21. Jahrhundert (so far): 100 Filme

Die gute Miss Booleana hat, so scheint mir, etwas zu viel in der Sommerhitze gebacken und kommt daher auf recht versponnene, wenn auch grandiose Ideen: Von der jüngst verbloggten BBC-Rangliste lässt sie sich nämlich zu einer Blogparade inspirieren, die nach nicht weniger als den hundert liebsten Filmen seit 2000 fragt. (Ja, das Jahrhundert beginnt eigentlich erst mit 2001, bla.) Da man mich mit Listen immer zu packen bekommt, hier ein ehrenwerter Versuch, auch wenn die Reihung dann doch recht beliebig geworden und häufig davon abhängig ist, was am Frischesten im Gedächtnis hängt – und natürlich habe ich ganz subektiv einige Filme aufgefrischt, andere nicht. Vieles habe ich natürlich (noch) nicht gesehen, teils auch gar nicht sehen wollen. Sicher harren noch einige großartige Filme meiner, von denen ich noch nie gehört habe. Man verstehe die folgende Liste weniger statisch als vielmehr die Momentaufnahme eines Prozesses (was für Listen aller Art ja ohnehin gelten sollte). In 84 Jahren setze ich mich noch mal dran.

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Linked 18|2016

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 34, 2016.

  • Nerdwriter überlegt, wie Bon Iver mit dem großartigen „Holocene“ Stimmung schafft.
  • Das superbe Online-Portal Tor.com hat jetzt eine deutsche Ausgabe, TOR Online.
  • Literary Hub über die Schwierigkeiten, Literatur zu kartographieren.
  • The New York Times interviewt N. K. Jemisin, die gerade als erste Afroamerikanerin einen Hugo-Award für den besten Roman gewonnen hat: „What I’m seeing here is that I’m not alone in being tired of medieval Europe and phallic spaceships.“
  • The New Yorker über die Politik des Surrealismus in den Werken China Miévilles.
  • kaptainkristian über Sinn und Möglichkeit einer „Watchmen“-Adaption.
  • Now You See It erklärt, wie man Jump Scares sinnvoll einsetzt – mit einer grandiosen Montage von „Poltergeist“ und „The Prestige“.
  • BBC hat die Filmkritik nach den 100 besten Filmen des 21. Jahrhunderts befragt.
  • Honest Trailers nimmt sich die Emmys 2016 vor. (Hier die Nominierten.)
  • Vulture bringt ein ganz interessantes Gespräch von Craig Jenkins and Frank Guan über kulturelle Appropriation in diversen Formen: „there are aspects of blackness that are not universally understood, and that this should be taken into consideration, however loosely, in the coverage of music.“

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Linked 07|2016

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 09, 2016.

  • Arte bringt eine einstündige Doku über das Leben und Wirken Philip K. Dicks.
  • Oscars: Alle Auszeichnungen – meine Tippquote ist 16/24, einen schlechter als letztes Jahr. Die Show war auch dank Chris Rock recht unterhaltsam.
  • Last Week Tonight fragt: Hollywood Whitewashing – how is this still a thing?
  • „Second Class Superstars“: schlumpfiges Videoessay über Gender-Ungleichheit in Hollywood. (Via Indiewire)
  • Burger Fiction: Supercut aller Best-Visual-Effects-Oscars seit 1928. (Via Indiewire)
  • The New York Review of Books: Zadie Smith nimmt sich mit der Philosophie Arthur Schopenhauers den neuen Charlie-Kaufman-Film „Anomalisa“ vor.
  • Nerdwriter über Filmstruktur in Christopher Nolans grandiosem „The Prestige“.
  • Watchers on the Wall präsentiert einen animierten Einblick in die Geheimnisse des Many-Faced God in „Game of Thrones“, erzählt von Tom Wlaschiha.
  • Stanford University Press Blog: Mitchell Dean über das radikale Vermächtnis von Michel Foucault und David Bowie. (Via Progressive Geographies)
  • Aeon über unsere limitierten Vorstellungen von außerirdischem Leben.

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Filmblick Februar 2016

Im Februar 2016 gesehen:

Concussion (Peter Landesman, UK/AU/US 2015) – 6/10

Bridge to Terabithia (Gabor Csupo, US/NZ 2007) – 6/10

Contagion (Steven Soderbergh, US/AE 2011) – 7/10

Donald Trump’s The Art Of The Deal: The Movie (Kurzfilm, Jeremy Konner, USA 2016) – 7/10

Waterdrop (Kurzfilm, Ren Wang, ? 2015) – 7/10

Hanna (Joe Wright, US/UK/DE 2011) – 7/10

Atonement (Joe Wright, UK/FR/US 2007) – 7/10

Suffragette (Sarah Gavron, UK 2015) – 7/10

Brooklyn (John Crowley, IE/UK/CA 2015) – 8/10

Hail, Caesar! (Ethan & Joel Coen, UK/US 2016) – 5/10

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