Linked 04|2016

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 05, 2016.

  • „The Lost Tapes“: Eine Kurzdokumentation über das frühe Leben und Wirken Stanley Kubricks von Jim Casey, basierend auf Orginalaufnahmen des großen Meisters. (Via Indiewire) (Und im Anschluss Caseys Collage der schönsten Aufnahmen der Filmgeschichte, als Überleitung zu…).
  • Channel Criswell über die Bedeutung von Bildkomposition im Film.
  • New Republic erinnert an die handgemalten Farben der Frühzeit des Films.
  • Nerdwriter über die diskursive Moral in Martin McDonaghs wundervollem „In Bruges“: „The lessons of catholicism, for those who are raised in that tradition, never really leave you entirely. And the same is true for western society collectively, negotiating the transition from a world founded on divine morality to one built on human morality. The former lingers, like being stuck in a city where the monuments of history tower all around you.“
  • Literary Hub diskutiert Larry Clarks Film „Kids“ als Reaktion auf die AIDS-Panik der Achtziger Jahre.
  • „Reporting on the Times“: Emily Harrolds spannende Kurzdoku geht der Frage nach, weshalb die New York Times nur zögerlich über die Shoah berichtete. (Via Aeon)

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Linked [41]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 23, 2015.

  • Steve Ramsden verdanken wir dieses famose Mashup von „The Shining“ und „Grand Budapest Hotel“.
  • fxguide bringt einen ausführlich bebilderten Hintergrundbericht zu den visuellen Effekten in Mad Max: Fury Road.
  • Jonathan Rosenbaum skizziert in einem bebilderten Essay die Beziehung von Marijuanakonsum und Film.
  • David Sandberg hat endlich seinen lang erwarteten Kurzfilm „Kung Fury“ veröffentlicht (und er ist unbedingt sehenswert).
  • Jeff McComsey zeichnete diese wunderbar stimmungsvolle Comic-Adaption des Duells zwischen Oberyn Martell und Gregor Clegane in „Game of Thrones“ bzw. „A Storm of Swords“.
  • The New Yorker bringt seine jährliche Fiction-Ausgabe, mit Kurzgeschichten von Jonathan Franzen, Zadie Smith und Jonathan Safran Foer.
  • The Telegraph präsentiert eine neue Kurzgeschichte von Neil Gaiman, „Click-clack the Rattlebag“.
  • Literary Hub: Jonathan Russell Clark denkt nach über „the Fine Art of the Footnote„.
  • 3sat Kulturzeit fragt bei u.a. Max Uthoff und Claus von Wagner nach, was passiert, „Wenn Satire den Journalismus ersetzt“. Passend dazu: Die neue Folge von „Die Anstalt“ zum BND-Überwachungsskandal.
  • FAZ: Klaus Theweleit betrachtet das post-Freud’sche Ich in Zeiten des Internets.
  • The Chronicle fragt: „Whatever Happened to Surrender?“

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Linked [21]

  • Golden Globes 2015: Hier sind die Gewinner*innen, viel wichtiger: Das großartige Opening von Amy Poehler und Tina Fey, siehe unten.
  • Academy Awards 2015: Die Nominierten. Bla.
  • Extension765: 2001: A Space Odyssey, der Steven-Soderbergh-Cut.
  • Mark Does Stuff: Gerade entdeckt: Mark Oshiro ist ein Youtube-Mensch, der Sachen vorliest (und kommentiert). Manchmal Gutes, meistens eher so in Richtung Ayn Rand, Fifty Shades of Grey oder sehr, sehr viel Fan Fiction. Sehr unterhaltsam. Als Appetithappen unten seine Lesung für „The Haunted Vagina“. Deal with it.
  • The Guardian hat das neue Album von The Decemberists im Stream, und Illegitim hörte, dass es gut war.
  • Perlentaucher stellt einen Überblick zusammen, welche (deutschen) Zeitungen das Attentat von Paris (nicht) zum Anlass nehmen, Charlie-Hebdo-Karikaturen abzudrucken.
  • Spiked: „Europe is at war with itself“ – Frank Furedi diskutiert, inwiefern „the appeal of anti-Western sentiments to many young European Muslims represents society’s failure to socialise these young people.“

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Linked [14]

  • The Guardian: Haruki Murakami schreibt über Mauern als Motiv in seinen Romanen. „One wall finally collapses, the world looks different, and we breathe a sigh of relief, only to discover that another wall has been erected in another part of the world […]. Are we unable to live without a system of walls?“
  • The New Yorker bringt eine schöne Kurzgeschichte von Etgar Keret über einen Typen, der seine Flamme auf einen Joint einladen will, weil er sich nicht traut, sie nach einem richtigen Date zu fragen. Das Problem ist, er ist „One Gram Short“.
  • Rishi Kaneria hat einen herrlichen Supercut von Stanley Kubricks Gebrauch der Farbe Rot (sollte jedem aufgefallen sein, der „Shining“ oder „2001“ gesehen hat) fabriziert. Video unten. (Via Nerdcore)
  • The New Yorker bringt ein langes, ausgeglichenes und sehr lesenswertes Porträt über Angela Merkel. „Joschka Fischer described Germany under Merkel as returning to the Biedermeier period […] ‚there is no intellectual debate.‘ I suggested that every Biedermeier has to end. ‚Yes,‘ he said. ‚Mostly in a clash.'“

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Trailerschau [8]: Low Down, 2001, The Avengers, Bloodline

Low Down: Drugs and Rock’n’Roll Jazz in mal wieder einem Wahre-Begebenheiten-Drama, das allerdings mit einer tollen Besetzung daher kommt: Elle Fanning, John Hawkes, Glenn Close und die Game-of-Thrones-Connection Lena Headey, Peter Dinklage und Burn Gorman. Schaut ganz unterhaltsam aus.

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