Academy Awards 2015: Tipp

Ich würde die Oscar-Verleihung und damit das Ende der jedes Jahr unsäglichen Awards-Season mehr herbeisehnen, wenn sie nicht jedes Jahr die sommerliche Kino-Durststrecke einleiten würde, die dann mit einem leidlichen Cocktail aus europäischem Arthouse-Film und den sporadischen akzeptablen Blockbustern zu strecken ist. (Interessant an der Stelle, dass zwei der diesjährigen Nominees schon früh im letzten Jahr veröffentlicht wurden, „The Grand Budapest Hotel“ und „Boyhood“. Ich erinnere mich nicht, wann das zuletzt der Fall war.) Auf der anderen Seite ist ja auch nicht alles Oscar-Material uneingeschränkt sehenswert, von daher ist der Bruch wahrscheinlich eher ein gefühlter und die Oscars in noch einer Hinsicht gar nicht so furchtbar bedeutsam. Für mich fällt die Verleihung in die Kategorie „nettes TV-Ritual“, die sie mit dem ESC teilt, auch wenn letzterer in Sachen Unterhaltungswert meist die Nase vorn hat. Das soll mich aber nicht vom Tippen (und unverschämterweise-meine-Favouriten-angeben-obwohl-ich-nicht-alle-Filme-gesehen-habe) abhalten.

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Filmblick Januar 2015

  • Capote (Bennett Miller, 2005) – 8/10
  • Half Nelson (Ryan Fleck, 2008) – 7/10
  • X-Men: First Class (Matthew Vaughn, 2011) – 6/10
  • Thor (Kenneth Branagh, 2011) – 6/10
  • Hellboy II: The Golden Army (Guillermo del Toro, 2008) – 8/10
  • Iron Man (Jon Favreau, 2008) – 8/10
  • American Splendor (Shari Springer Berman, Robert Pulcini, 2003) – 5/10
  • House of Cards – Season 2 (Beau Willimon, 2014) – 6/10
  • Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl (Gore Verbinski, 2003) – 9/10
  • Heroes – Season 2 (Tim Kring, 2007) – 6/10
  • The Theory of Everything (James Marsh, 2014) – 8/10
  • Girlhood (Céline Sciamma, 2014) – 6/10
  • Snowpiercer (Bong Joon-ho, 2013) – 8/10
  • Heroes – Season 3 (Tim Kring, 2008) – 8/10
  • Midnight in Paris (Woody Allen, 2011) – 7/10
  • Adventureland (Greg Mottola, 2009) – 8/10
  • Die kommenden Tage (Lars Kraume, 2010) – 5/10

Januar 2015: 14 Filme, 3 Serienstaffeln.

The Theory of Everything (2014)

„There should be no boundaries to human endeavor. We are all different. However bad life may seem, there is always something you can do, and succeed at. While there’s life, there is hope.“

Was passiert
The Theory of Everything1963, auf einer Party, trifft Jane Wilde den jungen Physiker Stephen Hawking, der brilliant, aber unfokussiert vor seiner Doktorarbeit steht. Ein Vortrag von Roger Penrose bringt ihn auf die Idee, die Entstehung des Universums zu erklären. Kurz darauf wird Hawking ins Krankenhaus eingeliefert. Die Diagnose lautet ALS, eine Nervenkrankheit mit einer mittleren Lebenserwartung von zwei Jahren. Jane ermuntert ihn, dagegen anzukämpfen, doch die Krankheit beraubt ihn nach und nach der Kontrolle über seinen Körper, während er der Grundformel der Universums immer näher kommt.

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Oscar-Nominierungen 2015: Tipp

Nur noch ein paar Monate hin bis zu den Oscars, da kann man ja schon mal wild in die Runde spekulieren, wenn man sonst gerade nichts zu tun hat. Hier also mein Tipp für die nächstjährigen Oscar-Nominierungen in den wichtigen Kategorien, sofern man denn beim Oscar von wichtig sprechen kann. Die Auszeichnungen werden getippt, wenn die Nominierungen draußen sind. Gerade Bester Film könnte spannend werden, da sehe ich noch keinen klaren Favouriten. Regie an Iñárritu (oder doch Linklater?), und für welchem Film soll Julianne Moore dieses Jahr endlich ihren Oscar bekommen, „Maps to the Stars“ oder „Still Alice“? Dass sie es wird, dürfte Formsache sein.

Best Motion Picture
Birdman
Boyhood
Foxcatcher
Gone Girl
The Imitation Game
Inherent Vice
A Most Violent Year
Selma
The Theory of Everything
Whiplash

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