Linked 06|2017

Popkultur im Netz: Kalenderwoche 13, 2017.

  • Channel Criswell macht sich anhand „Komm und sieh“ Gedanken, wie Filme durch audiovisuelle Mittel Zugang zum subjektiven Empfinden ihrer Charaktere erlangen.
  • Texas Monthly porträtiert einen inzwischen weniger scheuen Terrence Malick.
  • Words Without Borders befragt drei Übersetzer zum grandiosen „Arrival“.
  • Literary Hub über die gerechtfertigte Paranoia des Art Spiegelman und die Relevanz seiner Comics für die Ära Donald Trump: „there’s a quote from Philip K. Dick that says something like, ‚reality is what won’t go away when you choose not to believe in it.‘ It’s crazy that Philip K. Dick should be the real avatar of science fiction now, instead of the more nostalgically tinted Ray Bradbury, or the more technologically focused Isaac Asimov of my youth.“
  • Tor.com: Elise Ringo argumentiert (nicht ganz überzeugend), dass J.R.R. Tolkien in seinen Mittelerde-Schriften über eine schwarz-weiße Moralität hinausgeht.
  • The Guardian rekapituliert die Geschichte feministischer Science Fiction.
  • Vice erläutert die Schwierigkeiten mit Blowjobs in Literatur.
  • Signature über die Bedeutung von Musik in Romanen von Kunzru und Murakami.

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 30, 2015.

  • KCRW: Ein seltenes (und ausführliches) Gespräch mit Christian Kracht zum Erscheinen der englischen Übersetzung von „Imperium“.
  • Alt Shift X weiß wie üblich alles, was es zum ThemaWill Jon Snow return?“ zu wissen gibt (Spoiler für Season 5).
  • Above Average: „The Greenlighter“, ein grandioses Statement zum Mangel an weiblichen Superhelden im Marvel Cinematic Universe. (via Daily Dot)
  • Stereogum: Wilco hauen ihr neues Album „Star Wars“ für lau raus.
  • The Atlantic: „How to Say (Almost) Everything in a Hundred-Word-Languagenamens Toki Pona: „‚What is a car?‘ Lang mused recently via phone from her home in Toronto. ‚You might say that a car is a space that’s used for movement,‘ she proposed. ‚That would be tomo tawa. If you’re struck by a car though, it might be a hard object that’s hitting me. That’s kiwen utala.“ The real question is: What is a car to you?“
  • The Guardian: Jürgen Habermas zur Griechenlandkrise.

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Linked [43]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 25, 2015.

  • Work in Progress spricht mit Jonathan Franzen über seinen neuen Roman, „Purity“.
  • Wigleaf: The Top 50 (very) short fictions 2015.
  • Bretterblog: Max Lesch schreibt über „Ambivalenz und Korruption in The Wire„.
  • Film Society of Lincoln Center: Karl Ove Knausgård diskutiert Lars von Trier.
  • Synaptic Studios: „Ackbar’s Eleven“ – schönes „Star Wars“/“Ocean’s Eleven“-Mashup. (Via Vulture)
  • Deutschlandradio Kultur: Ausführliches Interview mit Rainald Grebe.
  • The Guardian fragt: „Is Richard Dawkins destroying his reputation?“
  • The New York Times: Sind Übersetzungen ein Problem der Kunst oder der Mathematik? „‚traduttore, traditore,‘ a common Italian saying that’s really an argument masked as a proverb. It means, literally, ‚translator, traitor,‘ but even though that is semantically on target, it doesn’t match the syllabic harmoniousness of the original, and thus proves the impossibility it asserts.“
  • Hundertvierzehn/Logbuch: Thomas Meinecke und Antje Rávic Strubel tauschen sich aus zum Thema Feminismen: Wie wir wurden, wie wir leben, was wir sind“.

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  • George R. R. Martin schenkt uns ein neues Sample-Kapitel aus „Winds of Winter“, dem eventuell nächstes Jahr erscheinenden sechsten Band in „A Song of Ice and Fire“.
  • Weird Fiction Review veröffentlicht eine unter die Haut gehende Kurzgeschichte von Ekaterina Sedia, „Tin Cans“.
  • The New Yorker bringt einen Auszug aus dem neusten Roman von Karl Ove Knausgård, im Deutschen „Leben“.
  • Literary Hub: Martin Solares stellt vor, „How to Draw a Novel“
  • Supreme Tweeter: Witzige Kurzfilmreihe von und mit Harry Lloyd (Viserys Targaryen in „GoT“) als erfolgloser Schauspieler, dessen größter Fan zufällig Staatschef von Nordkorea ist. Gastauftritte von GRRM und der grandiosen Maisie Williams. Video unten, hier Teil 2 und 3.
  • Last Week Tonight: Angesichts der anstehenden Verlängerung des PATRIOT Act unterhält sich John Oliver mit Edward Snowden. Video unten.
  • The New York Review of Books gräbt ein paar lesenswerte alte Beiträge (1969-2003) zur Entwicklung von Computertechnologie aus.
  • The New Yorker: Kathryn Schulz beobachtet die erstaunliche Evolution des doch eigentlich eindeutigen Wörtchens „no“.

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