Über Politik reden #1

Lass uns über Politik reden #1 (2017).

(Wer mich kennt, weiß, dass ich ein politischer Mensch bin, und wichtiger, dass ich Popkultur – nach wie vor der Fokus dieses Blogs – nicht immer von Politik zu trennen bereit bin. Über die momentane politische Weltlage kann gar nicht genug diskutiert werden; um es mit Clickclickdecker zu sagen: „Es gibt wichtigeres im Leben als dein Leben, lass uns über Politik reden!“ Nach dem Vorbild der Popkultur-Linkschau möchte ich daher in Zukunft halbwegs regelmäßig (zweiwöchentlich?) interessante politische Debattenbeiträge, die ein etwas anderes Licht auf aktuelle Geschehnisse werfen, hier zusammenfassen und teilen.)

The Times Literary Supplement: Angesichts des Untergangs der Sozialdemokratie, der sich auftuenden Arm-Reich-Schere und des Fehlens einer systemischen Alternative wird es „time for ‚The Future of Capitalism‘. Unfortunately, nobody has yet successfully written that book“. Daher macht sich Paul Collier nicht wirklich zufriedenstellende Gedanken über einen regulierten, pragmatischen Kapitalismus, wirft dabei allerdings ein paar vernünftige Punkte auf: „In future, taxation needs to make distinctions based less on how much money has been made, and more on how it has been made.“
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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 25, 2015.

  • Work in Progress spricht mit Jonathan Franzen über seinen neuen Roman, „Purity“.
  • Wigleaf: The Top 50 (very) short fictions 2015.
  • Bretterblog: Max Lesch schreibt über „Ambivalenz und Korruption in The Wire„.
  • Film Society of Lincoln Center: Karl Ove Knausgård diskutiert Lars von Trier.
  • Synaptic Studios: „Ackbar’s Eleven“ – schönes „Star Wars“/“Ocean’s Eleven“-Mashup. (Via Vulture)
  • Deutschlandradio Kultur: Ausführliches Interview mit Rainald Grebe.
  • The Guardian fragt: „Is Richard Dawkins destroying his reputation?“
  • The New York Times: Sind Übersetzungen ein Problem der Kunst oder der Mathematik? „‚traduttore, traditore,‘ a common Italian saying that’s really an argument masked as a proverb. It means, literally, ‚translator, traitor,‘ but even though that is semantically on target, it doesn’t match the syllabic harmoniousness of the original, and thus proves the impossibility it asserts.“
  • Hundertvierzehn/Logbuch: Thomas Meinecke und Antje Rávic Strubel tauschen sich aus zum Thema Feminismen: Wie wir wurden, wie wir leben, was wir sind“.

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