Linked [25]

  • The Daily Show: Jon Stewart hat seinen Abschied von der Show angekündigt. Schade, ich schaue The Daily Show immer noch gerne, aber ich stimme dem, was er in seiner Ankündigung sagt, absolut zu, und freue mich darauf, was er als Nächstes machen wird. The Guardian sammelt derweil Jons beste Momente, und Grantland macht sich schon mal Gedanken über die Nachfolge.
  • Screen Junkies: Der Honest Trailer für „Boyhood“. Vielleicht der Beste überhaupt.
  • Winter is Coming veröffentlicht George R.R. Martins erstes Outlining vom damals noch als Trilogie geplanten A Song of Ice and Fire vom Dezember 1993 (ich bin unsicher, ob ich mich deshalb alt oder jung fühlen sollte), und die Unterschiede zwischen dem mehr auf klassische Heroic Fantasy angelegten ersten Entwurf und dem Endprodukt sind schon einen Blick wert.
  • The Daily Beast: „Why Americans Don’t Read Foreign Fiction„.
  • The New Yorker: Elizabeth Alexander schreibt einen fabelhaften Text über den Tod ihres Ehemannes, Ficre Ghebreyesus. „Something is fading: not the memory of him but the press of memory, the closeness of him. He is somewhere in the atmosphere, but also not. He is fifty and I am fifty-one. He is a photograph in the living room; he is, for the moment, still.“
  • Wired ist besorgt über automatische Killerroboter.
  • The Guardian: „Why are we obsessed with the Nazis?“ (Ein gutes Beispiel übrigens, wie große Nachrichtenseiten an Relevanz gewinnen können, wenn sie nicht nur auf sich selbst verlinken würden.)
  • The Chronicle über Glück (im Sinne von Luck, nicht Happiness).
  • Aeon fragt, wie und zu welchen Kosten Englisch zur einzigen Sprache der Weltwissenschaft aufsteigen konnte.

Weiterlesen

Advertisements

Linked [13]

  • The New York Review of Books fragt, warum eigentlich moderne Bücher lesen, wenn noch so viele Klassiker warten? „To read the Iliad, claims Roberto Calasso in The Marriage of Cadmus and Harmony, is to appreciate that there is no progress in art. It’s hard not to agree. But that does not mean that everything has been done.“
  • Wired: David Cronenberg im Geek’s Guide to the Galaxy-Podcast. „And so then I come up with ‘reality is neurology.'“
  • Winter is Coming widmet sich ausführlich der destabilisierenden Wirkung dynastischer Ehe in A Song of Ice and Fire, was sehr schön einher geht mit etwas, das Tower of the Hand Southron Ambitions nennt und ein wunderbares Beispiel für gelungenes Fantasy-Worldbuilding ist, das Geschichte jenseits der Geschichte gestaltet.
  • Vulture: „John Oliver Is Outdoing The Daily Show and Colbert„. Stimmt.
  • Adult Swim zeichnet für diesen bizarren Kunstfilm namens „Too Many Cooks“ verantwortlich, der gerade rumgeht wie Grippe. Wer mal zehn Minuten totzuschlagen hat, darf zugreifen. Video unten.
  • Joe Kramer: Der beste Kurzfilm der letzten Zeit ist aber „Running the Grammatar“, „an award-winning indie comedy about a group of self-centered 20-somethings trying to navigate their way through relationships in a city that’s under constant attack from a giant, fire-breathing Japanese monster“. Nuff said.

Weiterlesen

Linked [5]

  • Die Zeit interviewt Byung-Chul Han, wie immer lesenswert: „Wir leben in einem Zeitalter des ‚Like‘. Es gibt keinen ‚Dislike‘-Button bei Facebook, es gibt nur ‚Like‘. Und dieses ‚Like‘ beschleunigt Kommunikation, während ‚Dislike‘ die Kommunikation stocken lässt. Auch eine Verletzung lässt die Kommunikation stocken. Selbst die Kunst will heute nicht mehr verletzen.“
  • filmcomment gedenkt der legendären, inzwischen geschlossenen Video-Kette Kim’s Video auf durchaus amüsante Weise. (via Perlentaucher)
  • Winter is Coming spekuliert über den Höhepunkt der kommenden fünften Season Game of Thrones – massive Spoiler für Buch-Unkundige. Der Analyse schließe ich mich nicht ganz an, gerade was den Mereenese Knot angeht.
  • Lucky & Fred: Neue Folge. „Für ein Deutschland in der Verfassung von 1949.“

Linked [4]

  • The Guardian entdeckt, dass es noch mehr Musikstile außer Rock, Pop und Jazz gibt – genauer: 1246 insgesamt -, und stellt ein paar davon vor, von Vaporwave über Deep Filthstep bis Laboratorio.
  • The Guardian, again, macht sich Gedanken über den Unterschied zwischen „Film“ und „Movie“ und ob man die Begriffe synonym verwenden sollte oder darf, ein Problem, das das Deutsche so nicht kennt, ob nun leider oder glücklicherweise. „At (reputable) universities you have ‚film studies‘, never ‚movie studies‘. The term film contains a sense of the artisanal traits of the medium, equating it with painting, photography or whittling, and thus deserving of close scrutiny. Again, you have film critics, but rarely movie critics, and always film festivals, never movie festivals.“
  • Winter is Coming vermeldet, dass die nächste Season Game of Thrones ohne Hodor auskommen wird. Seitdem spekuliert die Fanbase, welche Rolle Brans Plot, der, gemessen an den Büchern, in der Serie bereits (zu) weit fortgeschritten ist, in der kommenden Staffel spielen wird: „There will be no ‚under the earth‘ scenes with him and his new Ent-like pal. But we may find characters communing with Weir trees–think Ned Stark back in the very first season, praying to the Old Gods. There are others who are ripe to find themselves in similar positions this coming season.“
  • Tor.com bringt eine albtraumhafte Julio-Cortázar-Kurzgeschichte von 1951 in der englischen Übersetzung, „Headache“.
  • Tansyrr.com schreibt (oder schrieb, der letzte Post in der Reihe liegt leider schon eine ganze Weile zurück) über die Repräsentation von Frauen in Terry Pratchetts Discworld-Romanen. (via Kai Biermann)