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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 32, 2015.

  • CLS Videos: Ein Tribut an Kino-Villains.
  • Filmumentaries: Schon älter, aber gut: Star Wars Begins – The Complete Filmumentary. (via Mental Floss)
  • Dan Meth bastelt Pop Culture Charts. (via Tor.com)
  • Los Angeles Review of Books über David Foster Wallaces gespaltenes Verhältnis zu Blurbs, und The Atlantic fragt: „Could the Internet Age see another DFW?“
  • Blavity präsentiert afrofuturistische Kunst. (via Tor.com)
  • Vulture: Brian Feldman wühlt sich durch 17 Jahre The Daily Show with Jon Stewart. In dem Zusammenhang: Hier ist Jons „Bullshit is everywhere“-Rede aus der letzten Sendung, die den Geist der Daily Show wunderbar zusammenfasst: „The best defence against bullshit is vigilance. So if you smell something, say something.“
  • The New Yorker wiederveröffentlicht eine Reportage von 1946 über den Abwurf der Atombombe über Hiroshima und seine Folgen.
  • Literary Hub veröffentlicht eine Serie von Essays über rassistisch motivierte Morde in den USA.

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 32, 2015.

  • Fandor: Kurzes Videoessay über die Darstellung des männlichen Körpers in „The Terminator“.
  • The New Yorker über Samuel Delany und die Evolution von Science-Fiction-Literatur.
  • Literary Hub bringt anlässlich des Kinostarts von „The End of the Tour“ einen Auszug aus David Lipskys „Although of Course You End Up Becoming Yourself“ über David Foster Wallace.
  • The New Yorker: Eine Kurzgeschichte von Michael Cunningham als Neuerfindung des Märchens: „Adoption agencies are reluctant about doctors and lawyers if they’re single and over forty. So go ahead. Apply to adopt an infant as a two-hundred-year-old gnome.“
  • Literary Hub: Metta Sámas Poesie, ein Ausdruck von Wut, Entfremdung und (Selbst-)Ermächtigung angesichts der Rassismen in den USA und der Morde an Trayvon Martin, Michael Brown und anderen. Sehr empfehlenswert.
  • Flavorwire stellt eine Studie über den Wandel von Sex in Literatur vor.
  • The Guardian: Gestern hatte Jon Stewart seinen letzten Auftritt als Moderator von The Daily Show. Einige seiner besten Momente.
  • Zizekian Studies: Eine sehenswerte Vorlesung von Slavoj Žižek über Macht und Ideologie. Einen interessanten Kontrast bietet The Point’s Abhandlung der Werke von Francis Fukuyama.
  • Netzpolitik.org: Der Beitrag über den Ausbau der Überwachungs-Infrastruktur des Verfassungsschutzes, dessentwegen gerade gegen Netzpolitik ermittelt wird.

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Linked [25]

  • The Daily Show: Jon Stewart hat seinen Abschied von der Show angekündigt. Schade, ich schaue The Daily Show immer noch gerne, aber ich stimme dem, was er in seiner Ankündigung sagt, absolut zu, und freue mich darauf, was er als Nächstes machen wird. The Guardian sammelt derweil Jons beste Momente, und Grantland macht sich schon mal Gedanken über die Nachfolge.
  • Screen Junkies: Der Honest Trailer für „Boyhood“. Vielleicht der Beste überhaupt.
  • Winter is Coming veröffentlicht George R.R. Martins erstes Outlining vom damals noch als Trilogie geplanten A Song of Ice and Fire vom Dezember 1993 (ich bin unsicher, ob ich mich deshalb alt oder jung fühlen sollte), und die Unterschiede zwischen dem mehr auf klassische Heroic Fantasy angelegten ersten Entwurf und dem Endprodukt sind schon einen Blick wert.
  • The Daily Beast: „Why Americans Don’t Read Foreign Fiction„.
  • The New Yorker: Elizabeth Alexander schreibt einen fabelhaften Text über den Tod ihres Ehemannes, Ficre Ghebreyesus. „Something is fading: not the memory of him but the press of memory, the closeness of him. He is somewhere in the atmosphere, but also not. He is fifty and I am fifty-one. He is a photograph in the living room; he is, for the moment, still.“
  • Wired ist besorgt über automatische Killerroboter.
  • The Guardian: „Why are we obsessed with the Nazis?“ (Ein gutes Beispiel übrigens, wie große Nachrichtenseiten an Relevanz gewinnen können, wenn sie nicht nur auf sich selbst verlinken würden.)
  • The Chronicle über Glück (im Sinne von Luck, nicht Happiness).
  • Aeon fragt, wie und zu welchen Kosten Englisch zur einzigen Sprache der Weltwissenschaft aufsteigen konnte.

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  • The New York Review of Books fragt, warum eigentlich moderne Bücher lesen, wenn noch so viele Klassiker warten? „To read the Iliad, claims Roberto Calasso in The Marriage of Cadmus and Harmony, is to appreciate that there is no progress in art. It’s hard not to agree. But that does not mean that everything has been done.“
  • Wired: David Cronenberg im Geek’s Guide to the Galaxy-Podcast. „And so then I come up with ‘reality is neurology.'“
  • Winter is Coming widmet sich ausführlich der destabilisierenden Wirkung dynastischer Ehe in A Song of Ice and Fire, was sehr schön einher geht mit etwas, das Tower of the Hand Southron Ambitions nennt und ein wunderbares Beispiel für gelungenes Fantasy-Worldbuilding ist, das Geschichte jenseits der Geschichte gestaltet.
  • Vulture: „John Oliver Is Outdoing The Daily Show and Colbert„. Stimmt.
  • Adult Swim zeichnet für diesen bizarren Kunstfilm namens „Too Many Cooks“ verantwortlich, der gerade rumgeht wie Grippe. Wer mal zehn Minuten totzuschlagen hat, darf zugreifen. Video unten.
  • Joe Kramer: Der beste Kurzfilm der letzten Zeit ist aber „Running the Grammatar“, „an award-winning indie comedy about a group of self-centered 20-somethings trying to navigate their way through relationships in a city that’s under constant attack from a giant, fire-breathing Japanese monster“. Nuff said.

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