Linked 06|2017

Popkultur im Netz: Kalenderwoche 13, 2017.

  • Channel Criswell macht sich anhand „Komm und sieh“ Gedanken, wie Filme durch audiovisuelle Mittel Zugang zum subjektiven Empfinden ihrer Charaktere erlangen.
  • Texas Monthly porträtiert einen inzwischen weniger scheuen Terrence Malick.
  • Words Without Borders befragt drei Übersetzer zum grandiosen „Arrival“.
  • Literary Hub über die gerechtfertigte Paranoia des Art Spiegelman und die Relevanz seiner Comics für die Ära Donald Trump: „there’s a quote from Philip K. Dick that says something like, ‚reality is what won’t go away when you choose not to believe in it.‘ It’s crazy that Philip K. Dick should be the real avatar of science fiction now, instead of the more nostalgically tinted Ray Bradbury, or the more technologically focused Isaac Asimov of my youth.“
  • Tor.com: Elise Ringo argumentiert (nicht ganz überzeugend), dass J.R.R. Tolkien in seinen Mittelerde-Schriften über eine schwarz-weiße Moralität hinausgeht.
  • The Guardian rekapituliert die Geschichte feministischer Science Fiction.
  • Vice erläutert die Schwierigkeiten mit Blowjobs in Literatur.
  • Signature über die Bedeutung von Musik in Romanen von Kunzru und Murakami.

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Linked 27|2016

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 52, 2016.

  • WDR 5 bringt eine alte Hörspiel-Vertonung (von 1980) von J.R.R. Tolkiens „Hobbit“, die allerdings nur noch ein paar Tage online steht.
  • Tor.com nimmt sich der viel debattierten Adler aus Tolkiens Mittelerde an.
  • Via Time: Lin-Manuel Miranda liest aus „The Brief Wondrous Life of Oscar Wao“.
  • Electric Literature bringt einen mit hilfreichen Grafiken ausgestatteten Schreib-Workshop von „Annihilation“-Autor Jeff VanderMeer.
  • BBC Radio 4 vertont Neil Gaimans „Stardust“ – noch ein paar Wochen online.
  • Atlas of Ice and Fire über die Schwierigkeit, Fantasy-Weltkarten als Globen darzustellen. (Ein Hinweis darauf, dass die Welt von Westeros doch flach ist?)
  • The New Yorker diskutiert die Ethik-Probleme der (kommenden) Oscars.
  • New Statesman spürt einem vermeintlichen Kultfilm der neunziger Jahre nach, „Shazaam“, der – allem Anschein nach – nie existiert hat.

21. Jahrhundert (so far): 100 Filme

Die gute Miss Booleana hat, so scheint mir, etwas zu viel in der Sommerhitze gebacken und kommt daher auf recht versponnene, wenn auch grandiose Ideen: Von der jüngst verbloggten BBC-Rangliste lässt sie sich nämlich zu einer Blogparade inspirieren, die nach nicht weniger als den hundert liebsten Filmen seit 2000 fragt. (Ja, das Jahrhundert beginnt eigentlich erst mit 2001, bla.) Da man mich mit Listen immer zu packen bekommt, hier ein ehrenwerter Versuch, auch wenn die Reihung dann doch recht beliebig geworden und häufig davon abhängig ist, was am Frischesten im Gedächtnis hängt – und natürlich habe ich ganz subektiv einige Filme aufgefrischt, andere nicht. Vieles habe ich natürlich (noch) nicht gesehen, teils auch gar nicht sehen wollen. Sicher harren noch einige großartige Filme meiner, von denen ich noch nie gehört habe. Man verstehe die folgende Liste weniger statisch als vielmehr die Momentaufnahme eines Prozesses (was für Listen aller Art ja ohnehin gelten sollte). In 84 Jahren setze ich mich noch mal dran.

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Linked 15|2016

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 27, 2016.

  • Channel Criswell über Dialog im Film am Beispiel „The Social Network“.
  • Every Frame a Painting fragt sich: „How Does an Editor Think and Feel?“ Sven von Reden nimmt das beim Filmdienst zum Anlass, Kritik am Schnitt vieler Videoessays zu üben.
  • TED-Ed: Was, fragt Noah Tavlin, bedeutet eigentlich „kafkaesk„?
  • Pottermore: J.K. Rowling erzählt die Gründungsgeschichte des amerikanischen Hogwarts, Ilvermorny – inklusive eines schön gemachten Einführungsvideos. Man kann sich auch in Häuser einsortieren lassen, allerdings ohne Sorting Hat.
  • George R.R. Martin und Stephen King im Gespräch. (Via Tor.com)
  • Tor.com: Warum Robert Jordan der amerikanische Tolkien ist.
  • Worlds Revealed: Geography & Maps at the Library of Congress analysiert Fantasy-Karten in „The Lord of the Rings“ und „A Song of Ice and Fire“ im Vergleich.

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Filmblick Juni 2016

Im Juni 2016 gesehen:

The VVitch: A New-England Folktale (Robert Eggers, US et al 2015) – 6/10

Whiskey Tango Foxtrott (Glenn Ficarra/John Requa, US 2016) – 7/10

A Hologram for the King (Tom Tykwer, UK et al 2016) – 5/10

Money Monster (Jodey Foster, US 2016) – 7/10

The Jungle Book (Jon Favreau, US/UK 2016) – 6/10

Neighbors 2: Sorority Rising (Nicholas Stoller, US 2016) – 5/10

Bastille Day (James Watkins, UK/FR/US 2016) – 6/10

Iron Man (Jon Favreau, US 2008) – 8/10

Iron Man 2 (Jon Favreau, US 2010) – 6/10

Warcraft (Duncan Jones, CN/CA/US 2016) – 3/10

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Linked 06|2016

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 07, 2016.

  • Nerdwriter nimmt Howard Shores „Lord of the Rings“-Score in Augenschein.
  • Now You See It über laterale Bewegungen im Film.
  • Weltenbau Wissen macht sich (berechtigte?) Sorgen, ob das Magieuniversum von J.K. Rowling weitere Spin-Offs verkraftet.
  • The New Yorker: „Sine Cosine Tangent“, eine neue Kurzgeschichte von Don DeLillo: „Define ‚loyalty,‘ define ‚truth.‘ I had to stop before it killed me.“
  • TBS hat mit „Full Frontal with Samantha Bee“ die nächste bessere Alternative zu „The Daily Show“. Hier ein wunderbarer Auszug aus Folge Eins. (Dazu passend: Ein VultureInterview mit John Oliver zum Staffelbeginn von „Last Week Tonight“.)
  • The New Republik berichtet über „The Secret Lives of Tumblr Teens“.
  • Entropy: The Body Poetic: über Queerness & zeitgenössische Poesie.

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Filmblick Januar 2016

Im Januar 2016 gesehen:

30 Rock: Season 2 (Don Scardino et al, 2007-08) – 8/10

Carol (Todd Haynes, UK/USA 2015) – 6/10

Mr. Holmes (Bill Condon, UK/USA 2015) – 7/10

Le tout nouveau testament (Das brandneue Testament, Jaco van Dormael, BL/FR/LX 2015) – 8/10

30 Rock: Season 3 (Don Scardino et al, 2008-09) – 8/10

Normal Doors (Kurzfilm, James Sweeney, USA 2015) – 8/10

Super Sleuths (Kurzfilm, Benjamin Dickinson, USA 2015) – 9/10

Cloverfield (Matt Reeves, USA 2008) – 5/10

Brothers Grimm (Terry Gilliam, USA/CZ/UK 2005) – 3/10

The Imaginarium of Doctor Parnassus (Terry Gilliam, UK(CA/FR 2009) – 5/10

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Filmblick September 2015

True Detective: Season 1 (Nic Pizzolatto, USA 2014) – 9/10

The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring (Peter Jackson, NZ/USA 2001) – 10/10

The Lord of the Rings: The Two Towers (Peter Jackson, NZ/USA 2002) – 10/10

The Lord of the Rings: The Return of the King (Peter Jackson, NZ/USA 2003) – 9/10

Super (James Gunn, USA 2010) – 7/10

Smart People (Noam Murro, USA 2008) – 6/10

Knight of Cups (Terrence Mallick, USA 2015) – 6/10

How I Met Your Mother: Season 1 (Carter Bays/Craig Thomas, USA 2005) – 7/10

Shame (Steve McQueen, UK 2011) – 7/10

Im Sommer wohnt er unten (Tom Sommerlatte, DE/FR 2015) – 5/10

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The Lord of the Rings (2001-03)

„Those were the stories that stayed with you. That meant something, even if you were too small to understand why.“

Was passiert
The Fellowship of the Ring ExtendedVor zweieinhalb Jahrtausenden wurde der dunkle Herrscher Sauron von einer Allianz aus Menschen und Elben niedergeworfen, seine Armeen zerschlagen. Doch sein Geist existiert weiter, gebunden an den Einen Ring, vom Menschenkönig Isildur genommen und dann verloren, verschollen und vergessen – ehe der Ring gefunden wird, im Besitz eines abenteuerlustigen Hobbits im fernen, friedlichen Auenland. Doch der Ring kann dort nicht bleiben, denn Sauron rührt sich wieder, und seine Schergen haben sich bereits auf den Weg gemacht, das wertvolle Kleinod einzufangen.

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Linked [45]

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 27, 2015.

  • Brainpicker lässt Neil Gaiman erzählen: „How Stories last“. (On a related matter: Gaiman und Bryan Fuller zeigen Concept Art zur „American Gods“-TV-Adaption.)
  • Dorkly: „Harry Potter“ – aus der Perspektive von You Know Who.
  • Die Zeit: Fabian Wolff nimmt die neue Staffel von True Detective zum Anlass, nachzuhaken, ob TV-Serien wirklich die neue Literatur sind.
  • The New York Times: Junot Díaz über Angst.
  • Vulture: Anlässlich „The End of the Tour“ blickt Christian Lorentzen auf „The Rewriting of David Foster Wallace zurück.
  • Aeon: J.R.R. Tolkiens „The Lord of the Rings“ und das Cosplay-Kalifat ISIS.
  • BBC Radio 4 animiert große Ideen der Philosophiegeschichte in unter zwei Minuten, wiedergegeben von Stephen Fry – z.B. Sartres Existenzialismus oder die Noblen Wahrheiten Buddhas. (via Aeon)
  • Motherboard fragt Noam Chomsky und Lawrence Krauss: Sollten wir Menschen oder Roboter ins Weltall schicken?

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