Linked [55]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 38, 2015.

  • Via io9: Astrophysiker Neil deGrasse Tyson erklärt Ares 3, die (fiktive) Marsmission in Ridley Scotts kommendem Film „The Martian“.
  • Via BoingBoing: Der grandiose Vorspann von True Detective in einer Grand Theft Auto VVersion
  • Via Vulture: Verwirrt von der MacGuffin-Lastigkeit des Marvel Cinematic Universe? Diese Featurette erklärt die Infinity Stones.
  • Now You See It: How to Break the Fourth Wall in Films.
  • Hobart: „Six Days in Glorious Vienna“, eine Kurzgeschichte von Yoko Ogawa.
  • Literary Hub: Charlie Brown meets Kafkas „Die Verwandlung“, von R. Sikoryak.
  • Nautilus: Stanislav Lems Gedanken zu künstlicher Intelligenz und der Singularität.
  • 3sat zeigt in der Mediathek Rainald Grebes großformatiges Berliner Konzert „Halleluja Wuhlheide“. Zur Anregung ein wunderbar aktueller Ausschnitt: „Meine Lieder sind Volksmusik / und das Volk sagt, du gehörst nicht dazu.“
  • Via Tor.com: „Orcs of New York“, wunderbares Projekt von Harry Aspinwall.
  • Slate: David Auerbach scheitert mit Wittgenstein daran, das Internet zu verstehen.

Weiterlesen

Advertisements

Linked [52]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 35, 2015.

  • James Sweeney zeichnet verantwortlich für diesen wunderbaren Kurzfilm, „Normal Doors“.
  • Musikvideos sind von vorgestern, FKA twigs verpackt gleich ihre komplette neue EP „M3LL155X“ in einen surrealen Kurzfilm.
  • The Atlantic über das Vermächtnis des Rassisten H.P. Lovecraft.
  • Literary Hub: Vladimir NabokovsLolita: From Transgressive Lit to Pop Iconography“.
  • The Guardian porträtiert Jonathan Franzen.
  • Weird Fiction Review: „When Raspberries Bloom in August“, eine fruchtige Kurzgeschichte von Haralambi Markov.
  • Hugo Awards 2015: Auszeichnungen.
  • GQ spricht mit Stephen Colbert über Religion und seine neue Show.
  • The Guardian bringt ein herrliches Essay von Mohsin Hamid über den Tod. „You see from your nook that humanity is afflicted by a great mass murderer about whom we are encouraged not to speak. The name of that murderer is Death. […] You feel it is strange that humanity does not come together to face this killer, like a silver-flashing baitball of 7 billion fish aware of being hunted by a titanic and ravenous shark. Instead, humanity scatters.“
  • Medienkorrespondenz: Lutz Hachmeisters Absage an die digitale Gesellschaft.
  • Orbital Mechanics: Eine sehenswerte Visualisierung aller atomaren Detonationen seit 1945.

Weiterlesen

Linked [51]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 32, 2015.

  • CLS Videos: Ein Tribut an Kino-Villains.
  • Filmumentaries: Schon älter, aber gut: Star Wars Begins – The Complete Filmumentary. (via Mental Floss)
  • Dan Meth bastelt Pop Culture Charts. (via Tor.com)
  • Los Angeles Review of Books über David Foster Wallaces gespaltenes Verhältnis zu Blurbs, und The Atlantic fragt: „Could the Internet Age see another DFW?“
  • Blavity präsentiert afrofuturistische Kunst. (via Tor.com)
  • Vulture: Brian Feldman wühlt sich durch 17 Jahre The Daily Show with Jon Stewart. In dem Zusammenhang: Hier ist Jons „Bullshit is everywhere“-Rede aus der letzten Sendung, die den Geist der Daily Show wunderbar zusammenfasst: „The best defence against bullshit is vigilance. So if you smell something, say something.“
  • The New Yorker wiederveröffentlicht eine Reportage von 1946 über den Abwurf der Atombombe über Hiroshima und seine Folgen.
  • Literary Hub veröffentlicht eine Serie von Essays über rassistisch motivierte Morde in den USA.

Weiterlesen

Linked [49]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 31, 2015.

  • „Batman v Superman“/“The Social Network“MashUp-Trailer. Jesse Eisenberg: Still #notmylexluthor (via The Mary Sue). Gelungener ist dieses „The Hunger Games“/“Game of Thrones“MashUp (The Hunger Game of Thrones?) (via Vulture). Und weil es gerade so schön ist: Game of Thrones Season 1&2, remixed.
  • Via Collider: Alle Änderungen der „Star Wars“-Special Editions im Vergleich zum Original.
  • Cinefix schlägt die 10+ schönsten Filme aller Zeiten vor.
  • Favorwire: Die Essenz von Colonel Sanders und Johnny Walker in einer Adaption von Murakamis „Kafka am Strand“.
  • The New Yorker: Jack Handey mit einem witzigen Ausblick auf die publizistische Apokalypse.
  • The Guardian: Dave Eggers erzählt von einer Begegnung mit dem US State Departement. „I had wanted to think of this encounter as some kind of invasion of my privacy, and emblematic of the paranoid state the world was in, but I found myself, instead, thinking that the system, at least that day, in this way, was working.“ Mehr Short Stories von David Sedaris, Sheila Heti u.a.
  • Edge.org unterhält sich mit John Markoff über die Zukunft der technologischen Entwicklung: „The Kurzweil crowd argues this is happening faster and faster, and things are just running amok. In fact, things are slowing down. In 2045, it’s going to look more like it looks today than you think.“
  • New York Review of Books: Timothy Snyder über die kulturelle Verbindung zwischen Europa und Ukraine, und Edmund S. Phelbs über das Scheitern der westlichen Wirtschaft.

Weiterlesen

Linked [38]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 20, 2015.

  • The Japan Times interviewt Haruki Murakami.
  • Granta: „Light“, Gewinner-Kurzgeschichte des 2015 Commonwealth Short Story Prize von Lesley Nneka Arimah.
  • Flavorwire stellt non-binäre / genderfluide Romane vor.
  • Studentpulse: William J. Hugel beschäftigt sich mit kartographischer Destabilisierung in Jeff VanderMeers Southern-Reach-Trilogie.
  • @Rosenthaltweets mit einem wunderbaren Spoof der Marvel-Franchise-Pläne.
  • Fusion.net: Kashmir Hill trifft in Beijing Laura Poitras, Ai Weiwei und Jacob Appelbaum, was sich so spannend liest, wie es sich anhört.
  • Die Zeit: Feridun Zaimoglu sucht im Freitext nach dem wahren Linken unserer Zeit: „Sie umstehen die Leiche Suhrkamp, sie fressen die Theorie, sie fressen Leichenfleisch. Es zählt allein die Tatsache, nicht die Tat der Radikalen.“
  • Wired bringt eine ausführliche Reportage über Silk Road, dem 2014 aufgeflogenen Deep-Web-Schwarzmarkt.
  • David Simon kommentiert angesichts zunehmend häufigeren Ausschreitungen in US-Großstädten zur Null-Toleranz-Politik: „Zero tolerance is exactly what it sounds like: Intolerance.“
  • Kurz gesagt erklärt das Fermi-Paradox.
  • Aeon fragt: „Is cosmology having a creative crisis?“

Weiterlesen

Linked [34]

  • WDR 3 bringt ein Hörspiel über Hunter S. Thompson.
  • The New Yorker: Elif Batuman macht sich Gedanken über „Reading Racist Literature„.
  • Literary Hub: „The Sense in Turning Away“ – spannendes Photo-Essay von Teju Cole.
  • Die Welt: Marlene Streeruwitz ergänzt ihre Geschichte-in-der-Geschichte „Nachkommen.“/“Die Reise einer jungen Anarchistin in Griechenland“ um eine Fortsetzung: „Es ist seltsam, sich vorzustellen, dass die Verhandlungen in dieser Weltbank da in Washington unter Strauss-Kahn stattgefunden haben. […] Irgendwie geht es immer darum, wer fickt und wer gefickt wird.“
  • Tor.com führt ein lesenswertes Interview über Fantasy-Worldbuilding mit Kameron Hurley und Ken Liu.
  • Grantland: Claire L. Evans denkt anlässlich „Ex Machina“ über „the Emotional Intelligence of Computers“ nach.
  • The Baffler: David Graeber betrachtet das Paradox der Krawatte.
  • Do Not Track: Interaktive Doku-Reihe, die aufzeigt, was Das Internet™ mittels Cookies und Tracker alles über uns weiß.

Linked [29]

  • Aus aktuellem Anlass:

 

  • Mustard: Es gibt wenig so Lesenswertes wie Interviews mit Alan Moore – außer, vielleicht, Comics von Alan Moore. „My experience of life is that it is not divided up into genres; it’s a horrifying, romantic, tragic, comical, science-fiction cowboy detective novel. You know, with a bit of pornography if you’re lucky.“
  • The Guardian: Für Tom McCarthy erfüllen Literatur und Anthropologie essentiell die gleiche Aufgabe, die nun moderner Technologie zuzufallen scheint: „Far from being unwritable, the all-containing Great Report is being written around us, all the time – not by an anthronovelist but by a neutral and indifferent binary system whose sole aim is to perpetuate itself, an auto-alphaing and auto-omegating script.“
  • The New Yorker feiert Post-Internet Poetry.
  • Electric Literature bringt die richtige Ansage zur absurden Debatte, ob Kazuo Ishiguros „The Buried Giant“ nun „hohe“ Literatur oder Genre ist.
  • The New York Times: Omri Boehm kritisiert die Zurückhaltung deutscher Intellektueller wie Habermas zum Palästina-Konflikt. „German intellectuals who do not speak are de facto endorsing several propositions that they should very much like to deny.“

Linked [27]

  • Oscars 2015: Alle Auszeichnungen auf einen Blick. (17 von 24 Kategorien richtig getippt – ordentlicher Wert.) The New Yorker benotet derweil Dankesreden.
  • Every Frame a Painting dekonstruiert den Aufbau einer Szene aus „The Bad Sleep Well“ von Akira Kurosawa. (Video unten.)
  • Whoknows Presents kennt die „Die kulturell bedeutendsten Filme – objektiv und automatisch ermittelt“ – etwas quantitativ für meinen Geschmack, aber interessant.
  • Der Freitag: Das deutsche Kino leide unter zu vielen Neustarts, verursacht durch zu viel Filmförderung.
  • Rolling Stone wirft einen ersten Blick in Chuck Palahniuks Comic-Sequel zu Fight Club.
  • The Times Literary Supplement berichtet über Twee (Hipster) als regressive Bewegung.
  • Aeon: Philip Ball schreibt gegen die Many-Worlds-Hypothesis an.
  • Wired: In der aktuellen Ausgabe geht es um „Sex in the Digital Age“. In einem interessanten Artikel beschäftigt sich Kat McGowan mit verschiedenen Formen von Asexualität.
  • The Atlantic: Jacob Brogan streitet für den Gebrauch des Präteritums im Schreiben über Fiktion. „[George] Lucas believed that he was merely repairing superficial errors, but his fans disagreed. Proclaiming their discontent on shirts, stationery, and everything in between, the disgruntled insist that ‚Han shot first.‘ Significantly, they describe their hero’s actions in the past tense: They were there, saw what happened. They know the way things went down, whatever the present evidence to the contrary.“
  • NZZ: Klaus Bartels fragt, was wir eigentlich unter einer Person verstehen.
  • The New York Review of Books: Charles Simic geht mit dem Militarismus der amerikanischen Politik so hart ins Gericht wie selten ein Kommentator: „We’re more likely to see the Taliban shave their beards and let their wives and daughters wear miniskirts than our own leaders break their addiction to militarism.“

Weiterlesen

Linked [16]

  • Wits Radio lässt Neil Gaiman schlechte Neil-Gaiman-Storys lesen. Video unten. (Via Nerdcore)
  • The Guardian: Kazuo Ishiguro berichtet vom Schreibprozess von „The Remains of the Day“.
  • Die FAZ ist verhalten optimistisch, dass das Goldene Zeitalter des Fernsehens bald auch nach Deutschland schwappt. Ich eher weniger. „‚Wenn wir’s verstehen, verstehen es auch die Zuschauer.‘ Schon lange hat kein deutscher Programmchef mehr einen so revolutionären Satz gesagt.“
  • Vice: „The Digital Love Industry“ – Doku über Virtual-Reality-Porn. Video unten.
  • Time über Mark Zuckerberg und Facebooks Digitalkolonialismus: „There’s something distasteful about the whole business: a global campaign by a bunch of Silicon Valley jillionaires to convert literally everybody into data consumers, to make sure no eyeballs anywhere go unexposed to their ads. Everybody must be integrated into the vast cultural homogeneity that is the Internet. It’s like a zombie plague: World War Z(uckerberg).“

Weiterlesen

Linked [12]

  • The Arcade podcastedUnderstanding Murakami„. Anshuman Iddamsetty spricht dafür mit Roland Kelts, Eunbi Kim und Murakami-Übersetzer Ted Goossen.
  • The New Yorker: Joshua Rothman nimmt die National-Book-Award-Nominierung für Station Eleven zum Anlass, darüber nachzudenken, ob die Unterscheidung zwischen Literary und Genre Fiction noch zeitgemäß ist: „What is it, exactly, about genre that is unliterary—and what is it in “the literary” that resists genre?“
  • The Atlantic: Jeff Vandermeer schreibt ein Loblied auf Weird Fiction.
  • Perlentaucher bringt ein großes Essay von Danielle Dell’Agli für eine neue Sterbekultur zur Entkriminalisierung von Sterbehilfe. „Wenn es um Sterbehilfe geht, wird das staatliche Gewaltmonopol jedenfalls verteidigt, als gelte es achtzig Millionen potenzieller Killer in Schach zu halten.“
  • The New York Review of Books: Elizabeth Drew analysiert das Ergebnis der US-Zwischenwahlen und kommt zu einem ernüchternden Fazit für den Zustand der US-amerikanischen Demokratie.
  • The New York Review of Books: Sue Halpern essayiert ausführlich über das Internet der Dinge und seine Folgen: „Privacy will disappear, too, and our intimate spaces will become advertising platforms […] and we may be too busy trying to get our toaster to communicate with our bathroom scale to notice.“