Trailerschau 03|2016

Film und Serie: Neue Trailer, Kalenderwoche 03, 2016.

Rak ti Khon Kaen (Cemetery of Splendour): Verträumt-bedrohlicher Trailer zum neuen Werk des gefeierten Apichatpong Weerasethakul. Prognose: Ein hypnotischer Rausch von Träumen, Visionen und Halluzinationen. Beeindruckend. Kinostart ist bereits gewesen, ich bin also etwas spät dran.

Suicide Squad: David Ayer lässt die Regierung eine Handvoll Supervillains (Margot Robbie, Will Smith) für eine Top-Secret-Mission einspannen. Prognose: Man kann nur hoffen und beten, dass das Studio Ayer nicht allzu sehr ins Handwerk gepfuscht hat, und der Film ordentlich über die Stränge schlägt. Je weniger Smith und je mehr Margot Robbie, desto besser. Kinostart: 18. August.

Saul fia: Interessant, dass für László Nemes‘ mächtiges Drama um einen in Auschwitz Inhaftierten (Géza Röhrig) noch kein deutscher Starttermin feststeht. Man könnte meinen, Deutschland würde sich darauf stürzen. Prognose: „Saul fia“ scheint mehr oder weniger festzustehen als Oscar-Preisträger für den besten nicht-englischsprachigen Film. Wohl zurecht, wenn man den Kritiken Glauben schenken möchte: Ein überwältigendes Filmwerk über das Bewahren von Menschlichkeit, allen Widrigkeiten zum Trotz.

Demolition: Jake Gyllenhaal trauert um seine Frau und zerlegt sein Eigenheim. Recht spezielle Tragikomödie von Jean-Marc Vallée. Prognose: Der Trailer lässt gewisse Schwierigkeiten befürchten, mit einer solchen Geschichte immer den richtigen Ton zu treffen. Angesichts dessen ausgesprochen reizvoll, und Gyllenhaal (hier neben Naomi Watts und Chris Cooper) ist, seit er seine Blockbuster-Ambitionen (hoffentlich) begraben hat, eh ein Dauerbrenner. Kinostart: 14. April.

The Last Man on the Moon: Dokumentation von Mark Craig über Eugene Cernan, den bis dato letzten Menschen, der den Mond betreten hat, und seine Geschichte.

Forsaken: Düsterer Western von „24“-Regisseur Jon Cassar, mit Demi Moore sowie Donald und Kiefer Sutherland als, Überraschung, Vater und Sohn, der nach langer Zeit in seine Heimatstadt zurückkehrt und dort nicht auf einen freudigen Empfang stößt. Prognose: Die Renaissance des Western geht weiter. „Forsaken“ allerdings wird wohl nicht die allerneusten Akzente setzen. Ich erwarte Akzeptables, nicht Überragendes.

Southbound: Horror-Roadmovie-Episodenfilm mit zu vielen Regisseur*innen und noch mehr Autor*innen. Prognose: Einiges wirkt unheimlich, anderes eher flach und unspektakulär, was durchaus an zu vielen Köchen liegen mag. Für Genrefans.

Day Out of Days: Alexia Landeau hadert mit der beengten Rollenauswahl für Schauspielerinnen ihres Alters. Prognose: Das Drama von Zoe Cassavetes nimmt sich eines nicht uninteressanten Themas an, das allerdings in einer eher schalen Art und Weise. Dann doch lieber noch mal David Cronenbergs grandiosen „Maps to the Stars“ schauen.

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