1 (Carter Bays/Craig Thomas, USA 2005) – 7/10

Shame (Steve McQueen, UK 2011) – 7/10

Im Sommer wohnt er unten (Tom Sommerlatte, DE/FR 2015) – 5/10

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Frank (2014)

„Stale beer. Fat fucked. Cowpoked. Smoked out.“

Was passiert
FrankJon möchte gerne ein Rockstar sein, ist aber bloß ein trauriger Bürohengst, bis er durch Zufall als Ersatz-Keyboarder in einen verkorksten Auftritt der Experimentalrocker The Soronprfbs gerät. Deren exzentrischer Frontman Frank, der seine Identität hinter einem gigantischen Pappkopf verbirgt, frisst einen Narren an Jon und nimmt ihn mit in die irische Wildnis. Die eigenwillige Band plant lediglich, dort ohne jede Störung von außerhalb ein Album aufzunehmen. Jon jedoch ist fasziniert von Frank und besessen von der Idee, den Soronprfbs zu ihrem großen Durchbruch zu verhelfen.

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