Linked 03|2016

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 03, 2016.

  • Fandor: Was definiert die Filme von David Lynch? Ein Videoessay.
  • DP/30 unterhält sich ausführlich mit den Verantwortlichen für die Spezialeffekte in Star Wars – Episode VII: The Force Awakens. (Via Vulture)
  • Movie Munchies: Eine kurze Geschichte des Fluchens im Film. (Via Nerdcore)
  • Electric Literature über das Für und Wider literarischer Popkultur-Referenzen.
  • Literary Hub telefoniert mit SF-Legende William Gibson.
  • The Good Line: Eine poetische Meditation des mit Krebs diagnostizierten Schriftstellers Jeff Metcalf über das Fischen und den Tod. (Via Aeon)
  • NY Times: Teju Cole über die Unmöglichkeit der Neutralität von Fotografie.
  • Aeon geht der Frage nach, was die Möglichkeit für extraterrestrischen Grundbesitz für die Zukunft bemannter Raumfahrt bedeutet.

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 35, 2015.

  • James Sweeney zeichnet verantwortlich für diesen wunderbaren Kurzfilm, „Normal Doors“.
  • Musikvideos sind von vorgestern, FKA twigs verpackt gleich ihre komplette neue EP „M3LL155X“ in einen surrealen Kurzfilm.
  • The Atlantic über das Vermächtnis des Rassisten H.P. Lovecraft.
  • Literary Hub: Vladimir NabokovsLolita: From Transgressive Lit to Pop Iconography“.
  • The Guardian porträtiert Jonathan Franzen.
  • Weird Fiction Review: „When Raspberries Bloom in August“, eine fruchtige Kurzgeschichte von Haralambi Markov.
  • Hugo Awards 2015: Auszeichnungen.
  • GQ spricht mit Stephen Colbert über Religion und seine neue Show.
  • The Guardian bringt ein herrliches Essay von Mohsin Hamid über den Tod. „You see from your nook that humanity is afflicted by a great mass murderer about whom we are encouraged not to speak. The name of that murderer is Death. […] You feel it is strange that humanity does not come together to face this killer, like a silver-flashing baitball of 7 billion fish aware of being hunted by a titanic and ravenous shark. Instead, humanity scatters.“
  • Medienkorrespondenz: Lutz Hachmeisters Absage an die digitale Gesellschaft.
  • Orbital Mechanics: Eine sehenswerte Visualisierung aller atomaren Detonationen seit 1945.

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  • Aus aktuellem Anlass:

 

  • Mustard: Es gibt wenig so Lesenswertes wie Interviews mit Alan Moore – außer, vielleicht, Comics von Alan Moore. „My experience of life is that it is not divided up into genres; it’s a horrifying, romantic, tragic, comical, science-fiction cowboy detective novel. You know, with a bit of pornography if you’re lucky.“
  • The Guardian: Für Tom McCarthy erfüllen Literatur und Anthropologie essentiell die gleiche Aufgabe, die nun moderner Technologie zuzufallen scheint: „Far from being unwritable, the all-containing Great Report is being written around us, all the time – not by an anthronovelist but by a neutral and indifferent binary system whose sole aim is to perpetuate itself, an auto-alphaing and auto-omegating script.“
  • The New Yorker feiert Post-Internet Poetry.
  • Electric Literature bringt die richtige Ansage zur absurden Debatte, ob Kazuo Ishiguros „The Buried Giant“ nun „hohe“ Literatur oder Genre ist.
  • The New York Times: Omri Boehm kritisiert die Zurückhaltung deutscher Intellektueller wie Habermas zum Palästina-Konflikt. „German intellectuals who do not speak are de facto endorsing several propositions that they should very much like to deny.“

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  • The Daily Show: Jon Stewart hat seinen Abschied von der Show angekündigt. Schade, ich schaue The Daily Show immer noch gerne, aber ich stimme dem, was er in seiner Ankündigung sagt, absolut zu, und freue mich darauf, was er als Nächstes machen wird. The Guardian sammelt derweil Jons beste Momente, und Grantland macht sich schon mal Gedanken über die Nachfolge.
  • Screen Junkies: Der Honest Trailer für „Boyhood“. Vielleicht der Beste überhaupt.
  • Winter is Coming veröffentlicht George R.R. Martins erstes Outlining vom damals noch als Trilogie geplanten A Song of Ice and Fire vom Dezember 1993 (ich bin unsicher, ob ich mich deshalb alt oder jung fühlen sollte), und die Unterschiede zwischen dem mehr auf klassische Heroic Fantasy angelegten ersten Entwurf und dem Endprodukt sind schon einen Blick wert.
  • The Daily Beast: „Why Americans Don’t Read Foreign Fiction„.
  • The New Yorker: Elizabeth Alexander schreibt einen fabelhaften Text über den Tod ihres Ehemannes, Ficre Ghebreyesus. „Something is fading: not the memory of him but the press of memory, the closeness of him. He is somewhere in the atmosphere, but also not. He is fifty and I am fifty-one. He is a photograph in the living room; he is, for the moment, still.“
  • Wired ist besorgt über automatische Killerroboter.
  • The Guardian: „Why are we obsessed with the Nazis?“ (Ein gutes Beispiel übrigens, wie große Nachrichtenseiten an Relevanz gewinnen können, wenn sie nicht nur auf sich selbst verlinken würden.)
  • The Chronicle über Glück (im Sinne von Luck, nicht Happiness).
  • Aeon fragt, wie und zu welchen Kosten Englisch zur einzigen Sprache der Weltwissenschaft aufsteigen konnte.

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  • The Arcade podcastedUnderstanding Murakami„. Anshuman Iddamsetty spricht dafür mit Roland Kelts, Eunbi Kim und Murakami-Übersetzer Ted Goossen.
  • The New Yorker: Joshua Rothman nimmt die National-Book-Award-Nominierung für Station Eleven zum Anlass, darüber nachzudenken, ob die Unterscheidung zwischen Literary und Genre Fiction noch zeitgemäß ist: „What is it, exactly, about genre that is unliterary—and what is it in “the literary” that resists genre?“
  • The Atlantic: Jeff Vandermeer schreibt ein Loblied auf Weird Fiction.
  • Perlentaucher bringt ein großes Essay von Danielle Dell’Agli für eine neue Sterbekultur zur Entkriminalisierung von Sterbehilfe. „Wenn es um Sterbehilfe geht, wird das staatliche Gewaltmonopol jedenfalls verteidigt, als gelte es achtzig Millionen potenzieller Killer in Schach zu halten.“
  • The New York Review of Books: Elizabeth Drew analysiert das Ergebnis der US-Zwischenwahlen und kommt zu einem ernüchternden Fazit für den Zustand der US-amerikanischen Demokratie.
  • The New York Review of Books: Sue Halpern essayiert ausführlich über das Internet der Dinge und seine Folgen: „Privacy will disappear, too, and our intimate spaces will become advertising platforms […] and we may be too busy trying to get our toaster to communicate with our bathroom scale to notice.“