Linked 06|2017

Popkultur im Netz: Kalenderwoche 13, 2017.

  • Channel Criswell macht sich anhand „Komm und sieh“ Gedanken, wie Filme durch audiovisuelle Mittel Zugang zum subjektiven Empfinden ihrer Charaktere erlangen.
  • Texas Monthly porträtiert einen inzwischen weniger scheuen Terrence Malick.
  • Words Without Borders befragt drei Übersetzer zum grandiosen „Arrival“.
  • Literary Hub über die gerechtfertigte Paranoia des Art Spiegelman und die Relevanz seiner Comics für die Ära Donald Trump: „there’s a quote from Philip K. Dick that says something like, ‚reality is what won’t go away when you choose not to believe in it.‘ It’s crazy that Philip K. Dick should be the real avatar of science fiction now, instead of the more nostalgically tinted Ray Bradbury, or the more technologically focused Isaac Asimov of my youth.“
  • Tor.com: Elise Ringo argumentiert (nicht ganz überzeugend), dass J.R.R. Tolkien in seinen Mittelerde-Schriften über eine schwarz-weiße Moralität hinausgeht.
  • The Guardian rekapituliert die Geschichte feministischer Science Fiction.
  • Vice erläutert die Schwierigkeiten mit Blowjobs in Literatur.
  • Signature über die Bedeutung von Musik in Romanen von Kunzru und Murakami.

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Trailerschau 23|2016

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 34, 2016.

Arrival: Als außerirdische Raumschiffe überall auf der Erde landen, zieht die US-Armee (u.a. Jeremy Renner, Forest Whitaker) eine Linguistin (Amy Adams) zu Rate, um herauszufinden, was vor sich geht. Ein Muss, schon aufgrund der Tatsache, dass hier Denis Villeneuve Regie führt – nette Generalprobe übrigens für sein Sequel zu „Blade Runner“, auf das wir uns nächstes Jahr freuen dürfen. Kinostart: 10. November.

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Knight of Cups (2015)

„You want to love experience.“

Was passiert
Knight of CupsAuf der Suche nach Sinn wandert der Autor und Frauenheld Rick ziellos durch die Großstadtschluchten von Los Angeles, trifft Menschen, verliert sie wieder. Als Hollywood-Skripter ist er erfolgreich, und dennoch fühlt sein Leben sich hohl an. Seit dem Tod eines seiner Brüder richtet der andere seinen unermüdlichen Zorn gegen ihren Vater, und Rick findet sich zwischen den Stühlen wieder, in emotionalem Limbo, sucht Erfüllung und Erlösung in einer endlosen Folge von Romanzen, die alle, Flirts ebenso wie Ehen und ernste Beziehungen, im Unglück enden oder in der Bedeutungslosigkeit.

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Filmblick August 2015

Taxi Teheran (Jafar Panahi, IR 2015) – 6/10

Coconut Hero (Florian Cossen, DE 2015) – 5/10

Super Sleuths (Kurzfilm, Benjamin Dickinson, USA 2015) – 8/10

Buffy the Vampire Slayer: Season 7 (Joss Whedon u.a., USA 2002-03) – 8/10

Paper Towns (Jake Schreier, USA 2015) – 7/10

Se7en (David Fincher, USA 1995) – 8/10

Fight Club (David Fincher, USA/DE 1999) – 10/10

Zodiac (David Fincher, USA 2007) – 6/10

The Social Network (David Fincher, USA 2010) – 10/10

Futatsume no mado (Still the Water, Naomi Kawase, JP 2014) – 8/10

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Trailerschau [16]: Knight of Cups, Tod den Hippies, Blackhat

Knight of Cups: Obwohl seine beiden letzten Filme mich weniger bis gar nicht überzeugt haben: Hey, ein Terrence-Malick-Film, anschauen. Diesmal die Malick-Version von „The Wolf of Wall Street“, offenbar. In Sachen Bildsprache und Bild-Text-Schere der aufregendste Trailer seit langem, auch wenn ich mir noch nicht sicher bin, was ich vom Sujet halten soll – oder besser, wie gut sich Malicks Traumwelten in der postmodernen Realität verankern lassen. Nicht, dass ich Überzeugungsarbeit benötigen würde.

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