Linked [28]

  • The Guardian bringt einen Audio-Auszug aus „The Buried Giant“, dem neuen Roman von Kazuo Ishiguo.
  • Kampf der Künste: Neues Futter von meinem Lieblings-Slampoeten David Friedrich, und einen hervorragenden Text von Patrick Salmen über Humor und was er darf, sollte und überhaupt. „Humor ist vielleicht das größte Paradoxon dieser Welt, er ist entwaffnet, aber Waffe zugleich, und ich wünsche mir, dass man Satire irgendwann nicht mehr mit Zitaten von Tucholsky rechtfertigen muss, wenn sie schafft, uns den Spiegel vorzuhalten und unsere Makel aufzuzeigen oder dabei zu sagen: Du bist der größte Idiot aller Zeiten.“ Videos unten.
  • Tor.com: „The Shape of My Name“ – schöne Kurzgeschichte von Nino Cipri über Gender und Zeitreise, spannender Mix.
  • Brainpickings teilt R. Crumbs 1986 erstveröffentlichten Comic über Philip K. Dicks religiöse Erlebnisse.
  • The New York Times: Karl Ove Knausgård reist für die Times durch Nordamerika.
  • The New Yorker: Peter Hessler veröffentlicht ein spannendes, differenziertes Essay über seine persönlichen Erfahrungen mit Zensur in China.
  • The New York Review of Books lässt Michail Chodorkowski über „My Fellow Prisoners“ berichten.
  • Aeon: Can God Lie?“
  • The Guardian schreibt über die Geschichte der britischen East India Company und ihre modernen Erben.
  • Patrick Willems: „What if Wes Anderson directed X-Men?“
  • Art of the Title spricht mit Henry Hobson, der für das Title Design bei der diesjährigen Oscar-Verleihung verantwortlich zeichnete. (Danke an Owley.)
  • Josh Meeter hat einen großartigen Batman/Fifty-Shades-of-Grey-Mashup-Trailer zusammengeschnitten, siehe unten.

Weiterlesen

Werbeanzeigen

Linked [26]

  • Hundertvierzehn fasst ein Symposium zum Thema „Das Ende der Literaturkritik?“ zusammen.
  • The Mary Sue bringt einen „Brief Guide to Indie Comics„.
  • The New Yorker veröffentlicht „Kino“, eine wunderbare neue Kurzgeschichte von Haruki Murakami.
  • Zac’s Haunted House ist ein Online-Roman von Dennis Cooper, der ausschließlich aus animierten GIFs besteht.
  • Perlentaucher: Daniele Dell’Agli fragt, welcher Islam eigentlich zu Deutschland gehört.
  • Berfrois: Das spannende Essay „Time Shifts“ von Colin Dickey beschäftigt sich mit unseren Begriffen von und für Zeit und ihren Veränderungen über, haha, die Zeit: „Time and tide may wait for no man, but the calendar always revolves around the calendar-makers.“

Linked [25]

  • The Daily Show: Jon Stewart hat seinen Abschied von der Show angekündigt. Schade, ich schaue The Daily Show immer noch gerne, aber ich stimme dem, was er in seiner Ankündigung sagt, absolut zu, und freue mich darauf, was er als Nächstes machen wird. The Guardian sammelt derweil Jons beste Momente, und Grantland macht sich schon mal Gedanken über die Nachfolge.
  • Screen Junkies: Der Honest Trailer für „Boyhood“. Vielleicht der Beste überhaupt.
  • Winter is Coming veröffentlicht George R.R. Martins erstes Outlining vom damals noch als Trilogie geplanten A Song of Ice and Fire vom Dezember 1993 (ich bin unsicher, ob ich mich deshalb alt oder jung fühlen sollte), und die Unterschiede zwischen dem mehr auf klassische Heroic Fantasy angelegten ersten Entwurf und dem Endprodukt sind schon einen Blick wert.
  • The Daily Beast: „Why Americans Don’t Read Foreign Fiction„.
  • The New Yorker: Elizabeth Alexander schreibt einen fabelhaften Text über den Tod ihres Ehemannes, Ficre Ghebreyesus. „Something is fading: not the memory of him but the press of memory, the closeness of him. He is somewhere in the atmosphere, but also not. He is fifty and I am fifty-one. He is a photograph in the living room; he is, for the moment, still.“
  • Wired ist besorgt über automatische Killerroboter.
  • The Guardian: „Why are we obsessed with the Nazis?“ (Ein gutes Beispiel übrigens, wie große Nachrichtenseiten an Relevanz gewinnen können, wenn sie nicht nur auf sich selbst verlinken würden.)
  • The Chronicle über Glück (im Sinne von Luck, nicht Happiness).
  • Aeon fragt, wie und zu welchen Kosten Englisch zur einzigen Sprache der Weltwissenschaft aufsteigen konnte.

Weiterlesen

Linked [19]

  • The Guardian stellt Badilisha Poetry X-Change vor, ein Online-Archiv mit Audioaufnahmen afrikanischer Poesie.
  • The Atlantic entschlüsselt, wie man eine Sitcom schreibt.
  • The Guardian beschäftigt sich mit der mittlerweile nahezu unerträglichen Luftverschmutzung in Beijing.
  • 1914Tweets, ein enorm spannendes Projekt zum Kriegsjahr 1914, ist mit dem Jahreswechsel vorbei. Hier ziehen die Veranstalter*innen ein Fazit.

Linked [18]

  • Grantland schreibt ausführlich und sehr lesenswert über die Fünfjahrespläne der großen Hollywood-Studios und was sie für die Zukunft des Films bedeuten. „What the movie industry is about, in 2014, is creating a sense of anticipation in its target audience that is so heightened, so nurtured, and so constant that moviegoers are effectively distracted from how infrequently their expectations are actually satisfied. Movies are no longer about the thing; they’re about the next thing“.
  • Sin Titulo: Schon älter, aber gerade erst entdeckt: Ein bereits abgeschlossener surrealer Webcomic von Cameron Stewart. Dicke Empfehlung.
  • Die Welt: John Garth spürt den Einflüssen des Ersten Weltkriegs auf J.R.R. Tolkiens „The Lord of the Rings“ nach.
  • CGP Grey: Auch zum Thema: Die Leute, die sonst tolle geographische Erklärvideos machen, erklären die Mythologie von Mittelerde in unter fünf Minuten, wenn auch nicht gerade ausführlich oder zufriedenstellend. Video unten.
  • BBC Radio 4 vertont „Good Omens“ von Neil Gaiman und Terry Pratchett in sechs halbstündigen Folgen, vier Wochen anhörbar. „It’s the end of the world, but perhaps not quite as we expect it.“
  • The Atlantic bringt einen der wenigen lesenswerten Jahresrückblicks, nämlich eine Zusammenfassung von Interviews mit Autor*innen über ihre Kunst.
  • Aeon fragt, warum wir Unsterblichkeit in Ruhm suchen.

Weiterlesen

Linked [10]

  • The New York Review of Books bringt ein interessantes Essay von Tim Parks über die Frage, inwieweit das Verschwinden von Privatsphäre die Rolle autobiographischer Elemente in der Literatur verändert.
  • The New Yorker mit einer angenehm balancierten Meinung zur Debatte, ob hauptsache Lesen, egal was, die richtige Einstellung ist, um Kinder an Literatur heranzuführen – hier am Beispiel von Rick Riordans Percy-Jackson-Reihe.
  • Screen Junkies bringen einen netten Honest Trailer zu David Finchers Fight Club, der allerdings durchaus eine Spoiler-Warnung hätte vertragen können. Aber wer Fight Club noch nicht gesehen hat, ist halt auch selbst schuld.
  • Die Süddeutsche Zeitung und The Guardian präsentieren eine recht hübsch gemachte interaktive Bastelei über den Ersten Weltkrieg, die natürlich keine neuen Erkenntnisse liefert, also Doku-Einführung aber durchaus taugt.
  • Spreeblick: Jonny Haeusler fragt und beantwortet anlässlich des 10. Geburtstags von netzpolitik.org, „[w]as der netzpolitischen Bewegung fehlt“.
  • Die Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlicht den Fleischatlas Extra: Abfall und Verschwendung. Sollte man mal einen Blick reinwerfen. Und was daraus machen.
  • Deutschlandfunk klopft Pierre Bourdieu auf sein Staatsverständnis ab: „‚Achtung, alle Sätze, die den Staat als Subjekt haben, sind theologische Sätze – was nicht heißt, dass sie falsch wären.'“