Linked 07|2017

Popkultur im Netz: Kalenderwoche 18, 2017.

  • Debatte in Electric Literature/Literary Hub: Lincoln Michel argumentiert gegen Worldbuilding in Literatur; Emily Temple entgegnet: „A completely straightforward work of realism for one person might read as a fantastical story for another. See also: Orientalism.“
  • Weird Fiction Review bringt gleich zwei neue Texte von Jeff VanderMeer: „The City“ und „Exhibit H“. Bei Electric Literature diskutiert VanderMeer mit Cory Doctorow über Entwicklungen im Science-Fiction-Genre und den Klimawandel.
  • IndieWire bedauert, dass Netflix gute Filme in seinem Programm begräbt. Indes spricht The Ringer mit Indie-Regisseuren darüber, was der Erfolg von Streaming-Diensten für ihr Fach bedeutet – sowohl im positiven als auch negativen Sinn.

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 35, 2015.

  • James Sweeney zeichnet verantwortlich für diesen wunderbaren Kurzfilm, „Normal Doors“.
  • Musikvideos sind von vorgestern, FKA twigs verpackt gleich ihre komplette neue EP „M3LL155X“ in einen surrealen Kurzfilm.
  • The Atlantic über das Vermächtnis des Rassisten H.P. Lovecraft.
  • Literary Hub: Vladimir NabokovsLolita: From Transgressive Lit to Pop Iconography“.
  • The Guardian porträtiert Jonathan Franzen.
  • Weird Fiction Review: „When Raspberries Bloom in August“, eine fruchtige Kurzgeschichte von Haralambi Markov.
  • Hugo Awards 2015: Auszeichnungen.
  • GQ spricht mit Stephen Colbert über Religion und seine neue Show.
  • The Guardian bringt ein herrliches Essay von Mohsin Hamid über den Tod. „You see from your nook that humanity is afflicted by a great mass murderer about whom we are encouraged not to speak. The name of that murderer is Death. […] You feel it is strange that humanity does not come together to face this killer, like a silver-flashing baitball of 7 billion fish aware of being hunted by a titanic and ravenous shark. Instead, humanity scatters.“
  • Medienkorrespondenz: Lutz Hachmeisters Absage an die digitale Gesellschaft.
  • Orbital Mechanics: Eine sehenswerte Visualisierung aller atomaren Detonationen seit 1945.

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  • George R. R. Martin schenkt uns ein neues Sample-Kapitel aus „Winds of Winter“, dem eventuell nächstes Jahr erscheinenden sechsten Band in „A Song of Ice and Fire“.
  • Weird Fiction Review veröffentlicht eine unter die Haut gehende Kurzgeschichte von Ekaterina Sedia, „Tin Cans“.
  • The New Yorker bringt einen Auszug aus dem neusten Roman von Karl Ove Knausgård, im Deutschen „Leben“.
  • Literary Hub: Martin Solares stellt vor, „How to Draw a Novel“
  • Supreme Tweeter: Witzige Kurzfilmreihe von und mit Harry Lloyd (Viserys Targaryen in „GoT“) als erfolgloser Schauspieler, dessen größter Fan zufällig Staatschef von Nordkorea ist. Gastauftritte von GRRM und der grandiosen Maisie Williams. Video unten, hier Teil 2 und 3.
  • Last Week Tonight: Angesichts der anstehenden Verlängerung des PATRIOT Act unterhält sich John Oliver mit Edward Snowden. Video unten.
  • The New York Review of Books gräbt ein paar lesenswerte alte Beiträge (1969-2003) zur Entwicklung von Computertechnologie aus.
  • The New Yorker: Kathryn Schulz beobachtet die erstaunliche Evolution des doch eigentlich eindeutigen Wörtchens „no“.

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