Linked [56]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 39, 2015.

  • Emmy Awards: Alle Auszeichnungen bei den Emmy Awards 2015, und hier der Monolog von Andy Samberg und sein großartiger Eröffnungsfilm.
  • Criswell: Schönes Videoessay zu Farbe in Filmen. (Via Nerdcore)
  • Screen Rant: 10 Movie Bloopers, die es in den fertigen Film geschafft haben. (Via Laughing Squid)
  • Nerdwriter: Hervorragendes politisches Videoessay zum Hintergrund von Alfonso Cuaróns „Children of Men“.
  • The New Yorker: Politically Correct „Lord of the Flies“.
  • Book Riot über die Bedeutung afroamerikanischer Speculative Fiction.
  • Die Deutsche Tolkien Gesellschaft vertreibt The Hobbit-Poster zum Thema Flucht; der Erlös geht an die Flüchtlingshilfe. (Via Weltenschmiede)
  • ZDF: Sommerpause ist vorbei, und natürlich dekonstruiert Die Anstalt dieses Mal die sogenannte Flüchtlingskrise.
  • Star Talk: Neil DeGrasse Tyson unterhält sich mit Edward Snowden. (Via BoingBoing)

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 32, 2015.

  • Fandor: Kurzes Videoessay über die Darstellung des männlichen Körpers in „The Terminator“.
  • The New Yorker über Samuel Delany und die Evolution von Science-Fiction-Literatur.
  • Literary Hub bringt anlässlich des Kinostarts von „The End of the Tour“ einen Auszug aus David Lipskys „Although of Course You End Up Becoming Yourself“ über David Foster Wallace.
  • The New Yorker: Eine Kurzgeschichte von Michael Cunningham als Neuerfindung des Märchens: „Adoption agencies are reluctant about doctors and lawyers if they’re single and over forty. So go ahead. Apply to adopt an infant as a two-hundred-year-old gnome.“
  • Literary Hub: Metta Sámas Poesie, ein Ausdruck von Wut, Entfremdung und (Selbst-)Ermächtigung angesichts der Rassismen in den USA und der Morde an Trayvon Martin, Michael Brown und anderen. Sehr empfehlenswert.
  • Flavorwire stellt eine Studie über den Wandel von Sex in Literatur vor.
  • The Guardian: Gestern hatte Jon Stewart seinen letzten Auftritt als Moderator von The Daily Show. Einige seiner besten Momente.
  • Zizekian Studies: Eine sehenswerte Vorlesung von Slavoj Žižek über Macht und Ideologie. Einen interessanten Kontrast bietet The Point’s Abhandlung der Werke von Francis Fukuyama.
  • Netzpolitik.org: Der Beitrag über den Ausbau der Überwachungs-Infrastruktur des Verfassungsschutzes, dessentwegen gerade gegen Netzpolitik ermittelt wird.

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Linked [46]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 28, 2015.

  • ORF: Alle Lesungen zum Bachmannpreis ’15 bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur, inklusive Gewinnerin Nora Gomringer. Und was sagt Nora Bossong im Freitext dazu?
  • London Review of Books: Hugh Roberts über die Hijacker des Arabischen Frühlings.
  • Zur Griechenlandkrise: Ökonomen um Thomas Piketty schreiben in The Nation einen offenen Brief an Angela Merkel, Nobelpreisträger Joseph Stiglitz erklärt das griechische Nein, und The Guardian bringt einen Auszug aus „The Global Minotaur“ des jüngst geschassten Finanzministers Yanis Varoufakis.
  • Last Week Tonight: John Oliver zu Transgender Rights.

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Linked [39]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 21, 2015.

  • Tor.com: „Elephants and Corpses“, eine Kurzgeschichte von Kameron Hurley.
  • Literary Hub empfiehlt Poesie von Morgan Parker: „All They Want Is My Money My Pussy My Blood“
  • The Puritan bringt ein Essay zu „Haruki Murakami’s Art of the Literary Erection„.
  • The New York Review of Books: Daniel Mendelsohn lässt in seinem lesenswerten Review von Spike Jonzes „Her“ und Alex Garlands „Ex Machina“ die literarische und cineastische Ideengeschichte des Roboters Revue passieren.
  • Movie Mezzanine: „The Marvel-Industrial Complex“ – in seinem Essay fragt James Rocchi über das Marvel Cinematic Universe: „If these movies are the biggest thing in American pop culture, what does that say—openly, obliquely, or accidentally—about American culture itself?“ Größeren Fokus auf die Marvel-Filme selbst legt Kevin Lincoln in Grantland.
  • Coldplay lässt zum Red Nose Day Peter Dinklage verstorbene Game-of-Thrones-Charaktere besingen. Teaser unten. (via Vulture)
  • Negativ: Rüdiger Suchsland meint, man sollte die Gründe für kaum deutsche Filme in Cannes eher bei den Filmschaffenden als bei der Filmförderung suchen.
  • The Quietus untersucht Pop’s Endlessly Problematic Relationship With Politics„.
  • Die Quellen sprechen: Eine dokumentarische Höredition ausgewählter Dokumente über die Shoah. (via Deutschlandradio Kultur)

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Linked [38]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 20, 2015.

  • The Japan Times interviewt Haruki Murakami.
  • Granta: „Light“, Gewinner-Kurzgeschichte des 2015 Commonwealth Short Story Prize von Lesley Nneka Arimah.
  • Flavorwire stellt non-binäre / genderfluide Romane vor.
  • Studentpulse: William J. Hugel beschäftigt sich mit kartographischer Destabilisierung in Jeff VanderMeers Southern-Reach-Trilogie.
  • @Rosenthaltweets mit einem wunderbaren Spoof der Marvel-Franchise-Pläne.
  • Fusion.net: Kashmir Hill trifft in Beijing Laura Poitras, Ai Weiwei und Jacob Appelbaum, was sich so spannend liest, wie es sich anhört.
  • Die Zeit: Feridun Zaimoglu sucht im Freitext nach dem wahren Linken unserer Zeit: „Sie umstehen die Leiche Suhrkamp, sie fressen die Theorie, sie fressen Leichenfleisch. Es zählt allein die Tatsache, nicht die Tat der Radikalen.“
  • Wired bringt eine ausführliche Reportage über Silk Road, dem 2014 aufgeflogenen Deep-Web-Schwarzmarkt.
  • David Simon kommentiert angesichts zunehmend häufigeren Ausschreitungen in US-Großstädten zur Null-Toleranz-Politik: „Zero tolerance is exactly what it sounds like: Intolerance.“
  • Kurz gesagt erklärt das Fermi-Paradox.
  • Aeon fragt: „Is cosmology having a creative crisis?“

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Linked [33]

  • George R. R. Martin schenkt uns ein neues Sample-Kapitel aus „Winds of Winter“, dem eventuell nächstes Jahr erscheinenden sechsten Band in „A Song of Ice and Fire“.
  • Weird Fiction Review veröffentlicht eine unter die Haut gehende Kurzgeschichte von Ekaterina Sedia, „Tin Cans“.
  • The New Yorker bringt einen Auszug aus dem neusten Roman von Karl Ove Knausgård, im Deutschen „Leben“.
  • Literary Hub: Martin Solares stellt vor, „How to Draw a Novel“
  • Supreme Tweeter: Witzige Kurzfilmreihe von und mit Harry Lloyd (Viserys Targaryen in „GoT“) als erfolgloser Schauspieler, dessen größter Fan zufällig Staatschef von Nordkorea ist. Gastauftritte von GRRM und der grandiosen Maisie Williams. Video unten, hier Teil 2 und 3.
  • Last Week Tonight: Angesichts der anstehenden Verlängerung des PATRIOT Act unterhält sich John Oliver mit Edward Snowden. Video unten.
  • The New York Review of Books gräbt ein paar lesenswerte alte Beiträge (1969-2003) zur Entwicklung von Computertechnologie aus.
  • The New Yorker: Kathryn Schulz beobachtet die erstaunliche Evolution des doch eigentlich eindeutigen Wörtchens „no“.

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Linked [32]

  • The White House: Ein gewisser Barack Obama interviewt „The Wire“-Schöpfer David Simon.
  • The New York Review of Science Fiction: In einem Essay beschäftigt sich der große Stephen R. Donaldson mit der Bedeutung von Fantasy.
  • Tor.com: Ich bin kein großer Fan von bebilderten Romanen, nichtsdestoweniger sieht der erste Einblick in die illustrierte Ausgabe von Harry Potter and the Philosopher’s Stone fabelhaft aus.
  • The Nib: „The Breakdown“ – schöner Kurzcomic von Mike Dawson.
  • ZDF: In der neuen Folge von Die Anstalt räumen Max Uthoff und Claus von Wagner als Troika auf mit Griechenland. Dabei u.a. Serdar Somuncu und ein Überraschungsgast. Unbedingt anschauen!
  • Resonanzboden: Slavoj Žižek tastet sich anhand westlicher Werte und nichtwestlichem Fundamentalismus hin zum Verhältnis von Politik und (islamischer) Religion: „Allah ist kein Vater, nicht einmal ein symbolischer – Gott ist der Eine, er ist weder geboren, noch bringt er Geschöpfe zur Welt. […] An dieser Stelle schreibt sich die Politik unmittelbar ins Herz des Islams ein, da die ‚genealogische Wüste‘ es unmöglich macht, eine Gemeinschaft zu errichten, die den Strukturen der Elternschaft oder anderer Blutsbande folgt“.
  • Krautreporter stellt sich mit Verweis auf Thomas Schelling die Frage, ob Global Zero, also die vollkommene weltweite Abrüstung von Nuklearwaffen, wirklich so eine gute Idee ist.
  • The New Yorker porträtiert Xi Jinping, den Präsidenten der VR China.

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Linked [30]

  • The New Yorker: „Sleep“ – eine Kurzgeschichte von Colm Tóibín.
  • The New York Times: Karl Ove Knausgård ist immer noch für die Times in Nordamerika unterwegs.
  • Ansereg: Was ihr schon immer über Elben und Sex in Tolkiens Universum wissen wolltet. (Via Weltenschmiede)
  • Vanity Fair: Quick Draw – das Leben von Game of Thrones-Charakteren in weniger als 60 Sekunden. Witzig.
  • Tower of the Hand: Apropos: Steven Attewell (Race for the Iron Throne) hat eine ausgedehnte Serie über die Blackfyre-Rebellionen veröffentlicht, das wohl spannendste Kapitel der Geschichte von Westeros pre Song of Ice and Fire. Teil 1, 2, 3, 4.
  • The Nib: #Lighten Up – guter Meta-Comic von Ronald Wimberly über Kolorierung und Hautfarbe.
  • PBS Space Time: „Should We Colonize Venus Instead of Mars?“
  • Der Freitag übersetzt das programmatische Essay von Yanis Varoufakis. (Ja, der mit dem Finger aus dem tollen Video von Jan Böhmermann. Hat auch Inhalte, über die man reden könnte.)
  • Blätter für deutsche und internationale Politik: „Wie wird der Kapitalismus enden?“, fragt Wolfgang Streeck.
  • New York Review of Books bringt einen Auszug aus Jonathan Littells Notizen über den syrischen Bürgerkrieg.

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Linked [29]

  • Aus aktuellem Anlass:

 

  • Mustard: Es gibt wenig so Lesenswertes wie Interviews mit Alan Moore – außer, vielleicht, Comics von Alan Moore. „My experience of life is that it is not divided up into genres; it’s a horrifying, romantic, tragic, comical, science-fiction cowboy detective novel. You know, with a bit of pornography if you’re lucky.“
  • The Guardian: Für Tom McCarthy erfüllen Literatur und Anthropologie essentiell die gleiche Aufgabe, die nun moderner Technologie zuzufallen scheint: „Far from being unwritable, the all-containing Great Report is being written around us, all the time – not by an anthronovelist but by a neutral and indifferent binary system whose sole aim is to perpetuate itself, an auto-alphaing and auto-omegating script.“
  • The New Yorker feiert Post-Internet Poetry.
  • Electric Literature bringt die richtige Ansage zur absurden Debatte, ob Kazuo Ishiguros „The Buried Giant“ nun „hohe“ Literatur oder Genre ist.
  • The New York Times: Omri Boehm kritisiert die Zurückhaltung deutscher Intellektueller wie Habermas zum Palästina-Konflikt. „German intellectuals who do not speak are de facto endorsing several propositions that they should very much like to deny.“

Linked [27]

  • Oscars 2015: Alle Auszeichnungen auf einen Blick. (17 von 24 Kategorien richtig getippt – ordentlicher Wert.) The New Yorker benotet derweil Dankesreden.
  • Every Frame a Painting dekonstruiert den Aufbau einer Szene aus „The Bad Sleep Well“ von Akira Kurosawa. (Video unten.)
  • Whoknows Presents kennt die „Die kulturell bedeutendsten Filme – objektiv und automatisch ermittelt“ – etwas quantitativ für meinen Geschmack, aber interessant.
  • Der Freitag: Das deutsche Kino leide unter zu vielen Neustarts, verursacht durch zu viel Filmförderung.
  • Rolling Stone wirft einen ersten Blick in Chuck Palahniuks Comic-Sequel zu Fight Club.
  • The Times Literary Supplement berichtet über Twee (Hipster) als regressive Bewegung.
  • Aeon: Philip Ball schreibt gegen die Many-Worlds-Hypothesis an.
  • Wired: In der aktuellen Ausgabe geht es um „Sex in the Digital Age“. In einem interessanten Artikel beschäftigt sich Kat McGowan mit verschiedenen Formen von Asexualität.
  • The Atlantic: Jacob Brogan streitet für den Gebrauch des Präteritums im Schreiben über Fiktion. „[George] Lucas believed that he was merely repairing superficial errors, but his fans disagreed. Proclaiming their discontent on shirts, stationery, and everything in between, the disgruntled insist that ‚Han shot first.‘ Significantly, they describe their hero’s actions in the past tense: They were there, saw what happened. They know the way things went down, whatever the present evidence to the contrary.“
  • NZZ: Klaus Bartels fragt, was wir eigentlich unter einer Person verstehen.
  • The New York Review of Books: Charles Simic geht mit dem Militarismus der amerikanischen Politik so hart ins Gericht wie selten ein Kommentator: „We’re more likely to see the Taliban shave their beards and let their wives and daughters wear miniskirts than our own leaders break their addiction to militarism.“

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