2015: Filme

Mäßige 43 Kinobesuche im unlängst vergangenen Jahr: Bin ich damit qualifiziert zu behaupten, dass 2015 ein eher durchwachsenes Kinojahr abgegeben hat? Ein einziger verdienter Fünf-von-Fünf-er unter viel Mittelmaß. Das soll nicht heißen, dass ich notwendigerweise alles Sehenswerte auch gesehen hätte. (Zu den größten Versäumnissen würde ich „Tokyo Tribe“ und Gaspar Noes „Love“ zählen.) Blockbuster-Kino in jedem Fall hat ein reichlich unterirdisches Jahr erwischt, das kann auch kein zufriedenstellender Ausflug in eine weit-weit entfernte Galaxis kaschieren. (For the record: „Mad Max: Fury Road“ gehört wirklich, wirklich in keinen ernsthaften Filmjahresrückblick.) Als ziemlich selektiver Kinogänger fühle ich mich im Übrigen nicht unbedingt kompetent, den Totalausfall des Jahres zu krönen („Bruder vor Luder“ immer noch nicht gesehen. Hach), aber Eli Roths neuester Auswurf „Knock Knock“ ist sicher kein unverdienter Kandidat. Hier die Top 10, unkommentiert, weil größtenteils bereits besprochen.

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Filmblick August 2015

Taxi Teheran (Jafar Panahi, IR 2015) – 6/10

Coconut Hero (Florian Cossen, DE 2015) – 5/10

Super Sleuths (Kurzfilm, Benjamin Dickinson, USA 2015) – 8/10

Buffy the Vampire Slayer: Season 7 (Joss Whedon u.a., USA 2002-03) – 8/10

Paper Towns (Jake Schreier, USA 2015) – 7/10

Se7en (David Fincher, USA 1995) – 8/10

Fight Club (David Fincher, USA/DE 1999) – 10/10

Zodiac (David Fincher, USA 2007) – 6/10

The Social Network (David Fincher, USA 2010) – 10/10

Futatsume no mado (Still the Water, Naomi Kawase, JP 2014) – 8/10

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Still the Water (2014)

„Auch Götter sterben.“

Was passiert
Still the WaterEine kleine Insel in Japan, am Rande der Welt. Der sechzehnjährige Kaito findet am Strand einen Ertrunkenen mit einer rätselhaften Tätowierung auf dem Rücken. Ist die Leiche ein ominöser Vorbote? Kyoko, die nie vom Meer ablassen kann, fürchtet um ihre todkranke Mutter. Gleichzeitig fühlt sie sich zu Kaito hingezogen, der ihre Gefühle jedoch nur zögerlich erwidert, da er immer noch mit der Scheidung seiner Eltern kämpft. Auf der Suche nach Antworten flüchtet er sich für ein Wochenende zu seinem Vater nach Tokyo. Als Kaito zurückkehrt, kündigt sich bereits ein Taifun an …

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Trailerschau [51]

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 32, 2015.

Deadpool: „You look like Freddy Kruger face-fucked a topographical map of Utah.“ Ryan Reynolds bringt als Wade Wilson/Deadpool frischen Wind in ein doch langsam etwas angestaubtes Genre. Offiziell ein Teil des X-Men-Universums, nachdem Reynolds bereits in „X-Men Origins: Wolverine“ als Deadpool auftauchte (erfolgreich verdrängt). Prognose: Ausnahmsweise könnte Reynolds hier mal in der richtigen Rolle gelandet sein. Der Red-Band-Trailer verspricht einen ausgesprochen blutigen Spaß. Kinostart: 11. Februar 2016.

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