Linked 03|2016

Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 03, 2016.

  • Fandor: Was definiert die Filme von David Lynch? Ein Videoessay.
  • DP/30 unterhält sich ausführlich mit den Verantwortlichen für die Spezialeffekte in Star Wars – Episode VII: The Force Awakens. (Via Vulture)
  • Movie Munchies: Eine kurze Geschichte des Fluchens im Film. (Via Nerdcore)
  • Electric Literature über das Für und Wider literarischer Popkultur-Referenzen.
  • Literary Hub telefoniert mit SF-Legende William Gibson.
  • The Good Line: Eine poetische Meditation des mit Krebs diagnostizierten Schriftstellers Jeff Metcalf über das Fischen und den Tod. (Via Aeon)
  • NY Times: Teju Cole über die Unmöglichkeit der Neutralität von Fotografie.
  • Aeon geht der Frage nach, was die Möglichkeit für extraterrestrischen Grundbesitz für die Zukunft bemannter Raumfahrt bedeutet.

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 50, 2015.

  • The Atlantic: Erste Konzepte für Ta-Nehisi Coates‘ Black Panther.
  • Nerdwriter analysiert den Preis von Träumen in Neil Gaimans Sandman.
  • The New York Review of Books: Tim Parks über die Freiheit der Schriftstellenden.
  • Electric Literature nähert sich dem Wahnsinn von Guantanamo mit Alice in Wonderland. „For me, it is to understand ‘nonsense’ not as children’s fantasy but as a riptide in the human mind, which drags us further off course the more violent or conceited or certain we are. It is to articulate what is so wrongheaded in Gitmo—to acknowledge men serving thirteen years of sentence before any verdict“.
  • Popular Science über die Kosten zerstörter Todessterne. (Via Nerdcore)
  • David Ehrlich: 25 Filme in 2015 – ein Videocountdown.
  • Via Vulture: David „Doctor Who“ Tennant erklärt die Allgemeine Relativitätstheorie im Schnelldurchlauf.
  • Outlook: „Things that can and cannot be said“John Cusack und Arundhati Roy im lesenswerten Gespräch, auf dem Weg zu einer Konversation mit Ed Snowden und Pentagon-Whistleblower Daniel Ellsberg: „What sort of love is this love that we have for countries? What sort of country is it that will ever live up to our dreams? […] What of our failure to replace the idea of flags and countries with a less lethal Object of Love? Human beings seem unable to live without war, but they are also unable to live without love. So the question is, what shall we love?“

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 48, 2015.

  • ARD: Laura Poitras‘ Dokumentation „Citizenfour“ über die Enthüllungen Edward Snowdens ist noch bis Montag in der Mediathek abrufbar.
  • Tinman Creative Studios: In der gerade gestarteten Webserie „Super Science Friends“ von Brett Jubinville versammelt Winston Churchill ein Team zeitreisender Wissenschaftsgenies, um gegen Nazis und Sowjetrobots zu kämpfen. Muss ich noch mehr sagen? (Via Tor.com)
  • MIT: Neil Gaiman in einer spannenden Vorlesung über Genre.
  • Via Short of the Week bin ich auf die interessanten Kurzfilme von Jennifer Reeder gestoßen, hier etwa „A Million Miles Away“.
  • The Hollywood Reporter überKategorieschwindel“ bei den Academy Awards.
  • Every Frame a Painting verneigt sich vor Buster Keatons Kunst des Gags.
  • Via Nerdcore: Comickünstler Andreas Hartung verwandelt die H.P.-Lovecraft-Story „The Colour Out of Space“ in „a dark doom drone picture show in slow“, albtraumhaft und ziemlich genial. Hier der erste Teil.
  • Der Tagesspiegel stellt das internationale Online-Literaturmagazin Asymptote vor.
  • Kampf der Künste: David Friedrich in „Heiter bis Wölkig“ über das Modephänomen Unpolitisch-Sein.
  • CBS: Stephen Colbert nimmt den Modigliani-Verkauf zum Anlass, TV-Zensur-Praktiken auseinanderzunehmen.

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 47, 2015.

  • Nerdwriter bespricht David Cronenbergs großartigen „Eastern Promises“ als Studie des Körpers (Spoiler!).
  • The Fisher Center: Ewig in meinen Lesezeichen gesteckt – Neil Gaiman unterhält sich mit „Maus“-Schöpfer Art Spiegelman über Comics.
  • Literary Hub bringt „Contract“, eine faszinierend experimentelle Kurzgeschichte von Bryan Hurt.
  • Literary Review nominiert wieder für den Bad Sex in Fiction Award. Zugehörige Zitate (u.a. vom unvermeidlichen Morrissey) beim Guardian, sowie fortlaufend bei Twitter.
  • Electric Literature: Jeff Vandermeer nimmt sich in einem umfassenden Essay einer großen Frage an: „Are We Alone?“
  • Blank on Blank: An animiertes Interview mit Hunter S. Thompson über seine Zeit bei den Hell’s Angels. (Via Electric Literature)
  • 3sat: Letzte Woche live gesehen – lohnt sich -, hier in der Kurzfassung: Hagen Rethers Programm „Liebe“ in der aktuellen Fassung.
  • The New Yorker: Randall Munroe („XKCD“) erklärt Einsteins Relativitätstheorie in den 1000 gebräuchlichsten Worten der englischen Sprache.

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 42, 2015.

  • Nerdwriter schaut sich an, wie Del Toros Pans Labyrinth die Traditionen des Märchens transzendiert.
  • CollegeHumor: Back to the Future in Actual 2015. Tja.
  • Electric Literature: „Hospital Variations“, faszinierende Kurzgeschichte von William VanDenBerg.
  • The Atlantic weist hin auf nigerianische Superhelden-Comics des Lagos-Startups Comic Republik, dessen Titel kostenlos online verfügbar sind.
  • Sommers Weltliteratur to go stellt literarische Klassiker mit Playmobil-Figuren nach. (via Perlentaucher)
  • The Atlantic: „The Black Family in the Age of Mass Incarceration“ – ein umfassendes Essay von Bald-Marvel-Autor Ta-Nehisi Coates zu institutionellem Rassismus in den USA.
  • MinutePhysics: Neil DeGrasse Tyson erzählt eine kurze Geschichte des Universums.
  • The Guardian: Sophie Lucido Johnson mit witzigen Illustrationen über den Mythos des Erwachsenwerdens.

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 26, 2015.

  • Granta bringt eine neue Kurzgeschichte von Haruki Murakami, „Thailand“.
  • Tor.com: „The Deepest Rift“, neue Kurzgeschichte von Ruthanna Emrys, meiner Lieblings-Schriftstellerin-ohne-bis-dato-veröffentlichten-Roman (Schande auch).
  • The Watercooler: Chuck Palahniuk liest Fight Club for Kids. (via Vulture)
  • Via Vice: „Now You Can Watch All Six Star Wars Films…At the Same Time“ (falls das mal nötig werden sollte).
  • Kampf der Künste: „Hass“, gar nicht hassenswerte Nummer von Moritz Kienemann.
  • Kurz gesagt hat kurz gefragt: „What is Life?

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Lesens- und Sehenswertes aus dem Netz: Kalenderwoche 20, 2015.

  • The Japan Times interviewt Haruki Murakami.
  • Granta: „Light“, Gewinner-Kurzgeschichte des 2015 Commonwealth Short Story Prize von Lesley Nneka Arimah.
  • Flavorwire stellt non-binäre / genderfluide Romane vor.
  • Studentpulse: William J. Hugel beschäftigt sich mit kartographischer Destabilisierung in Jeff VanderMeers Southern-Reach-Trilogie.
  • @Rosenthaltweets mit einem wunderbaren Spoof der Marvel-Franchise-Pläne.
  • Fusion.net: Kashmir Hill trifft in Beijing Laura Poitras, Ai Weiwei und Jacob Appelbaum, was sich so spannend liest, wie es sich anhört.
  • Die Zeit: Feridun Zaimoglu sucht im Freitext nach dem wahren Linken unserer Zeit: „Sie umstehen die Leiche Suhrkamp, sie fressen die Theorie, sie fressen Leichenfleisch. Es zählt allein die Tatsache, nicht die Tat der Radikalen.“
  • Wired bringt eine ausführliche Reportage über Silk Road, dem 2014 aufgeflogenen Deep-Web-Schwarzmarkt.
  • David Simon kommentiert angesichts zunehmend häufigeren Ausschreitungen in US-Großstädten zur Null-Toleranz-Politik: „Zero tolerance is exactly what it sounds like: Intolerance.“
  • Kurz gesagt erklärt das Fermi-Paradox.
  • Aeon fragt: „Is cosmology having a creative crisis?“

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Linked [27]

  • Oscars 2015: Alle Auszeichnungen auf einen Blick. (17 von 24 Kategorien richtig getippt – ordentlicher Wert.) The New Yorker benotet derweil Dankesreden.
  • Every Frame a Painting dekonstruiert den Aufbau einer Szene aus „The Bad Sleep Well“ von Akira Kurosawa. (Video unten.)
  • Whoknows Presents kennt die „Die kulturell bedeutendsten Filme – objektiv und automatisch ermittelt“ – etwas quantitativ für meinen Geschmack, aber interessant.
  • Der Freitag: Das deutsche Kino leide unter zu vielen Neustarts, verursacht durch zu viel Filmförderung.
  • Rolling Stone wirft einen ersten Blick in Chuck Palahniuks Comic-Sequel zu Fight Club.
  • The Times Literary Supplement berichtet über Twee (Hipster) als regressive Bewegung.
  • Aeon: Philip Ball schreibt gegen die Many-Worlds-Hypothesis an.
  • Wired: In der aktuellen Ausgabe geht es um „Sex in the Digital Age“. In einem interessanten Artikel beschäftigt sich Kat McGowan mit verschiedenen Formen von Asexualität.
  • The Atlantic: Jacob Brogan streitet für den Gebrauch des Präteritums im Schreiben über Fiktion. „[George] Lucas believed that he was merely repairing superficial errors, but his fans disagreed. Proclaiming their discontent on shirts, stationery, and everything in between, the disgruntled insist that ‚Han shot first.‘ Significantly, they describe their hero’s actions in the past tense: They were there, saw what happened. They know the way things went down, whatever the present evidence to the contrary.“
  • NZZ: Klaus Bartels fragt, was wir eigentlich unter einer Person verstehen.
  • The New York Review of Books: Charles Simic geht mit dem Militarismus der amerikanischen Politik so hart ins Gericht wie selten ein Kommentator: „We’re more likely to see the Taliban shave their beards and let their wives and daughters wear miniskirts than our own leaders break their addiction to militarism.“

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Linked [25]

  • The Daily Show: Jon Stewart hat seinen Abschied von der Show angekündigt. Schade, ich schaue The Daily Show immer noch gerne, aber ich stimme dem, was er in seiner Ankündigung sagt, absolut zu, und freue mich darauf, was er als Nächstes machen wird. The Guardian sammelt derweil Jons beste Momente, und Grantland macht sich schon mal Gedanken über die Nachfolge.
  • Screen Junkies: Der Honest Trailer für „Boyhood“. Vielleicht der Beste überhaupt.
  • Winter is Coming veröffentlicht George R.R. Martins erstes Outlining vom damals noch als Trilogie geplanten A Song of Ice and Fire vom Dezember 1993 (ich bin unsicher, ob ich mich deshalb alt oder jung fühlen sollte), und die Unterschiede zwischen dem mehr auf klassische Heroic Fantasy angelegten ersten Entwurf und dem Endprodukt sind schon einen Blick wert.
  • The Daily Beast: „Why Americans Don’t Read Foreign Fiction„.
  • The New Yorker: Elizabeth Alexander schreibt einen fabelhaften Text über den Tod ihres Ehemannes, Ficre Ghebreyesus. „Something is fading: not the memory of him but the press of memory, the closeness of him. He is somewhere in the atmosphere, but also not. He is fifty and I am fifty-one. He is a photograph in the living room; he is, for the moment, still.“
  • Wired ist besorgt über automatische Killerroboter.
  • The Guardian: „Why are we obsessed with the Nazis?“ (Ein gutes Beispiel übrigens, wie große Nachrichtenseiten an Relevanz gewinnen können, wenn sie nicht nur auf sich selbst verlinken würden.)
  • The Chronicle über Glück (im Sinne von Luck, nicht Happiness).
  • Aeon fragt, wie und zu welchen Kosten Englisch zur einzigen Sprache der Weltwissenschaft aufsteigen konnte.

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Linked [24]

  • Tor.com: „Scarecrow“, starke Kurzgeschichte von Alyssa Wong.
  • Kampf der Künste: Neuen Lieblings-Poetry-Slammer/Liedermacher gefunden: Julius Fischer. Sehr super. Ein Beispielvideo unten. Alle anderen bitte auch angucken.
  • The Guardian: Eine Geschichte schockierender Kunst.
  • Wait but why beschäftigt sich ausführlich mit wissenschaftlichen Quantensprüngen auf dem Weg zu Artificial Intelligence, und warum wir bereits kurz davor stehen (könnten): „more advanced societies have the ability to progress at a faster rate than less advanced societies—because they’re more advanced. […] All in all, because of the Law of Accelerating Returns, Kurzweil believes that the 21st century will achieve 1,000 times the progress of the 20th century.“
  • Arte Future bringt eine spannende dreiteiligte Dokumentation über Städte der Zukunft.
  • The New York Review of Books wirft unter dem Motto „Divided & Scary“ einen Blick auf die Republican Party in Hinsicht auf 2016.

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